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"Hätten gern Weihnachten erlebt": Deutschland meldet erstmals über 500 Tote

"Hätten gern Weihnachten erlebt" Deutschland meldet erstmals über 500 Tote

Ein neuer Rekord bei den Totenzahlen: Erstmals übersteigt die Zahl der gemeldeten Sterbefälle in Deutschland die 500er-Marke. Doch beim Bund-Länder-Gipfel mahnt Söder, diese Quote nicht rein statistisch zu sehen. Alle diese Menschen hätten gern mit uns Weihnachten gefeiert, sagt der bayerische Ministerpräsident.

Deutschland hat erstmals mehr als 500 Tote binnen eines Tages verzeichnet. Mit 512 gemeldeten Sterbefällen verbuchten die Landesbehörden heute in der Summe den mit Abstand höchsten Tageszuwachs seit Pandemiebeginn. Der bisherige Rekordwert stammt vom vergangenen Donnerstag, als binnen eines Tages 431 Todesfälle hinzukamen. Der aktuelle Anstieg liegt auch deutlich über den 487 Todesfällen aus der Morgen-Zählung des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Angesichts eines neuen Höchstwerts an Corona-Toten hatten Bund und Länder zuvor bereits eine Verlängerung der Auflagen beschlossen. Bei den Beratungen zwischen den 16 Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel einigten sich die Teilnehmer, die Schließung von Gastronomie und Hotels bis zum 10. Januar zu verlängern. CSU-Chef Markus Söder warnte davor, die hohen Zahlen nur als statistische Größe hinzunehmen. "Das sind unglaublich viele Schicksale von Menschen, die gerne Weihnachten gefeiert hätten", sagte er. Söder wies eindringlich darauf hin, dass viele der Opfer noch ein langes Leben vor sich gehabt hätten. Es sei "unsere absolute Verpflichtung" weiter am Ball zu bleiben.

19.000 Neuinfektionen binnen 20 Stunden

Bei den Neuinfektionen verzeichnet Deutschland insgesamt rund 19.000 weitere Fälle. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen binnen 24 Stunden 18.964 neue Fälle hinzu. Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist damit auf 1.096.341 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg auf 17.412. Als aktuell infiziert gelten rund 302.200 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,84 angegeben (Vortag: 0,94). Das bedeutet, dass hundert Menschen im Durchschnitt 84 weitere Menschen mit Sars-Cov-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,89 und hat sich im Vergleich zum Vortag nicht geändert. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Höchste Inzidenz: Sachsen führt Ländervergleich an

In ihren Tagesberichten verzeichneten sechs von 16 Bundesländern zum Abend vierstellige Zuwächse: Nordrhein-Westfalen führt das Länderfeld mit 3354 neu registrierten Ansteckungen an. In der Liste der Länder mit den höchsten Tageswerten folgen Bayern (3325), Baden-Württemberg (3160), Sachsen (2114), Hessen (1368) und Niedersachsen (1126). Gemessen an der Einwohnerzahl ist Sachsen genauso wie am Vortag das Land mit dem größten Tageszuwachs an Neuinfektionen. Auch bei der 7-Tage-Inzidenz führt der Freistaat mit 319,6 Fällen je 100.000 Einwohner.

Ein kleines Hoffnungszeichen auf eine Trendwende lieferte allerdings der jüngste RKI-Bericht: Danach sinkt - zum ersten Mal seit August - die Quote der positiv Getesteten.

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