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Final-Spektakel bei RTL-Show: Warum für Siegerin Lili Paul-Roncalli „Let’s Dance“ härter war als eine Zirkusshow

Final-Spektakel bei RTL-Show : Warum für Siegerin Lili Paul-Roncalli „Let’s Dance“ härter war als eine Zirkusshow

Lili Paul-Roncalli hat als erste Frau seit vier Jahren die Tanzshow „Let’s Dance“ bei RTL gewonnen. Nach ihrem Triumph am Freitagabend war die Zirkus-Artistin glücklich und ein wenig sprachlos.

Lili Paul-Roncalli kam nach dem Sieg bei „Let’s Dance“ am Freitagabend gar nicht mehr aus dem Strahlen heraus. Seelenruhig gab sie das Siegerinterview, strahlte in diverse Kameras. Glücklich plauderte die Zirkus-Artistin und Tochter von Roncalli-Gründer Bernhard Paul über ihren Triumphzug in einer der unterhaltsamsten und stärksten „Let’s Dance“-Staffeln aller Zeiten. „Tausend Dank, wir fassen es immer noch nicht“, sagte Paul-Roncalli später in einem RTL-Interview.

„Es war eine unglaubliche Reise.“ Sie habe unheimlich viel gelernt. Paul-Roncalli ist die erste Frau seit vier Jahren, die mal wieder die „Dancing Star“-Trophäe gewonnen hat. Darauf ist sie mächtig stolz: „Ich freue mich riesig, ich habe nie damit gerechnet.“

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Sie werde erst einmal ausschlafen, sagte sie im RTL-Siegerinterview. Am Samstag, vermutlich nach dem Ausschlafen, meldete sich Paul-Roncalli dann auf Instagram zu Wort. „Unglaublich, ich kann es immer noch nicht glauben, vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben.“ Zum Schluss noch lobende Worte für ihren Tanzpartner Massimo Sinato: „Grazie mille, ohne dich hätte ich es nie so weit geschafft.“

Gegenüber „Bild“ gab Paul-Roncalli sogar zu, dass sie zunächst gar nicht auf den Titel geschielt habe. „Mein größter Wunsch war, ins Finale zu kommen. Mit dem Pokal habe ich nie gerechnet. Wir haben alle 110 Prozent geben, 90 Punkte von der Jury war ein Ritterschlag. Ich realisiere das immer noch nicht so richtig, das wird erst in den nächsten Tagen kommen.“

Für sie war die Leistung im „Let’s Dance“-Finale anstrengender als ein Auftritt in der „heimischen“ Zirkusmanege. „So ein Finale ist ja nicht nur körperlich, sondern auch noch emotional eine Herausforderung. Im Zirkus sind alle Gewinner, da gibt es für jeden Applaus. Bei ,Let’s Dance‘ habe ich mehr Druck verspürt“, sagte Paul-Roncalli weiter.

Nach dem triumphalen Sieg mit dem Bestwert von 90 Jurypunkten in den drei abgelieferten Tänzen im Finale war auch Tanzpartner Sinato überglücklich über den Sieg. Denn fünfmal stand er bisher im Finale – nie hatte es zum Sieg gereicht. „Daher dachte ich auch heute, es klappt nicht“, sagte Sinato. Jetzt endlich der Erfolg in der bekanntesten Tanzshow Deutschlands. Für ihn habe Lili stets bewiesen, dass „eine Frau es mal wieder verdient hat zu gewinnen. Lili hat konstant Leistung geliefert, sie hat keinen Leistungseinbruch gehabt.“

Für ihn sei Lili eine „wunderbare Schülerin“ und eine „tolle Tänzerin“: „Ich habe es ihr von Herzen gegönnt. Ich habe kurz daran gezweifelt, aber die Menschen da draußen haben für uns angerufen und dafür bin ich total dankbar, vor allem für Lili.“

Angesprochen auf die fehlenden Zuschauer, die wegen der Corona-Pandemie seit einigen Shows fehlen, sagte Sinato: „Es tut mir leid für die Promis. Ich glaube, das Schöne ist, dass wir ganz viele Menschen entertained haben in der schweren Zeit.“

Das Tanzspektakel zwischen „Ninja Warrior“-Sieger Moritz Hans, der schließlich mit Partnerin Renata Lusin den zweiten Platz belegte, Ex-„DSDS“-Gewinner Luca Hänni, der mit Christina Luft auf Rang drei kam, und Paul-Roncalli mit Partner Sinato war ein echter Zuschauermagnet. 4,8 Millionen Zuschauer sahen das Finale und brachten RTL einen Marktanteil von 18,5 Prozent ein. Nach RTL-Angaben war es die stärkste „Let's Dance“-Staffel seit 2014: Durchschnittlich 4,70 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 16,1 Prozent) verfolgten die 13 Folgen des Tanzduells (einschließlich der „Kennenlern-Show“). Das lag vor allem an den drei Finalpaaren, die Show für Show ablieferten.

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