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"Geschlafen und normal geatmet": Pfleger will Maradona zuletzt gesehen haben

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Letztmals Bewegungsgeräusche knapp fünf Stunden vor seinem Tod wahrgenommen.

(Foto: REUTERS)

Flüssigkeit in der Lunge und ein massiv geschwächtes Herz haben letztlich zum Tod von Ex-Fußball-Star Maradona geführt. Zwar gebe es keinen Verdacht auf Unregelmäßigkeiten, heißt es. Doch werden die letzten Stunden untersucht, da niemand den Totenschein unterschrieben haben soll.

Ermittlungen zum Tod von Diego Maradona haben ergeben, dass der argentinische Fußball-Star zuletzt von seinem Pfleger lebend gesehen wurde. Gegen 6.30 Uhr am Mittwochmorgen habe dieser sich versichert, dass Maradona "geschlafen und normal geatmet" habe, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Maradona war am Mittwoch einem Herzstillstand erlegen.

Zunächst war angenommen worden, dass Maradonas Neffe den 60-Jährigen zuletzt lebend gesehen hatte. Er hatte seinen Onkel am späten Dienstagabend besucht. Nach einer Operation sollte Maradona eigentlich rund um die Uhr betreut werden.

Der Tod des Fußballers werde untersucht, weil er zu Hause gestorben sei und niemand die Sterbeurkunde unterzeichnet habe, hieß es aus Justizkreisen. Es gebe aber "keinen Verdacht auf Unregelmäßigkeiten". Zuvor hatte Maradonas Anwalt eine Untersuchung gefordert und behauptet, der Zustand des 60-Jährigen sei "zwölf Stunden lang" nicht kontrolliert worden. Er halte dies für "kriminellen Irrsinn".

Die zum Todeszeitpunkt zuständige Pflegerin hörte nach Angaben der Staatsanwaltschaft zuletzt um 7.30 Uhr, wie Maradona "sich im Zimmer bewegte". Um 12.16 habe sein Leibarzt den Notruf gewählt. Rund zehn Minuten später sei ein Krankenwagen vor dem Haus eingetroffen. Laut einem vorläufigen Autopsiebericht starb Maradona am Mittwochmittag an einem "akuten Lungenödem und einer verschärften chronischen Herzinsuffizienz".

Quelle: ntv.de, jwu/AFP

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