Germany
This article was added by the user . TheWorldNews is not responsible for the content of the platform.

Grausamer Mord  - Identität des Stückel-Opfers von Greifswald geklärt

Der grausame Stückel-Mord von Greifswald: Nachdem am Wochenende zwei Männer (27, 28) die Leiche ihres Freundes bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt haben, ist offenbar die Identität des Toten geklärt. Laut Ermittlern soll es sich um einen 38-Jährigen handeln!

„Es spricht eigentlich alles dafür, dass er das ist“, sagte ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft. Bei der Identität des Opfers sind sich die Ermittler ziemlich sicher, warten aber noch auf die Ergebnisse der DNA-Analyse.

René W. wurde von seinen Kumpels getötet

René W. wurde von seinen Kumpels getötet

Foto: privat

Eine solche Analyse würde aber dauern. Mit Ergebnis sei erst Anfang kommender Woche zu rechnen. Weiter ist unklar, wie der René ums Leben gekommen ist.

Die Zerstückelung erschwere die Zuordnung, was vor und was nach dem Tod passiert sei. Die Ermittler sind bei der Rekonstruktion des Tathergangs auf Fakten aus der Rechtsmedizin angewiesen.

Tatverdächtiger (28) äußerte sich zum Mord

Die Ermittler gehen davon aus, dass Renés Leiche bereits am Freitag in der Wohnung von Alexander B. (28) in mehrere Teile zerlegt wurde. Aufgeflogen ist die Tat, weil Alexander und Nico (27) Sprachnachrichten ( liegen BILD vor) an zwei Freunde geschickt haben. Darin baten sie um Hilfe bei der Entsorgung der Leichenteile, schickten auch ein Foto des Toten.

Doch die Freunde lehnten ab, gingen stattdessen zur Polizei. Die Einsatzkräfte durchsuchten daraufhin die Wohnung und entdeckten zahlreiche Leichenteile. Nico wurde sofort festgenommen, Alexander war zu diesem Zeitpunkt bereits geflüchtet. Wenige Stunden später stellte er sich.

In der Erdgeschoss-Wohnung dieses Plattenbaus geschah die Tat

In der Erdgeschoss-Wohnung dieses Plattenbaus geschah die Tat

Foto: Stefan Sauer/dpa

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Opfer und die beiden Tatverdächtige zum Tatzeitpunkt stark betrunken waren. Das gehe aus den Aussagen hervor, aber auch aus einem Alkoholtest bei dem 27-Jährigen, der zuerst festgenommen worden war.

Alexander B. soll sich bereits zu den Vorwürfen geäußert haben. Er habe behauptet, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein soll. Seine Schilderungen seien allerdings sehr grob, nicht ganz widerspruchsfrei und erklärten den Tod nicht, so der Sprecher.

Die beiden Tatverdächtigen sitzen nun beide in U-Haft. Der Polizei waren die beiden Deutschen bereits wegen Rohheitsdelikten bekannt, darunter mehrfache Körperverletzung.

(lm)

„Die Kacke ist am Dampfen, ...“ Die bizarren Sprachnachrichten der Kumpel-Zerstückler