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Endlich wieder Action: Leichlinger Basketball Camp findet trotz Corona statt

Ob das Leichlinger Basketball-Camp in diesem Jahr stattfinden würde, war lange Zeit ungewiss. Schon seit 1997 gibt es das fünftägige Ferienprogramm des LTV. Doch in diesem Jahr ist alles anders – wegen Corona. Als vor ein paar Wochen die Nachricht kam, dass das Camp unter strengen Hygiene-Auflagen abgehalten werden dürfe, war die Erleichterung groß.

Viel Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Regeln

Am Montag ging es dann endlich los: Die 50 teilnehmenden Kinder wurden in feste Teams eingeteilt, jedes bekam eine Sporthalle und einen Trainer zugeteilt, Ankunft und Mittagessen fanden zeitlich versetzt statt. „Uns ging es dabei darum, dass die Kids nur Kontakt innerhalb ihrer eigenen Gruppe haben,“ erzählt Carsten Haberland. Er ist bereits zum 22. Mal als Trainer mit dabei. Anders sei es in diesem Jahr schon, doch Haberland ist stolz auf seine Mannschaft: „Die Kids gehen wirklich diszipliniert mit den Maßnahmen um. Man merkt, dass sie die Regeln schon seit März kennen.“

LTV-Trainer Carsten Haberland mit den Feriencamp-Schülern.

LTV-Trainer Carsten Haberland mit den Feriencamp-Schülern.

Die kleine Stina jedenfalls ist froh, sich endlich mal wieder richtig auspowern zu können, die Corona-Regeln nimmt sie da gerne in Kauf. „Ich bin froh, dass das Camp überhaupt stattfindet. Vorher war mir sehr langweilig,“ erzählt die Sechsjährige und bemerkt: „Am besten am Camp gefällt mir das große Spiel am Ende des Tages und das Essen.“

Neuer Caterer musste einspringen

Dabei wäre kurz vor dem Start des Camps das Catering um ein Haar ins Wasser gefallen. Bei der Opladener Pizzeria, die sich schon von Anfang an um die Mittagsverpflegung der Kinder kümmert, besteht Corona-Verdacht bei einem Mitarbeiter, das Restaurant muss für 14 Tage geschlossen bleiben. Kurzfristig ist das Leichlinger Restaurant Luka’s eingesprungen. „Das war wirklich ein Glück,“ berichtet Johannes Albanus. Er hat das Basketball-Camp vor 23 Jahren mit ins Leben gerufen.

Die Hauptsache ist der Basketball

Heute wird es von Björn Jakob organisiert. Jakob ist selbst Basketballer und schon lange Trainer beim Leichlinger TV. Auch sein Sohn Ben ist mittlerweile bereits zum fünften Mal mit dabei. Mit seinen Freunden Jasper und Henri flitzt er durch die Turnhalle, den Ball beherrschen die drei schon jetzt sicher. Kein Wunder, meint Ben. „Schließlich ist Julius unser Trainer, er ist das Beste am Camp!“

Der 16-jährige Julius Schulz trainiert die U-12-Mannschaft in diesem Jahr zum ersten Mal, als Teilnehmer war er allerdings schon neun Mal dabei. Jetzt bringt er dem Nachwuchs selbst das Dribbeln und Körbe werfen bei. Schade findet er nur, dass ein paar Programmhöhepunkte ausfallen müssen. „Eigentlich findet am letzten Tag immer ein großes Spiel zwischen all den verschiedenen Teams statt,“ erzählt er. „Und auch auf den Ausflug müssen wir verzichten.“ „Aber immerhin können wir Basketball spielen, das ist ja die Hauptsache!“ fügt Jasper hinzu.

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