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Hude bleibt im Regio-VHS-Boot

Das Team der Regio-VHS um Leiter Andreas Lembeck (vorn) kann auch 2021 Kurse in der Klostergemeinde anbieten. Die politischen Gremien in Ganderkesee und Hude haben sich jetzt auf eine Fortsetzung der Kooperation verständigt.

Das Team der Regio-VHS um Leiter Andreas Lembeck (vorn) kann auch 2021 Kurse in der Klostergemeinde anbieten. Die politischen Gremien in Ganderkesee und Hude haben sich jetzt auf eine Fortsetzung der Kooperation verständigt. (INGO MÖLLERS)

Ganderkesee. Die Gemeinden Ganderkesee und Hude gehen beim Thema Erwachsenenbildung auch weiterhin gemeinsame Wege. Die Räte beider Gemeinden haben jetzt hinter verschlossenen Türen vereinbart, zum 1. Januar 2021 eine neue Zweckvereinbarung zur Fortführung der Kooperation in der Regio-Volkshochschule (VHS) zu schließen.

Notwendig geworden war diese Beschlussfassung, da die Gemeinde Hude die bestehende Zweckvereinbarung aus Sorge vor steigenden Zuschüssen vorsorglich zum Jahresende gekündigt hatte. Denn nachdem der Regio-VHS insbesondere bei den Bildungsprojekten für Geflüchtete erhebliche Einnahmen weggebrochen sind, ist ein Finanzbedarf entstanden, der in beiden Gemeinden für erhebliche Diskussionen gesorgt hatte. Konnte die Regio-VHS in der Projektarbeit für Geflüchtete im Haushaltsjahr 2018 noch mit 1,6 Millionen Euro planen, so sind es in diesem Jahr nur noch etwas mehr als 400 000 Euro – also gerade einmal ein Viertel der damaligen Summe. Allerdings hatten die Beteiligten auch immer erklärt, die Verhandlungen mit dem Ziel zu führen, die Zusammenarbeit grundsätzlich fortsetzen zu wollen. 

Wie die Ganderkeseer Gemeindeverwaltung mitteilt, sieht die getroffene Vereinbarung nun ein Verfahren in zwei Stufen vor. In den nächsten zwei Jahren bleibt das VHS-Angebot in Hude erst einmal unverändert bestehen. Ab Juli 2022 wird die Regio-VHS im zweiten Schritt ihr Angebot auf dem Gebiet der Gemeinde Hude vorerst auf Kurse für die Bereiche Geisteswissenschaften, Ernährung, Kreativität, Fremdsprachen sowie berufliche Bildung/EDV beschränken. Dafür zahlt die Gemeinde Hude jährlich einen pauschalen Erstattungsbeitrag in Höhe von 20 000 Euro. Die Kurse im Bereich Gesundheit (also etwa Yoga, Zumba, Aquafitness) sollen in Hude ab 2022 anderweitig organisiert werden. Dafür strebt die Klostergemeinde künftig eine Kooperation mit dem TV Hude an.

„Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, eine für beide Gemeinden zufriedenstellende Lösung zu finden“, kommentierte Bürgermeisterin Alice Gerken das Ergebnis. „Damit steht die Regio-VHS Ganderkesee-Hude auf festen Füßen und ist gut für die Herausforderungen in den kommenden Jahren gerüstet.“ Auch Ralf Wessel, CDU-Ratsherr und Mitglied im Betriebsausschuss Regio-VHS, ist zufrieden: 20 000 Euro für 1200 Stunden, und Hude bleibt unser Einzugsgebiet – die Rechnung ist okay", erklärte er. "Wenn man künftig alleine rumgemuddelt hätte, wären beide Seiten schlechter gefahren."

Regio-VHS-Chef Andreas Lembeck hat mit seinem Team damit also zumindest erst einmal Planungssicherheit. „Schon aus organisatorischen Gründen brauchten wir eine Entscheidung noch vor der Sommerpause. Denn mit Blick auf das Haushaltsjahr 2021 müssen wir wissen, ob wir mit einer Regio-VHS Ganderkesee-Hude-Harpstedt oder nur mit einer Regio-VHS Ganderkesee-Harpstedt planen“, hatte er bereits im Frühjahr auf die Dringlichkeit hingewiesen.

Für die Huder ist vor allem wichtig, dass die Unsicherheit über steigende Zuschüsse nun vom Tisch ist. Denn hatte sich die Gemeinde Hude bislang immer mit etwa 80 000 Euro jährlich am Defizit der Regio-VHS beteiligt, so werden für das Haushaltsjahr 2020 bereits 110 000 Euro fällig – ehe sie ab 2021 die festgeschriebenen 20 000 Euro zahlt. Endgültig ausgestanden sind die Diskussionen über die finanzielle Ausstattung der Regio-VHS damit aber nicht. Denn auch in Ganderkesee waren Ende vergangenen Jahres Forderungen laut geworden, den wachsenden Zuschussbedarf des Eigenbetriebs Regio-VHS ab dem Haushaltsjahr 2021 zu deckeln. Angesichts der Corona-Pandemie hält die Bürgermeisterin diese Bestrebungen aber eher für schwierig. „Der Einrichtung sind ja durch die Corona-Krise zahlreiche Einnahmen weggebrochen. Das kann man mit dem Stand von 2019 nicht mehr vergleichen“, erklärte Gerken auf Nachfrage.

Um Geld zu sparen, verzichtet die Regio-VHS in diesem Jahr darauf, 2,6 auslaufende Stellen (etwa von Projektmitarbeitern) wieder zu besetzen. Auch die bisherige Mitarbeiterin im Kulturbereich wird künftig durch einen Bundesfreiwilligendienstleistenden ersetzt. Darüber hinaus sieht Lembeck aber nur wenig Einsparpotenzial. Die Strategie sei eher, in anderen Bereichen zusätzliche Einnahmen zu generieren. Möglichkeiten dafür gebe es insbesondere im Bereich der beruflichen Bildung.

Auch den bislang von beiden Gemeinden gemeinsam besetzten „Arbeitskreis Regio-VHS“ soll es in Zukunft nicht mehr geben. Vertreter der Bildungseinrichtung würden zukünftig im Rahmen der Sitzungen der jeweiligen Fachausschüsse der beiden Gemeinden über die aktuelle Entwicklung berichten, heißt es aus der Verwaltung. Die ehemals selbstständigen Volkshochschulen Ganderkesee und Hude hatten sich im Jahr 2004 zur Regio-VHS zusammengeschlossen.

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