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Fohlenfutter-Ticker: Geisterspiele sorgen bei Borussia nicht für Existenzangst

Fohlenfutter-Ticker : Geisterspiele sorgen bei Borussia nicht für Existenzangst

Zwei Tage nach dem Unentschieden gegen Real Madrid, zwei Tage vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Tabellenführer RB Leipzig: Trainer Marco Rose und Manager Max Eberl sprechen über die Lage bei Borussia.

  • Eberl: "Wir waren auf einem richtig guten Weg, dann sind wir leichtsinnig geworden und haben diese Konsequenz. Jetzt sind wir enttäuscht und ich weiß, dass viele Branchen extrem getroffen sind. Wir kennen viele Menschen und wissen, dass viele wie Gastronomen große Probleme haben. Dafür sind wir alle verantwortlich. Man kann nicht immer sagen: 'Die Regierung ist schuld.' Wir könnten wahrscheinlich mit Zuschauern spielen, aber es ist jetzt so entschieden und dann haben wir da durchzugehen. Das tut uns allen weh. Wenn das der Weg ist, dass wir nächstes Frühjahr oder nächsten Sommer wieder ganz andere Freiheiten haben, dann sollten wir uns alle daran halten. Es tut uns weh, aber wir sind absolut nicht bedroht."

  • Das war's von der Pressekonferenz. Unten können Sie die wichtigsten Aussagen nachlesen.

  • Rose über die Vorfreude auf Leipzig: "Wir haben jetzt nur Champions-League-Spiele die nächsten ein, zwei Wochen. Das sind große Aufgaben für uns. Natürlich freuen wir uns darauf und sind positiv angespannt. Wir haben die Chance auf Bundesliga-Punkte. Unsere Real-Leistung gegen Leipzig zu bestätigen, muss das Ziel sein. Natürlich geht es auch darum, oben dran zu bleiben."

  • Eberl über Geisterspiele: "Wir müssen nicht nur im Fußball, sondern in der Gesellschaft allgemein Dinge akzeptieren, die Menschen entscheiden, die sich viele Gedanken darüber machen. Über die eine oder andere Entscheidung kann man diskutieren, das muss es in einer Demokratie geben. Aber wir haben eben eine außergewöhnliche Zeit."

  • Eberl über die BVB-Gerüchte um Rose: "Marco ist bei uns Trainer. Und ich glaube, es ist auch respektlos, über unseren Trainer oder Spieler hinwegzuspekulieren, was vielleicht der nächste Schritt sein kann oder gar muss. Das ist grenzwertig. Aber ich bin seit zwölf Jahren Sportdirektor, und damit habe ich vom ersten Tag an zu tun. Erstmal zeigt es, dass wir auf einem absolut richtigen Weg sind und für diesen Klub immer wieder Top-Spieler und Top-Trainer finden. Deshalb sind sie so begehrt. Wir wissen genau, was wir wollen - sowohl Marco als auch ich und der Klub."

  • Rose über Lob für seine Person und seinen Karriereplan: "Es gibt keinen Karriereplan. Ich bin ein Mensch wie jeder andere auch. Es tut immer gut, wenn du Lob bekommst, und wenn Kritik kommt, muss du damit umgehen. Da ticke ich so wie jeder andere. Wenn dich auch noch Menschen loben, die Ahnung von der Materie haben, dann freut einen das natürlich."

  • Rose über die BVB-Gerüchte: "Es ist doch egal, wie ich das empfinde. Es interessiert sowieso keinen. Der Lucien muss damit umgehen, ich muss damit umgehen. Es ist im Moment einfach kein Thema für mich, weil ich so viel zu tun habe hier im Verein mit meinen Jungs und den vielen Spielen, dass ich grundsätzlich solche Dinge nicht kommentiere."

  • Rose über Zakaria: "Er kommt aus einer schwierigen Verletzung. Ich habe ungefähr sechs-, siebenmal gesagt, wie es um ihn steht. Er wird irgendwann wieder gesund sein. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Er hat anderthalb gute Trainingswochen hinter sich, in denen er komplett beim Team war. Trotzdem kann ich nicht sagen, wann er wieder da sein wird. Diese Meldung, die daraus gemacht werden, halte ich für schwierig. Er ist ein wichtiger Spieler und man sollte ihm die Zeit geben, nach der Verletzung zurückzukommen."

  • Rose über die Personalsituation: "Es ist niemand mit größeren Blessuren aus der Madrid-Partie rausgegangen. Jordan Beyer ist im Aufbautraining, das Körperliche macht ihm noch ein wenig zu schaffen. Tino Lazaro ist voll im Mannschaftstraining, das sieht sehr gut aus. Aber Mannschaftstraining sieht momentan so aus, dass wir Kleinspielformen mit zehn bis zwölf Spielern machen. Ihm fehlt sicher ein wenig das große Feld. Wir müssen ihn über Kurzeinsätze heranführen."

  • Rose über Hannes Wolf: "Der Hannes wäre einer, der Tony Jantschke, der Laszlo Bénes - da gibt es einige. Wir haben mittlerweile eine große Auswahl an gesunden Spielern. Wir werden sehen, wer es am Samstag sein wird. Zu Hannes: Er ist hier sehr gut angekommen, hat eine hervorragende Vorbereitung gespielt und Lust auf mehr gemacht. Im Pokalspiel wollte er vielleicht ein bisschen viel, in Dortmund hat er gespielt, ist auf Einsatzzeiten gekommen. Ich bin einverstanden mit Hannes. Trotzdem muss ich nochmal sagen: Der Junge ist nach einer langwierigen Verletzung hierher gekommen, hat ein Jahr nicht gespielt, muss sich an eine neue Mannschaft gewöhnen. Das benötigt möglicherweise ein bisschen Zeit. Und er ist in eine Mannschaft gekommen mit hoher Qualität."

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