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„Der beste Fick im Norden“: Edeka-Werbespruch geht in sozialen Netzwerken viral

Mit einem doppeldeutigen Werbeslogan sorgt die Edeka-Filiale in Busdorf (Schleswig-Holstein) im Netz für Wirbel.

Ein Werbeslogan auf der Dienstbekleidung der Edeka-Mitarbeiter im schleswig-holsteinischen Busdorf sorgt für Aufregung. „Der Beste Fick im Norden“ prangt in großen Lettern auf deren Pullovern. 

Busdorf – Werbung muss auffallen. Selbst die banalsten Produkte wirken mit einer polarisierenden Kampagne gleich ein bisschen interessanter. Und, das wichtigste, man spricht darüber.

Deutschlandweit für Gesprächsstoff sorgte dieser Tage der Werbeslogen des Edeka-Supermarkts im 2000-Seelen-Örtchen Busdorf in Schleswig-Holstein. Mit dem Claim „Der beste Fick im Norden“ als Aufschrift auf der Dienstbekleidung der Mitarbeiter wirbt der Supermarkt in eigener Sache. Fotos von den Mitarbeiten in der entsprechend betexteter Arbeitskluft gehen in den sozialen Netzwerken viral. Doch mit Beischlaf hat das Ganze überhaupt nichts zu tun.

Handelt es sich in der Causa „Der beste Fick im Norden“ etwa bloß um einen Rechtschreibfehler? Nein. Der Betreiber des Supermarkts hat sich nicht verschrieben, als er den Textildruck in Auftrag gab. Hans-Wilhelm Fick wirbt bloß mit seinem guten Namen. Dieser ist sogar ganz gewöhnlich - zumindest in Busdorf, erzählt der 58-Jährige im Interview mit RTL-Nord: „Wir sind seit über 100 Jahren hier bei uns im Dorf verankert. Ich bin die vierte Generation. Man kennt uns alle mit dem Namen Fick. Das war für uns normal.“

Busdorf: Edeka-Markt-Betreiber nimmt seinen Nachnamen mit Humor

Dass dennoch viele Menschen über seinen Nachnamen lachen, sei Fick völlig bewusst. Doch als Last habe er ihn nie empfunden. Im Gegenteil, statt sich um eine Namensänderung zu bemühen, die in seelisch belastenden Ausnahmefällen möglich ist, geht Fick mit seinem Nachnahmen selbstbewusst in die Offensive und kreiiert damit einen zweideutigen Werbespruch für seinen Supermarkt. Fick weiß aus Erfahrung, dass Selbstbewussstsein und Humor* die Mittel sind, um potentiellen Angreifern den Wind aus den Segeln zu nehmen. „Ich würde sagen, wenn man einen ersten Scherz darüber macht, dann ist man einfach nicht mehr angreifbar.“

Im Social-Media-Kosmos wird über den Slogan intensiv diskutiert. Nicht jeder findet die Aktion lustig. Gut möglich, dass diese User im Süden Deutschlands zu Hause sind, denn „Leute in München oder sonst so wissen gar nicht, dass wir so heißen, die denken immer, wie kann das angehen, dass da jemand so rumläuft“, versucht Fick gegenüber RTL die bösen Stimmen zu seienem Slogan zu erklären. . „Für uns hier im Umkreis von 10 Kilometern heißt es: Den Besten Fick im Norden? Ja, den kennen wir! Der ist vorne an der Ecke. Ja, bums aus und fertig!“ 

Doch was sagen eigentlich die Mitarbeiter über ihr Arbeitsoutfit? Fick beteuert, dass seine Angestellten von Anfang an überhaubt kein Problem mit dem Spruch auf ihrer Oberbekleidung gehabt hätten und damit auch nichts Anzügliches assoziieren: „Die kommen alle hier aus der Region, die kennen das ja schon.“

Fick dürfte sich über so viel kostenlose Werbung freuen und sagt im Hinblick auf kritische Stimmen: „Es darauf jeder lesen, was er möchte.“ Wohlwissend, dass man es ohnehin nie allen Recht manchen können wird. Inzwischen werden die Mitarbeiter-T-Shirts auch zum Kauf angeboten und finden reißenden Absatz. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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