Germany

Drama um Sport-Idol: Kollegin schickt letzte Gänsehaut-Botschaft

Lara van Ruijven: Sie zählte zu den großen Stars der niederländischen Eislaufszene, nun starb die Shorttrack-Weltmeisterin an einer schweren Krankheit.

Niederlande - Shorttrack-Weltmeisterin Lara van Ruijven ist im Alter von nur 27 Jahren nach einer kurzen, schweren Krankheit gestorben. Das teilte der nationale Eisschnelllauf-Verband der Niederlande am Freitagabend in Utrecht mit.

Bei dem niederländischen Eislaufstar war im Juni während eines Trainingslagers in Frankreich eine bis dahin nicht diagnostizierte Autoimmun-Krankheit festgestellt worden. Van Ruijven musste daraufhin in ein Krankenhaus in Perpignan eingeliefert werden, wo sie seitdem auf der Intensivstation lag. 

Ihr Zustand verschlechterte sich nach Angaben des Eisschnelllauf-Verbandes in den vergangenen Wochen dramatisch. Auch zwei Operationen hatten nicht zu einer Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes der Sportlerin geführt, die zwischenzeitlich in ein künstliches Koma versetzt worden war.

Lara van Ruijven: Shorttrack-Nationaltrainer Otter nach „schrecklicher Nachricht“ fassungslos

Im niederländischen Team sitzt der Schock tief. Nationaltrainer Jeroen Otter reagierte fassungslos. „Was für eine schreckliche Nachricht haben wir gerade bekommen. Der Verlust wird in der Sportwelt gespürt werden.“ 

Auf dem Eis hatte van Ruijven in der seit Jahren von asiatischen Läufern dominierten Disziplin große Erfolge gefeiert. 2019 wurde die Niederländerin im bulgarischen Sofia Weltmeisterin über die 500-Meter-Strecke.

Auch mit der 3000-Meter-Staffel holte van Ruijven bei Großereignissen mehrere Medaillen. Bei der WM 2018 in Montreal (Kanada) gab es Silber, im gleichen Jahr reichte es in Südkorea bei den Olympischen Winterspielen zu Bronze.

Lara van Ruijven: Shorttrack-Star tot - Teamkollegin Schulting geschockt 

Eine ihrer Teamkolleginnen der Bronze-Staffel von Pyeongchang war Suzanne Schulting. Die 22-Jährige drückte auf Twitter in einem emotionalen Statement ihre tiefe Trauer über den Verlust der Mannschaftskameradin und Freundin aus.

„Ruhe in Frieden, liebe Lara. Du hast mir einmal in der Heatbox vor dem Start bei der Europameisterschaft gesagt, dass alles gut wird. Ich habe dir das vor zwei Wochen gesagt. Aber es ist nicht gut geworden. Ich werde dich so sehr vermissen, liebe Lara. Ich liebe dich“, schrieb Schulting.

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