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Ebnete die „Feuernacht“ den Weg zur Autonomie Südtirols?

Blick auf einen zerstörten Strommast in der Ortschaft Kardaun: In der sogenannten Feuernacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 brachte der „Befreiungsausschuss Südtirol“ mit selbst hergestellten Bomben 37 Strommasten zu Fall. Bild: Buch Akten zur Südtirol-Politik, Band 3

Vier Männer brachten den Sprengstoff für die Südtiroler „Feuernacht“ von 1961 auf Saumpfaden über die italienische Grenze. Ihrer Verhaftung entzogen sie sich durch Flucht nach Österreich und Bayern. Wird Italiens Staatspräsident sie begnadigen?

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeigte sich nach dem Treffen mit Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella vom 7. Juni zuversichtlich. Man habe auch über eine mögliche Begnadigung der „Puschtra Buibm“ gesprochen. „Ich möchte es nicht beschreien“, sagte Van der Bellen vor Journalisten im Quirinalspalast, „aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Sergio Mattarella ist ein ausgesprochener Freund Südtirols, auf ihn ist Verlass.“

Matthias Rüb

Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

Die „Puschtra Buibm“ – so heißen die Pusterer Buben in der Mundart des Tiroler Pustertals –, das sind, je nach Sichtweise, kaltblütige Terroristen oder tapfere Freiheitskämpfer. Es handelt sich um vier Männer aus dem Ahrntal im nordöstlichsten Zipfel Südtirols: Josef Forer, Jahrgang 1940, Heinrich Oberlechner, der 2006 im Alter von 64 Jahren im Exil in Österreich starb, Heinrich Oberleiter, geboren 1941, und Siegfried Steger, Jahrgang 1939.

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