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Die 3. Liga LIVE bei MagentaSport - Der 33. Spieltag: Löwen glücklich über 1:1 gegen Köln, Kaiserslautern unglücklich über spätes 2:2 in Duisburg und den Schiedsrichter / Morgen Meppen gegen Magdeburg

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München (ots)

Viermal Unentschieden, aber atemberaubende Schlussphasen am Dienstagabend: Lautern kassiert in der Verlängerung das 2:2 in Duisburg, Zwickau sichert sich mit dem 1:1 in der 95. Minute fast sicher den Klassenerhalt gegen den FC Bayern2, TSV 1860 München und Köln liefern sich bis zur letzten Sekunde ein "rassiges Duell". Die Löwen verpassen zwar den Sprung auf Platz 3, Trainer Köllner gab sich dennoch zufrieden: "Die Mannschaft hat in jeder Phase alles abgerufen. Hier wurde um jeden Millimeter gekämpft." Für Lauterns Trainer Antwerpen hätte bis zur 93.Minute ein wunderbarer Abend in Duisburg sein können. Dann kam das 2:2 durch Kamvuaka, "durch einen Spieler, der gar nicht mehr auf dem Platz sein durfte", schimpfte Antwerpen. "Unser Minimalziel war ein Punkt", meinte Lauterns Trainer, der sich erneut und diesmal um einen allerdings klaren Handelfmeter betrogen sah - er hätte die 2:0-Führung für die Pfälzer bedeutet: "Hinterher wird mir das als Schelte oder Kritik ausgelegt. Ich meine, ich muss über den, der Entscheidungen trifft, sprechen können. Das muss legitim sein." Es war das 17. Unentschieden für Lautern, Platz 17 mit 35 Punkten. Punktgleich mit dem Noch-Meister und Sechzehnten FC Bayern2.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Konferenz - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen gibt es ab 18.30 Uhr das Spiel des SV Meppen gegen den 1. FC Magdeburg. Die restlichen 4 Spielen gibt es ab 18.45 Uhr in der Konferenz oder als Einzelspiel - live bei MagentaSport.

Duisburgs Co-Trainer Philipp Klug: "Wir sind sehr, sehr glücklich über den Punktgewinn." "Wenn ich das so sehe, muss man für Leo pfeifen. Ich dachte erst, weil es ein Getümmel ist, dass einer von uns dabeistand. Aber es sind 2 gegnerische Spieler, aber so ist es eine Behinderung und Lautern geht erst gar nicht 2:1 in Führung."

Wilson Kamavuaka, Schütze zum 2:2 in vorletzter Minute, analysierte erstmal ohne Punkt und Komma das Spiel: "Wir hatten Schwierigkeiten in das Spiel reinzukommen. Wir geraten in Rückstand, kämpfen uns zurück. Investieren alles. Kassieren wieder einen Rückstand. Ich denke, da kann man auch Foul pfeifen gegen Leo im Fünfmeterraum gegen 2. Und ja, das war verdientes Tor für uns am Ende. Egal, wer den reindrückt. Der Wille war da, das Spiel umzudrehen. Der Punkt und das Tor waren deshalb absolut verdient....Ich hatte im Spiel das Gefühl, dass es für uns gut laufen wird heute. Deshalb war ich ein bisschen verwundert zwar, aber am Ende sind wir mit dem Punkt zufrieden."

Marco Antwerpen vor dem Spiel über den Genuss vom Duell zweier Traditionsmannschaften: "Genießen weiß ich jetzt nicht. Es sind wirklich gerade zwei Traditionsvereine, die hier aufeinandertreffen. Die Situation könnte ich mir anders vorstellen, besser, wenn wir mal im Aufstiegskampf sind und gegeneinander spielen. Heute ist der Druck schon sehr groß."

Lauterns Trainer Marco Antwerpen kritisierte nach dem Spiel erneut die Schiedsrichter: "Wenn man auch heute wieder einige Entscheidungen gegen uns sieht. Mit dem nichtgegebenen Elfmeter kurz vor der Halbzeit, wo wir 2:0 in Führung hätten gehen können. Ich glaube, das wäre ein wichtiger Schritt gewesen. Und so bekommst du in der 93. Minute den Ausgleich von einem Spieler, der gar nicht mehr auf dem Platz sein durfte. ...Wir waren nicht nur die ersten 30 Minuten, sondern die gesamt 45 Minuten richtig gut im Spiel. Du hast ja dann die Situation, wo er einen Elfmeter geben muss. Ich frage mich nur, warum er den Elfmeter nicht pfeift. Ich sehe das immer von meiner Bank. Ich sehe das auch, dass es kein Foul gegen den Torwart ist." (Er schaut sich die Szene zum Handelfer an) "Die Distanz ist ja nicht mehr entscheidend. Es eine unnatürliche Haltung, er nimmt den Arm raus und blockt den Schuss ab."

Über die Mentalität seiner Mannschaft, sagt Antwerpen: "Du brauchst es ja, du brauchst es ja. Du brauchst es ja um die Klasse zu halten, dass du Mentalität hast. Das ist wichtig. Das haben wir auch heute wieder gezeigt: den Ausgleich bekommen und trotzdem weiter nach vorne gespielt. Unser Minimalziel war ein Punkt." Antwerpen wollte final erneut die Schiedsrichterleistung eingeordnet sehen: "Ich meine, ich kann das ja nur immer wieder ansprechen. Hinterher wird mir das als Schelte oder Kritik ausgelegt. Ich meine, ich muss über den, der Entscheidungen trifft, sprechen können. Das muss legitim sein."

Duisburgs Trainer Pavel Dotchev musste wegen einer Gelbsperre auf der Tribüne platznehmen. Vor dem Spiel redete er über seine Gefühlslage: "Ich bedaure das sehr, dass ich heute nicht am Spielfeldrand stehen kann und darf, um die Mannschaft anzufeuern. Das ärgert mich schon sehr... Ich muss das jetzt so akzeptieren. Wir haben die gesamte Woche genügend Gespräche geführt. Die Trainer wissen Bescheid, was der Spielplan ist und die müssen das jetzt umsetzen."

Die Löwen bekamen in den letzten Wochen immer wieder Komplimente zu ihrer Leistung. Michael Köllner fühlte sich geschmeichelt: "Uns freut das natürlich, weil es immer eine Bestätigung ist für den Weg, den wir seit ein paar Monaten gehen. Schlimmer wäre es ja, wenn Leute ständig sagen würden: "Was spielen die denn da momentan zusammen?" Deswegen freut uns das. Aber man bekommt heute keine Punkte, nur durch Komplimente. Man muss die eigene Arbeit und den eigenen Job wieder top erledigen."

1860-Trainer Michael Köllner: "Ich kann sehr gut mit dem Punkt leben. Das war ein Topspiel. Das hat Freude gemacht, da zu zuschauen. Beide Mannschaften haben alles rausgehauen. In der 1. Halbzeit haben wir ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Das war phasenweise mit das beste in dieser Saison." Köllner auf die Frage, ob ihn diese Saison-Phase besonders anspanne: "Ne, warum. Wir haben heute einen Punkt gemacht.....der 4. Platz ist für Sechzig wichtig. Wir wollen im DFB-Pokal dabei sein.... Die Mannschaft hat in jeder Phase alles abgerufen. Hier wurde um jeden Millimeter gekämpft."

Kölns Trainer Olaf Janßen: "Das waren heute 2 Mannschaften, die Fußball spielen wollten und unbedingt gewinnen wollten. Auch die Qualität konnte man sehen. Gerade in der 2. Halbzeit waren wir sehr mutig und haben uns den Ausgleich verdient. Das war ein sehr rassiges Spiel bis zur letzten Sekunde."

Drama bis zur letzten Sekunde! Der FSV Zwickau rettet durch ein strittiges Tor in der 5. Minute der Nachspielzeit einen Punkt gegen die Bayern und schiebt sich vorbei an Türkgücü München auf den 9. Tabellenplatz. Trainer Joe Enochs lobte die Einstellung seines Teams: "In der 2. Halbzeit ist Bayern besser gewesen. Wir haben es schwer gehabt aus der eigenen Hälfte zu kommen... Dann aber, wie die Mannschaft bis zur letzten Minute an sich glaubt, das ist schon einmalig. Ich freue mich unheimlich für Steffen (Nkansah) und ich freue mich auch unheimlich für die ganze Mannschaft... Wir nehmen den einen Punkt mit, aber wir wissen, dass wir noch nicht durch sind" Ausgleichsschütze Steffen Nkansah konnte es nach Abpfiff noch nicht ganz fassen: "Man kann das glaube ich morgen erst so wirklich realisieren.. Gerade in der 1. Halbzeit waren wir deutlich besser und haben fußballerisch unser bestes Spiel gemacht... Dass die Mannschaft Charakter hat, haben wir auch in kürzerer Zeit schon gezeigt."

Die Bayern stehen punktgleich mit dem FCK auf Platz 16 und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Trainer Danny Schwarz war nach dem Spiel sichtlich wütend: "Mich ärgert ziemlich viel. Zum einen rege ich mich über 5 Minuten Nachspielzeit auf. Keine Ahnung, wo die vom Himmel gefallen sind. Wir haben nicht groß auf Zeit gespielt. Bei weitem nicht. Es gab keine große Verletzungsunterbrechung. Das ist das große Geheimnis vom Schiedsrichtergespann. Da ärgert es mich maßlos, dass wir uns völlig unclever verhalten haben. Wir hatten in der Nachspielzeit dreimal die Möglichkeit, an die Eckfahne zu gehen und die Uhr runterzuspielen... Das tut weh, weil dann jeder Freistoß hoch vors Tor geschlagen wird und dann hat man ja kurz vor Schluss gesehen, dass dann ungefähr 50 Leute vorm Tor stehen. Da kann immer was passieren. Wahrscheinlich war es auch ein Foul. Aber es ist so. Da müssen wir jetzt durch. Das ist ganz, ganz bitter."

Sarpreet Singh erzielte sein 2. Saisontor, konnte sich aber dennoch nicht freuen: "Sehr enttäuschend. Wir hatten die 3 Punkte eigentlich sicher, aber haben sie dann am Ende wegrutschen lassen. Da müssen wir cleverer sein... Wir haben uns da selber in den Fuß geschossen. Es sind jetzt noch 5 Spiele. Wir müssen weitermachen und schnell zurückkommen."

Halle und Verl trennen sich in einem ausgeglichenen Spiel gerecht mit 1:1 Der HFC kämpft mit 40 Punkten noch um den Klassenerhalt, bleibt auf Platz 12. Torschütze Braydon Manu nach dem Spiel: "Ich habe sehr gemischte Gefühle. Wir hätten uns schon über einen Sieg gefreut, aber man muss ganz klar sagen, dass Verl in der 2. Halbzeit sehr dominant war und dass der Sieg verdient war. Wir können glücklich sein, dass wir da keinen 2. Treffer bekommen... Ich kann mich nicht über mein Tor freuen, weil wir im Abstiegskampf sind und diese 3 Punkte wären heute schon geil gewesen."

Der SC Verl klettert zumindest für eine Nacht auf Rang 6 in der Tabelle. Trainer Guerino Capretti konnte mit dem Unentschieden leben, haderte aber mit der Anfangsphase: "In der 1. Halbzeit verschlafen wir die ersten 20 Minuten. Da war alles zu behäbig... Wir haben uns das Leben total schwer gemacht und das war unnötig... Die ganze Herangehensweise hat mir nicht gefallen. Ich mag es nicht, wenn meine Mannschaft nicht die ist, die mehr gewinnen will... In der 1. Halbzeit haben wir dann ein ganz anderes Gesicht gezeigt... Insgesamt geht der Punkt für beide Mannschaften in Ordnung."

Der 33. Spieltag komplett live bei MagentaSport:

Als Einzelspiel live oder in der Konferenz: ab 18.30 Uhr: SV Meppen - 1. FC Magdeburg, ab 18.45 Uhr: FC Hansa Rostock - SV Wehen Wiesbaden, VfB Lübeck - FC Ingolstadt 04pVgg Unterhaching - Türkgücü München, 1. FC Saarbrücken - SV Waldhof Mannheim

Pressekontakt:

Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
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