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Germany

Freya Ridings: Kraftvoll und gefühlvoll zugleich im Deutschen Theater

Freya Ridings wurde im April 1994 in London geboren. Mit neun Jahren begann sie, eigene Texte zu schreiben. Mit elf trat sie bei Open-Mic-Veranstaltungen auf und später besuchte sie die BRIT School für darstellende Künste in London.

Sie betritt die Bühne und ist mit ihrer ruhigen und charmanten Art einfach präsent. Freya Ridings. Ohne viel Schnickschnack und mit viel Natürlichkeit, zieht sie die Zuhörer in ihren Bann.

Beim ausverkauften Konzert im Deutschen Theater bringt die Singer-Songwriterin viel Leidenschaft und Persönlichkeit auf die Bühne. Freya Ridings reißt das Publikum vom ersten Song an mit. 

Sie erzählt, wie einer ihrer Texte entstanden sind: „Manchmal schreibt man einen Song unter totaler Isolation und mit viel Herzschmerz und du denkst, den wird niemals jemand hören. Und plötzlich wird er im Radio in Deutschland gespielt“, sagt der Rotschopf im roten Glitzerkleid mit einem melodischen Lachen. 

So war es bei ihrer herzzerreißenden Ballade„Lost without you“ (Verloren ohne dich), ein Song, durch den Zuhörer erleben konnten, was Freya beim Schreiben gefühlt hat. Perfekt begleitet wird sie von vier talentierten Musikern an Gitarre, Bass, Schlagzeug und Cello sowie Piano. Ihre „Tour-Brüder“, wie sie witzelt.

Ihre gefühlvolle und zugleich kraftvolle Stimme dringt tief ins Mark, erfüllt den gesamten Saal im Deutschen Theater, als wäre da nichts anderes mehr. So ergeht es auch den Zuhörern bei den emotionalen Balladen, als sie mucksmäuschenstill Freya Ridings Gänsehautstimme genießen, um direkt im Anschluss in tosenden Applaus auszubrechen. 

Mit dem Song „You mean the world to me“ (Du bedeutest die Welt für mich), schickte die 25-Jährige einen Gruß an ihre Mutter nach London.

Sie holt die Zuschauer direkt ab, nimmt sie mit und lässt sie für eine Stunde in Freyas eigene Welt eintauchen. Und in dieser Welt liebt die junge Sängerin Musik.

Freya rockte die Bühne mit ihren vier Tour-Brüdern

Aber die Künstlerin kann auch anders: Bei den Songs „Love is Fire“, „Castles“ und „Holy Water“ zeigt sie eine andere Seite von sich und rockt mit ihren „Tour-Brüdern“ den Saal.

Da lässt es nicht lange auf sich warten, bis vereinzelt Gäste von ihren Sitzplätzen aufspringen und auf der Stelle tanzen. So auch zwei Frauen, die die Chance nutzen, darüber hinaus an die Seite springen und den Gang zur Tanzfläche umfunktionieren. Sie steppen selbst dann noch weiter, als die Musik wieder ruhiger wird.

Freya Ridings mit ihrer Band auf der Bühne im Deutschen Theater.

Die vier Musiker um Freya hauen nicht nur auf die Pauke, sondern auch auf die Seiten und in die Tasten und schmettern dem Publikum die Töne entgegen. Beim letzten Song „Holy Water“ steht der gesamte Saal, tanzt und klatscht mit. Niemand sitzt mehr auf seinem Platz.

Die Stimmung im Saal prickelt und ist fast greifbar. Freya Ridings und ihre Jungs zeigen zum Schluss noch einmal, was neben den ganz großen Gefühlen sonst noch in ihnen steckt. Und das passt ebenso gut zu den Musikern, wie emotionale Balladen. Gerne mehr davon!

NDR 2 Soundcheck Festival

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