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GSK verkauft sein Labor an Nexelis

GlaxoSmithKline (GSK) hat sein Labor am Standort Marburg verkauft: Wie GSK mitteilte, hat das kanadische Unternehmen Nexelis mit GSK einen Vertrag über den Kauf des GCLP-zertifizierten klinischen bioanalytischen Labors in Marburg unterzeichnet.

Demnach wechseln die rund 80 Wissenschaftler und Analytiker an das kanadische Unternehmen, bleiben aber am Standort Marburg. Und: Das Team werde „weiterhin eine enge Beziehung zu GSK pflegen und die Entwicklung zukünftiger GSK-Impfstoffkandidaten im Rahmen einer fünfjährigen strategischen Zusammenarbeit unterstützen“, heißt es. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Nexelis, Teil der Ampersand Capital Partners-Gruppe, ist laut eigenen Angaben führender Anbieter von fortschrittlicher Assay-Entwicklung und Labortest-Dienstleistungen in den Bereichen Infektions-, Onkologie- und Stoffwechselkrankheiten. Die Assay-Entwicklung bezeichnet in der Regel einen standardisierten Reaktionsablauf zum Nachweis einer Substanz mit einer beispielsweise molekularbiologischen Methode.

Kapazitäten und Präsenz ausweiten

Die Transaktion mit GSK ermögliche es Nexelis, seine globale Präsenz sowie seine auf die Immunologie ausgerichtete Assay-Entwicklung und seine Kapazitäten für klinische Hochdurchsatztests zu erweitern, teilte das Unternehmen mit. Nexelis-Ceo Benoit Bouche sagte: „Wir freuen uns sehr, neue Kollegen an Bord begrüßen zu dürfen, die seit mehr als 20 Jahren unter der Führung von Novartis und GSK in der klinischen Laborarbeit tätig sind und die Entwicklung von Impfstoffen gegen virale und bakterielle Krankheiten unterstützen.“ Das Unternehmen glaube, dass der Kauf „ein entscheidender Schritt für die Etablierung von Nexelis als konkurrenzlosem globalen Impfstoffanbieter ist“, so Bouche.

Strategisches Outsourcing

Emmanuel Hanon, Leiter Forschung und Entwicklung bei GSK Vaccines, kommentierte: „Das strategische Outsourcing wird die Präsenz von GSK optimieren und unsere Agilität erhöhen, sodass wir die Entwicklung der Impfstoffkandidaten in unserer Pipeline weiter beschleunigen können.“ Basierend auf einer vorherigen erfolgreichen Übertragung anderer Laboraktivitäten an Nexelis sei man zuversichtlich, dass dies aufgrund der Qualität und Agilität von Nexelis „eine großartige Ergänzung sein wird.“

Die Transaktion soll Ende Januar in Kraft treten. Nexelis beabsichtigt laut Unternehmensangaben, den Standort Marburg zügig auszubauen und Kooperationen mit anderen Impfstoff-Entwicklungsunternehmen sowie mit den anderen nordamerikanischen und europäischen Standorten des Unternehmens zu initiieren.

Erweiterungen in Marburg geplant

Nexelis erwartet, dass in Marburg neue klinische Testplattformen hinzukommen, die vollständig mit den klinischen Testplattformen in Laval (Kanada) verbunden werden. Außerdem sollen Synergien mit der in der frühen Entwicklungsphase befindlichen „ImmunXperts“-Niederlassung in Belgien entwickelt werden und vorhandene Talente in Bereichen wie der Biostatistik genutzt werden, um ein breitgefächertes Serviceangebot in den Bereichen Bakteriologie, Virologie und Onkologie aufzubauen.

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