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Evakuierung in Innenstadt  : Wieder Blindgänger in Kleve gefunden –  4500 Menschen betroffen

Evakuierung in Innenstadt : Wieder Blindgänger in Kleve gefunden – 4500 Menschen betroffen

In der Klever Innenstadt ist die nächste Bombe gefunden worden. Sie wird noch am Abend entschärft, wieder müssen 4500 Menschen ihre Häuser verlassen. Ein Bagger hatte den Blindgänger bei Arbeiten berührt. Die Corona-Ausgangssperre gilt für alle von der Evakuierung betroffenen Personen nicht, so die Stadt. Die Verwaltung weist erneut darauf hin, den inneren Sicherheitsbereich zu verlassen.

In direkter Nachbarschaft zur Stiftskirche ist in Kleve die dritte Weltkriegsbombe innerhalb weniger Wochen gefunden worden. Sie wird noch am Mittwochabend entschärft. Wann genau, ist derzeit noch unklar. 4500 Menschen müssen ihre Häuser verlassen, von der Evakuierung betroffen sind erneut zwei Seniorenheime. Es wurden zwei Sicherheitsbereich gebildet. Welche Straßen betroffen sind, führt die Stadt Kleve auf ihrer Internetseite auf. Alle Personen, die sich derzeit im inneren Sicherheitsbereich aufhalten, müssen diesen umgehend verlassen. Dies betrifft auch die Fußgängerzone. Es handele sich zwar um eine Fünf-Zentner-Bombe, wie es von der Stadt heißt. Da sie aber eine hohe Sprengwirkung besitze, seien die Sicherheitsbereiche wie zuletzt für eine Zehn-Zentner-Bombe eingerichtet.

Erst am Samstag war nur wenige Meter entfernt ein Blindgänger entschärft worden. Vor sechs Wochen wurde ebenfalls eine Bombe in dem Bereich Kapitelstraße/Nassauer Mauer/Von-Galen-Straße gefunden. Dort befindet sich die kirchliche Baustelle für das neue Pfarrheim und die neue Familienbildungsstätte. Propst Johannes Mecking kann den Frust der Anwohner, die nun zum dritten Mal ihre Häuser verlassen müssen, nachvollziehen, sagt er. „Gerade für die Bewohner der Seniorenheime ist das eine große Belastung.“

 Der Sicherheitsbereich.
Der Sicherheitsbereich. Foto: GRAFIK: OPENSTREETMAP, FERL

Mecking erklärt, wie die dritte Bombe gefunden wurde: „In der kommenden Woche sollte endlich auch die zweite Baufläche sondiert werden. Dafür hat der Bagger vorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Dabei ist er dann auf die Bombe gestoßen.“ Mit der Situation sei niemand glücklich. „Aber wir befinden uns nicht in der Lage, weil wir uns das so gewünscht haben. Wir hätten auch lieber gehabt, wenn alles auf einmal sondiert worden wäre“, sagt er. Das Wichtigste sei, dass niemand zu schaden komme.

Zum Hintergrund: Auf der Fläche werden zwei Grundstücke bebaut. Das eine, auf dem das neue Pfarrheim entstehen soll, ist bereits vollständig sondiert, wie Mecking sagt. Das andere, auf dem eines Tages die Familienbildungsstätte steht, aber noch nicht.

Der Klever Schulausschuss wurde abgesagt. Im Kreishaus, das in unmittelbarer Nähe des Bombenfunds steht, wurde hingegen bis 18.30 Uhr weiter getagt. Dann müsse man jedoch die Sicherheitsbereiche verlassen, so Landrätin Silke Gorißen.

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