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„Habe nicht abgedrückt“ – Baldwin spricht über Schuss bei Dreharbeiten

Hollywood-Star Alec Baldwin hat in einem Interview mit dem Sender ABC über den tödlichen Zwischenfall bei den Dreharbeiten zu seinem Western „Rust“ gesprochen. Das einstündige Gespräch soll am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlt werden. Der Sender veröffentlichte am Mittwoch knapp zwei Minuten aus dem Gespräch.

Baldwin sagte dem Moderator George Stephanopoulos, er habe nicht den Abzug der Schusswaffe betätigt, aus der sich am Filmset eine Kugel löste und eine Kamerafrau tödlich traf. „Ich habe nicht abgedrückt“, sagte Baldwin. „Ich würde niemals eine Waffe auf jemanden richten und abdrücken. Niemals.“

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Die bei dem Vorfall getötete Kamerafrau Halyna Hutchins (42) sei von allen geliebt und bewundert worden, sagte der Schauspieler. Er könne es immer noch nicht glauben, dass dies passiert sei. An der Stelle brach Baldwin in Tränen aus.

Baldwin wurde nach Angaben der Ermittlungsbehörden gesagt, die Waffe sei sicher, bevor am 21. Oktober eine Kugel Hutchins traf. Unklar ist, wie die scharfe Munition in die Waffe gelangte. Der Regisseur Joel Souza wurde bei dem Zwischenfall verletzt.

Baldwin, der auch Produzent des Films war, antwortete auf die Frage, wie eine Kugel an das Set gelangt sei: „Ich habe keine Ahnung. Jemand hat eine scharfe Kugel in eine Waffe gesteckt, eine Kugel, die nicht einmal auf dem Grundstück sein sollte.“

Die Ermittler beschrieben eine „gewisse Selbstgefälligkeit“ im Umgang mit Waffen bei den Dreharbeiten zu „Rust“. Sie sagten, es sei noch zu früh, um festzustellen, ob Anklage erhoben werde. Zivilklagen gegen Baldwin wurden bereits eingereicht.