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Die Schlierseer: Kein Bürgermeisterkandidat, aber viele gute Ideen

Scharfe Töne gegen andere Gemeinderäte oder die Rathausverwaltung hört man von den Schlierseern so gut wie nie. Sie setzen auf Themen. So auch bei der Kommunalwahl 2020.

Schliersee – Scharfe Töne gegen andere Gemeinderäte oder die Rathausverwaltung hört man von den Schlierseern so gut wie nie. Opposition auf Teufel komm raus passt nicht zur Bürgerliste, die 2013 aus der PWG hervorgegangen ist. „Uns geht es um eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen“, sagt Peter Sprenger, der für die Schlierseer im Gemeinderat sitzt. Weil man mit der Amtsführung von Rathauschef Franz Schnitzenbaumer (CSU) im Großen und Ganzen zufrieden sei, habe man für die Kommunalwahl 2020 auch keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt.

Das heißt aber nicht, dass Die Schlierseer keinen Wahlkampf führen würden. Vielmehr wollen sie mit einer breit aufgestellten Liste auch im neuen Gemeinderat wieder an den Themen mitarbeiten. Die rund 35 Anwesenden bei der Aufstellungsversammlung im Hotel Terofal haben die 20 Kandidaten einstimmig nominiert. Als Beispiel nennt Sprenger den immer mehr ausufernden Tagestourismus. Hier gelte es, in enger Abstimmung mit den Profiteuren der Ausflügler für alle tragbare Lösungen zu entwickeln. Auch der Bauboom im Ort beschäftigt Die Schlierseer. Einfach auf die Bremse treten ist schwierig, meint Sprenger. Mit dem Architekten Philipp Krogoll habe man aber einen Experten in Sachen Baurecht auf der Liste. Nichts überstürzen wollen Die Schlierseer in Sachen Ortsmitte. Sprengers Devise: In aller Ruhe Ideen entwickeln. „Da brauchen wir nichts übers Knie brechen“, sagt er.

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Schaut man sich die Kandidaten selbst an, zeigt sich ein interessanter Wechsel aus Jung und Alt. Sprenger steht als erfahrener Gemeinderat auf Listenplatz eins, Krogoll als Neueinsteiger auf Platz zwei. Mit Uschi Bommer folgt wieder eine etablierte Kommunalpolitikerin auf Rang drei, für Kathrin Veith auf Position Nummer vier wäre ein Einzug ins Gremium eine Premiere. Nicht mehr zur Wahl stellt sich Robert Mödl. Der amtierende Gemeinderat setze sich nicht nur geschäftlich, sondern auch politisch zur Ruhe, erklärt Sprenger. „Er will seine Zeit jetzt anderen Dingen widmen.“

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Die Schlierseer sind überzeugt, die Lücke mit ihren neuen Kandidaten schließen zu können. „Wir haben nette und gute Leute, die alle für ein Mandat im Gemeinderat brennen“, sagt Bommer. Und auch an der politischen Kultur soll sich nichts ändern, fügt Sprenger hinzu. Ein fairer Umgang habe nach wie vor oberste Priorität für Die Schlierseer. Innerhalb des Gemeinderats, aber auch mit eingeladenen Experten oder an Schliersee interessierten Investoren.

Die Listenkandidaten

der Schlierseer: 1. Peter Sprenger, 2. Philipp Krogoll, 3. Uschi Bommer, 4. Kathi Veith, 5. Max Leitner, 6. René Baart, 7. Florian Guggenbichler, 8. Sepp Manhart, 9. Christoph Stöger, 10. Achim Stauder, 11. Magdalena Sprenger, 12. Martin Jastrow, 13. Rainer Hackl, 14. Ernst Raabe, 15. Andreas Dietmannsberger, 16. Christian Bacher, 17. Alois Gartenleitner, 18. Tom Wohlrab, 19. Martin Leitner, 20. Klaus Kümmerle, 21. Ingo Bauer.

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