Germany

Einigung zu Corona-Testpflicht steht: Urlaub wird nun deutlich komplizierter

Auch Einreisende per Auto sollen künftig einen negativen Corona-Test vorweisen.

Die Einreise soll strenger kontrolliert werden. Eine generelle Testpflicht soll den Anstieg der Corona-Fallzahlen in Deutschland eindämmen.

Berlin - Nun ist es offenbar beschlossen: Die generelle Testpflicht bei Einreisen für alle Personen ab sechs Jahren soll noch in dieser Woche in Kraft treten. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich auf Quellen aus Regierungskreisen. Auch die Bild hatte darüber berichtet. Ein entsprechender Beschluss wurde demnach am Donnerstag durch die Staatssekretäre der beteiligten Ministerien gefasst.

Vorherige Bedenken über die Verordnung konnten also wohl aus dem Weg geschafft werden. Am Freitag soll die finale Verordnung per Umlaufverfahren im Kabinett beschlossen werden, ab dem 1. August soll sie dann gelten.

Einigung zur Corona-Testpflicht: Ausnahmen für Geimpfte und Genesene

Ausnahmen sollen wohl nur für Geimpfte* und Genesene gelten. Diese können allerdings nur dann ohne Coronatest* einreisen, wenn sie nicht aus einem Virusvariantengebiet zurückkehren. Dem Bericht zufolge soll die Testpflicht ansonsten für alle Einreisenden gelten, egal auf welchem Weg sie nach Deutschland zurückkehren. Eingeschlossen sind also neben Flugreisenden auch diejenigen, die mit dem Zug, Bus oder Auto unterwegs sind.

Grenzkontrollen wird es aber wohl keine geben. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte noch vor zwei Tagen der Bild: „Wer nachweislich geimpft oder genesen ist, braucht natürlich keinen Test. Stationäre Grenzkontrollen wird es deshalb aber nicht geben.“

Video: Kontrollen, Quarantäne, Testpflicht: Was sich jetzt für Reisende ändern soll

Ursprünglich wollte die Bundesregierung eine Testpflicht erst mit dem 11. September einführen. Dann aber sind in den meisten Bundesländern die Sommerferien vorbei, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder* sprach unlängst davon, dass eine so späte Testpflicht keinen Sinn ergeben würde und forderte eine Vorverlegung.

Über das weitere Vorgehen soll dann am 10. August in einer Videokonferenz beratschlagt werden. Das teilte Michael Müller, der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, mit. Damit wurde die MPK deutlich nach vorne verlegt, zunächst war ein Treffen erst wieder für Ende August angedacht. (fmü) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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