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"Dem System droht der Kollaps": Serie-A-Klubs beklagen 500-Millionen-Verlust

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Die hohen Verluste der Serie-A-Vereine in der Corona-Krise dürften auch Juve-Superstar Ronaldo nicht kalt lassen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Italien gehört zu den von der Coronavirus-Pandemie am schwersten getroffenen Ländern in Europa. Die Auswirkungen bekommen auch die Vereine der Serie A zu spüren. "Die Verluste sind enorm", sagt Liga-Chef De Siervo. Er fordert die Zulassung von mehr Fans in den Stadien.

Die Fußball-Klubs der höchsten italienischen Profi-Fußball-Liga Serie A haben wegen der Coronavirus-Pandemie Verluste in Höhe von über 500 Millionen Euro zu beklagen. Die Verluste seien zum Teil auf den fehlenden Verkauf von Eintrittskarten und zum Teil auf den Rückzug von Sponsoren zurückzuführen, berichtete der Geschäftsführer der Liga, Luigi De Siervo, in einem Interview mit Radio RAI.

"Dem ganzen System droht der Kollaps. Die Verluste sind enorm. Das wirkt sich nicht nur auf die Serie A aus, sondern auf den ganzen Fußball. Ein Sektor, der tausende Menschen beschäftigt", sagte De Siervo. Er rief die italienische Regierung auf, mehr Fans zu den Spielen zuzulassen. Mindestens 25 Prozent der Stadionplätze sollten besetzt werden, so die Forderung. 

"Wir verlangen keine Privilegien, wir wollen aber auch nicht benachteiligt werden. Wir wollen mit Vernunft neu starten. In den Stadien können wir unter den Fans auch einen Abstand von zehn Metern garantieren", sagte der Manager. Derzeit dürfen maximal 1.000 Fans in den Stadien sein.

Quelle: ntv.de, bad/sid

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