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Delta-Variante geht in Hessen um: Frankfurt besonders betroffen 

Die gefährliche Delta-Variante des Coronavirus breitet sich auch in Hessen aus. Gibt es Grund zur Sorge?

Wiesbaden – Die Corona-Inzidenzen in Hessen sind niedrig. Allerdings breitet sich die zuerst in Indien nachgewiesene Delta-Variante des Coronavirus rasant aus. Auch in Hessen gibt es erste Fälle. Mitte Juni hatte das Robert Koch-Institut lediglich drei Prozent aller Neuinfektionen in Deutschland der Delta-Variante zugeordnet. Inzwischen liegt die Zahl bei 6,2 Prozent.

Laut Informationen des RKI vermeldeten die hessischen Gesundheitsämter rund 113 Infektionen mit dem Deltavirus in Hessen (Stand: 16.06.2021) – mehr als 60 Prozent als noch in der Vorwoche. Höchstwahrscheinlich ist die Dunkelziffer hoch. Dabei tritt die Delta-Variante des Coronavirus* am häufigsten in Frankfurt auf, wie die Hessenschau berichtet. Hier infizierten sich 46 Menschen mit der gefährlichen Delta-Variante.

Wiesbaden folgt mit 20 Fällen. Laut Informationen des Wiesbadener Kuriers musste dort eine vollständig geimpfte Person auf der Intensivstation behandelt werden. Der Radiosender FFH berichtet außerdem, dass vollständig Geimpfte im Lahn-Dill-Kreis, die Kontakt zu Delta-Infizierten hatten, wieder in vollständige Quarantäne müssen. In Nordhessen (Kreis und Stadt Kassel) sind die Zahlen mit zwei bekannten Fällen vergleichsweise gering, doch auch dort ist die Mutante angekommen.

Delta-Variante des Coronavirus in Hessen: Mutante sehr viel ansteckender

Studien in Großbritannien ergeben, dass die Delta-Variante wesentlich ansteckender für einmalig geimpfte Personen sein kann. Auch vollständig geimpfte Personen können sich mit der Mutante infizieren. Dies geschieht zwar vergleichsweise selten, jedoch deutlich häufiger als bei den anderen bekannten Corona-Varianten.

Die Inzidenzen in der Region sind weiter niedrig. (Symbolbild)

RKI-Chef Lothar Wieler verwies am Freitag (18.06.2021) auf Erkenntnisse aus Großbritannien, wonach nur vollständig geimpfte Menschen vor schweren Verläufen nach einer Infektion mit der Delta-Variante geschützt sind. Eine einmalige Impfung reiche nicht, sagte er. In Großbritannien sei die Delta-Variante bereits für 90 Prozent der Ansteckungen verantwortlich.

Delta-Variante des Coronavirus in Hessen: RKI-Chef Wieler warnt vor Mutante

Wie es in Deutschland weitergehe, hänge entscheidend vom Impffortschritt ab und davon, „wie wir uns verhalten“, sagte Wieler und warb darum, auch bei niedrigen Inzidenzen und über den ganzen Sommer die AHA-Regeln einzuhalten. In Innenräumen, im öffentlichen Verkehr, am Arbeitsplatz und auch in den Schulen sollten weiterhin die Masken getragen werden, empfahl Wieler. Es komme weiter entscheidend darauf an, die Infektionszahlen niedrig zu halten: „Zu große Lockerungen werden dazu führen, dass die Virusverbreitung wieder zunimmt“, warnte Wieler.

Wegen der fortschreitenden Impfkampagne, auch in Hessen, macht sich die Bundesregierung derzeit keine großen Sorgen über die Delta-Variante des Coronavirus. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Ich glaube, dass wir den Sommer gut hinbekommen in Deutschland.“ Man müsse über den Herbst reden und entsprechend vorbereitet sein. (Marvin Ziegele) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

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