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Ein schwer zu korrigierender Imageschaden

Es war das Wort, das die knapp 30-minütige Medienkonferenz durchzogen hatte. Und so schloss Sportvorstand Rouven Schröder den Termin entsprechend, als er noch einmal erinnerte: „Es war definitiv eine Eskalationsstufe, die wir auch genau so sehen müssen. Das müssen wir dann auch nicht beschönigen.“

Was ohnehin unmöglich erscheint nach dem öffentlichkeitswirksamen Trainingsstreik der Profis von Mainz 05 am Mittwoch, mit dem sie gegen die zu Wochenbeginn erfolgte Suspendierung von Stürmer Adam Szalai protestiert hatten. Immerhin gelang es, die Spieler nach intensiven Gesprächen am Donnerstagnachmittag wieder an die Arbeit zu bekommen. Schröder kündigte an, dass die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Stuttgart nach dem Eklat nun planmäßig fortgesetzt werde.

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Nach einer kurzen Nacht mit wenig Schlaf war Schröder um Schadensbegrenzung bemüht. Der in der Bundesliga einmalige Trainingsstreik hat das Image des Klubs massiv beschädigt und setzt auch dem Sportvorstand zu. Vor allem aber liegt die Aktion als Hypothek auf dem Verhältnis zwischen Trainer Achim Beierlorzer und der Mannschaft.

Suspendierung Szalais bleibt bestehen

Von einem Zerwürfnis wollte der 52-Jährige dennoch nichts wissen: „Die Mannschaft hat ein Statement gesetzt, das aber nicht persönlich gegen mich gerichtet war.“ Er könne den Zusammenhalt der Profis und die Solidarität mit Szalai, der nun erstmals bei der U23 trainierte, zwar nachvollziehen. „Ich habe aber kein Verständnis dafür, dass dies in den Trainingsbereich reinspielte“, so Beierlorzer. Eine Rücknahme der Suspendierung, die aus sportlichen Gründen erfolgt sei, schloss er aus.

Achim Beierlorzer

Achim Beierlorzer

Quelle: dpa/Jan Woitas

Die Inhalte der Krisengespräche blieben unter Verschluss. „Es ist auch ein Wunsch der Mannschaft, sämtliche Dinge intern zu halten“, bekräftigte Schröder, räumte aber Fehler in der Kommunikation mit den Spielern ein. Man habe gewusst, dass die Suspendierung eine unpopuläre Entscheidung gewesen sei. Danach hätten sich die Dinge aufgeladen und zum Konflikt ausgeweitet, ehe es letztlich eskaliert sei.

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