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Gemeinde wehrt sich gegen Stromleitung P43

Allein 13 genehmigungspflichtige Bauvorhaben standen auf der umfangreichen Tagesordnung des Bau- und Agrarausschusses bei dessen jüngster Sitzung. Der zu Beginn der Legislaturperiode neu zugeschnittene Ausschuss hat nicht nur beratende Funktion sondern ist jetzt auch beschließend.

Auf den Weg gebracht wurde mit Zustimmung des Ausschusses ein Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Altmaier und seinen bayerischen Kollegen Aiwanger. Darin spricht sich auch Werneck gegen die 380 KV-Wechselstromleitung P43 von Mecklar nach Bergrheinfeld aus, auf deren Bau sich die Minister bereits geeinigt haben. Wie es in dem Schreiben heißt, sei diese Neubaumaßnahme mit dem Arbeitstitel "Fulda-Main-Leitung" für die Gemeinde und die hiesige Region in mehrfacher Hinsicht nicht hinnehmbar.

Zum einen sei der Landkreis Schweinfurt schon jetzt durch zahlreiche Stromleitungen belastet. Durch den Bau der Gleichstromleitung SuedLink mit großen Konverterhallen kämen weitere Belastungen hinzu, zumal jetzt die Gabelung der Stammstrecke kurz vor dem Landkreis Schweinfurt erfolgen soll. Damit kreuzt neben der Trasse nach Bergrheinfeld/West dann eine weitere Trasse Richtung Baden-Württemberg den Landkreis.

Abkehr von dem Eckpunktepapier für einen bürgerfreundlichen Netzausbau

Zum anderen seien die P43-Planungen eine nicht hinnehmbare Abkehr von dem Eckpunktepapier für einen bürgerfreundlichen Netzausbau, auf das sich die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD 2015 einigten. Die Fulda-Main-Leitung P43 diene in erster Linie der Versorgung des Rhein-Main-Gebietes. Unverständlich sei deshalb der Umweg der Leitung über Dipperz nach Bergrheinfeld, da auch der direkte Bau nach Urberach möglich sei. Auch gefährde eine Freileitungsstrecke P43 die durch die Erdverkabelung verbesserte Akzeptanz der Region für den SuedLink.

Vor diesem Hintergrund bittet die Gemeinde die beiden Minister um einen Gesprächstermin. Deutlich gemacht wird, dass der Bau einer neuen Leitungstrasse nur das letzte Mittel nach einer gerechten Interessensabwägung sein könne. Auch müsse zuvor transparent nachgewiesen werden, dass sämtliche andere Möglichkeiten ausscheiden. Wie Bürgermeister Sebastian Hauck sagte, würden auch die Bundestagsabgeordneten aus der betroffenen Region, Anja Weisgerber, Dorothee Bär und Alexander Hofmann, diese Argumente noch einmal vortragen und ebenfalls um ein Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister bitten. Gleiches habe Staatssekretär Gerhard Eck beim Bayerischen Wirtschaftsminister vor.

Auf Antrag der Schleeriether Bevölkerung stand eine Standortverlegung der geplanten Verbindungsrampe für die beiden Friedhofs-Ebenen zur Diskussion. Für die bei einer Info-Veranstaltung gewünschte Führung entlang der Friedhofsmauer stellte das Büro Ledermann zwei Lösungen vor. Der Ausschuss sprach sich, wie bereits die Verwaltung mehrheitlich, für Variante zwei aus, bei der das Gefälle der Rampe auf drei Prozent reduziert wird. Für die Ausführung müssen zwei Bäume gefällt und die Friedhofsmauer der Wegführung angepasst werden. Im Zuge dieser Modifizierung soll die Mauer ein einheitliches Bild erhalten, so der Wunsch des Ausschusses.

Keine Einwände hatte der Ausschuss gegen die beantragte Erweiterung des Sportheims in Schleerieth. Es soll im Norden und Süden Anbauten erhalten sowie im Osten und Norden Überdachungen. Grünes Licht bekam auch der geplante Neubau einer Lager- und Ausstellungshalle für Personenfahrzeuge im Gewerbegebiet an der A 70. Die Halle soll 54 auf 29 Meter groß werden und ein Satteldach mit zehn Grad Neigung erhalten.

Außerdem beschloss der Ausschuss, das Ingenieurbüro MKI aus Kützberg mit der Planung des Straßenausbaus und der Kanalerneuerung bei der Straße "Am Ring" in Werneck zu beauftragen. Nachdem die Rhön-Maintal-Gruppe dort die Erneuerung der Wasserleitung plant, will die Gemeinde Synergien nutzen. Die Arbeiten der RMG sollen deshalb mit einem Straßenausbau und der Kanalerneuerung verbunden werden.

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