Extrawurst für Elon Musk (50)! Der Tesla-Boss bekommt für sein Volksfest auf der Autofabrik-Baustelle gleich zwei Ausnahmegenehmigungen.

Für den 9. Oktober hat Musk alle Berliner und Brandenburger zum Volksfest in Grünheide eingeladen.

Das Problem: Brandenburgs aktuelle Corona-Verordnung lässt höchstens 5000 Besucher zu – und in Trinkwasser-Schutzgebieten sind gar keine Veranstaltungen erlaubt. Doch Musk darf trotzdem feiern – und zwar groß!

„Tesla hat jetzt eine Genehmigung für das Fest im Schutzgebiet beantragt“, sagte Landkreissprecher Mario Behnke (58) der B.Z., „und einen Antrag auf eine Ausnahmeerlaubnis für 9000 Teilnehmer gleichzeitig gestellt. Die Kreisverwaltung will beides genehmigen.“

Am 17. Mai besuchte Elon Musk die Baustelle seiner Tesla-Fabrik in Brandenburg (Foto: Christophe Gateau/dpa)
Am 17. Mai besuchte Elon Musk die Baustelle seiner Tesla-Fabrik in Brandenburg (Foto: Christophe Gateau/dpa)

Die Gesamtzahl der Gäste kann sogar erheblich größer werden. Jeder Besucher muss bei der Anmeldung auf der Internetseite „giga-fest.com“ stundengenau angeben, wann er anreisen will. Hält sich jeder Gast drei Stunden auf dem Gelände auf, können von 10 bis 19 Uhr bis zu 27.000 Menschen feiern. Besuchern ist die Teilnahme allerdings nur gestattet, wenn sie eine der 3G-Regeln erfüllen. Heißt: „Alle müssen getestet, geimpft oder genesen sein.“

Zehntausende sollen sich nach B.Z.-Informationen schon angemeldet haben, am Donnerstagabend endet die Frist. Die Besucher erwarten Infostände, Werksbesichtigung, Beschleunigungs-Tests mit einem Tesla-Modell auf der neuen Teststrecke sowie Imbiss-Buden und ein „buntes Rahmenprogramm“.

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„Der Platz ist begrenzt“, warnt Tesla, „Wenn wir ausgelastet sind, priorisieren wir Besucher mit Postleitzahl in Berlin oder Brandenburg.“ Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD): „In erster Linie richtet sich das Fest an die Anwohner.“