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Häufigste Krebsart bei Frauen: Sterblichkeit in Deutschland höher als in USA - Das ist der Grund

Screening als Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung.

Die Brustkrebs-Sterblichkeit bei Frauen ist in Deutschland höher als in den USA, so eine Studie. Mehrere Faktoren, wie etwa die Vorsorge, könnten dabei Einfluss nehmen.

Kassel - Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Laut Robert-Koch-Institut erkrankten im Jahr 2016 fast 69.000 Frauen in Deutschland an dem bösartigen Tumor in der Brust.

Die Ursachen sind oft unklar. Allerdings haben Forscher einige Risiken herausfinden können. Dazu zählen:

Die Überlebensrate von Brustkrebs-Patientinnen ist in den vergangenen Jahren in vielen Ländern angestiegen.

Brustkrebs: Sterblichkeitsrate in Deutschland höher als in den USA

Wissenschaftler haben nun die Neuerkrankungs- und Sterblichkeitsrate von Brustkrebs bei Frauen zwischen 1975 und 2015 in Deutschland und den USA untersucht. Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Gesellschaft der Epidemologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) waren an der neuen Studie beteiligt.

Das Ergebnis: Die altersstandardisierte Brustkrebs-Neuerkrankungsrate war in den USA während der erforschten Zeitspanne viel höher als in Deutschland. Die größten Unterschiede beobachteten die Wissenschaftler bei Frauen, die 70 Jahre und älter waren. Im Jahr 2015 lag die Neuerkrankungsrate in dieser Altersgruppe in Deutschland um 19 Prozent niedriger als in den USA.

Trotz höherer Sterblichkeit: Qualität der Krebsversorgung nicht das Problem

Allerdings war die Sterblichkeitsrate bei Brustkrebs-Patientinnen in Deutschland in dem Jahr um 45 Prozent höher. Umgewandelt bedeuten die Werte: In Deutschland erkrankten 87 Patientinnen auf 100.000 Frauen weniger als in den USA. Doch 46 mehr Brustkrebs-Erkrankungen führten zum Tod.

Was den Wissenschaftlern bei der Auswertung ihrer Daten auffiel: In Deutschland erhielten 29 Prozent der Frauen die Brustkrebs-Diagnose in einem der beiden fortgeschrittenen Stadien III und IV. In den USA lag dieser Wert bei nur 15 Prozent.

Die Differenzen der Brustkrebs-Sterblichkeit bei älteren Frauen zwischen den beiden Ländern lässt sich laut Studienleiter Hermann Brenner nicht mit qualitativen Unterschieden in der Krebsversorgung erklären. „Die Hauptursache für die erhebliche Differenz dürfte die spätere Einführung und die geringere Inanspruchnahme des Mammographie-Screenings in Deutschland sein“, erklärt Brenner laut Krebsinformationsdienst. Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, wie wichtig die Vorsorge und die Früherkennung für eine verbesserte Krebsbekämpfung sein können, so der Studienleiter.

Beim Mammographie-Screening handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust. Anders als bei sonstigen Früherkennungsuntersuchungen findet in Deutschland eine organisierte Durchführung statt. Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine Screening-Einheit. Die Kosten für die Krebs-Untersuchung übernehmen die Krankenkassen.

„Auf Basis der Studienergebnisse sollte auch darüber diskutiert werden, ob das deutsche Mammographie-Screening nicht zu früh, nämlich schon mit 69 Jahren, endet“, sagt Alexander Katalinic, Co-Autor der Studie und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Mammographie-Screenings. (Jan-Frederik Wendt)

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