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Hamburger TV-Koch Tim Mälzer: Darum will er sein Restaurant erst mal nicht mehr öffnen

Tim Mälzer, der wohl bekannteste Koch Hamburgs, leidet gerade wie viele Gastronomen am Lockdown light. Am Mittwoch war Mälzer erneut zu Gast bei Markus Lanz und äußerte sich zu den weiteren geplanten Corona-Auflagen. Allerdings ohne die genauen Regelungen für die Gastronomie zu kennen, denn sie sollen tatsächlich ganz kurzfristig festgezurrt werden.

Bis spät am Abend liefen am Mittwoch die Gespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten über die Dezember-Regelungen zu Corona. Doch nicht alles konnte abschließend geklärt werden. Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie die Gastronomie sollen auf jeden Fall bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben. Das ist nicht überraschend.

Aber im Beschluss der Ministerpräsidenten heißt es zudem, dass wegen des hohen Infektionsgeschehens „umfassende Beschränkungen bis Anfang Januar – insbesondere im Bereich von Gastronomie und Hotels – erforderlich seien“. Vor Weihnachten solle die Situation aber nochmal geprüft und bewertet werden. Für viele Gastronomen käme eine solche Regelung aber offenbar zu spät, um Planungssicherheit zu haben. So sieht es zumindest Mälzer.

Tim Mälzer im TV-Talk bei Markus Lanz: „Das ist kompletter Blödsinn“

Mälzer äußerte sich zu der Variante, ab 20. Dezember die Gastronomie zeitweise über die Feiertage zu öffnen. „Das ist kompletter Blödsinn“, sagte er im Gespräch mit Markus Lanz. „Ich glaube, dass man das für die Gäste und für die Menschen vielleicht machen sollte. Aber aus wirtschaftlicher Sicht und aus wirtschaftlichen Gründen würde das nichts bringen“, erklärt er. 

Es ergebe seiner Meinung nach keinen Sinn, für zehn Tage zu öffnen. „Es ist nicht einfach nur Herd an und irgendwas in den Topf schmeißen. Du musst so einen Apparat auch anschieben. Dafür werden wir ungefähr drei Tage brauchen. Dann werden weiterhin Beschränkungen sein. Es wird weiter um Mindestabstand und wahrscheinlich auch Sperrstunden gehen“, erklärt der Koch. Ein Konsumverbot von Alkohol wäre ebenfalls denkbar. 

Hamburg: Kontrollierte Treffen in Restaurant und Bars?

Mälzer mutmaßt, eine solche Regelung sei der „Versuch, dass die Menschen sich zu Hause nicht unkontrolliert treffen“. Was widersprüchlich sei zu früheren Entscheidungen, die Gastro dichtzumachen. „Jetzt wird doch der Gastronomie das Vertrauen entgegengebracht, das auch verdient ist. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, bei uns kann man sich unter kontrollierten Bedingungen treffen.“ Dennoch möchte er für einen vermutlich eher kurzen Zeitraum nicht alles wieder hochfahren. 

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„Ich persönlich habe mich davon verabschiedet. Wir planen, nicht zu öffnen“, sagt Mälzer im TV-Talk bei Lanz. Wahrscheinlich starte er sein Restaurant erst wieder ab März. (sd/san)

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