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Die Fährte ist „richtig sauer“: Der Eisschnellläufer beendet seine Karriere mit Wut

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"Ich betreibe seit 10 Jahren Leistungssport, vor allem beim Deutschen Verband. .. "

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Fünf Monate nach den Olympischen Spielen in Peking überraschte Eisschnellläufer Joel Dufter seine Karriere und endete in nur 27 Jahren mit einem Angriff auf die National Association. Insbesondere kritisiert Inzerer die Trennung von seinem Trainer Danny Leger.

Nach erbittertem Breitseitenkampf gegen den Deutschen Eisschnelllauf-Verband (DESG) hat der zweimalige Olympiateilnehmer Joel Dufter seinen Rücktritt erklärt. „Ich betreibe seit 10 Jahren Leistungssport, vor allem im deutschen Verband, aber zuletzt fehlte mir die Motivation dazu. Der Abschied fiel mir leicht. Der Verband, dass sich mit der Geschwindigkeit etwas ändert. Hoffentlich. Skaten geht in Deutschland nicht in die richtige Richtung." Das schreibt der 27-jährige Sprint-Rekordhalter auf der Homepage seines Vereins DECInzell.

Die Trennung des Vereins vom langjährigen Sprint-Bundestrainer Danny Leger Ende 2020 trug wesentlich zur Unzufriedenheit des Zentrums mit der DESG bei. "Ich bin richtig sauer. Einer der Trainer wurde ein Jahr vor Olympia weggenommen", sagte der umstrittene oberbayerische Präsident Matthias Groß über die DESG-Führung. Ich schimpfte mit Leuten. Infolgedessen trat Duffter kurz nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Sprint-Europameisterschaften im niederländischen Heerenveen Anfang 2021 in die Trainingsgruppe der norwegischen Nationalmannschaft unter der Leitung des ehemaligen kanadischen Sprint-Weltmeisters Jeremy Wotherspoon ein, ebenso wie ich. Aus diesem Grund gaben auch Sportsoldaten ihren Beförderungsstatus in der Bundeswehr auf.

"Es gab gute und schlechte Zeiten"

Der dritte EM-Platz im vergangenen Jahr war Duffters größter Erfolg. Bei den Weltmeisterschaften belegte er im Sprint Allround 2020 in Hamar, Norwegen, den 8. Platz, was das beste Ergebnis für den jüngeren Bruder des olympischen Eisschnellläufers Roxandufter war. Bei seiner Teilnahme an den zweiten Olympischen Winterspielen Anfang dieses Jahres in Peking belegte Duffter kurz nach seiner Corona-Erkrankung sowohl über 500 als auch über 1000 Meter den 26. Platz. Jetzt beginnt er seine Lehre als Tischler und will Eishockey auf Amateurniveau spielen.

National hat Duffter sieben Meistertitel. Seine Bestzeit über 500 Meter (34,42 Sekunden) und 1000 Meter (1:06,80 Minuten) ist deutscher Rekord. Nach seinem Rücktritt will Duffter der Eisellipse zunächst fernbleiben. Doch mittelfristig kann sich Duffter auch als Trainer ein Wiederaufleben des Eisschnelllaufs vorstellen. „Ich denke schon“, sagte er.

Quelle: ntv.de

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