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Ihm fehlt der Oberkiefer - Armer Alligator, wer hat dich so zugerichtet?

Wie hat dieses arme Tier in der Wildnis überlebt?

Ein Reptilienpark in Florida hat einen Alligator mit fehlender Nase und fehlendem Oberkiefer aufgenommen, nachdem das Raubtier Mitte September aus einem See in der Nähe von Orlando gerettet wurde.

In einem Facebook-Post schrieben die Betreiber des „Gatorland“-Parks: „Mit einer so schweren Verletzung hatte sie in freier Wildbahn praktisch keine Überlebenschance.“ Das Weibchen sei stark untergewichtig und von einem Tierarzt der Auffangstation eingehend untersucht worden. Seit der Aufnahme habe es bisher nur rund 0,3 Gramm zugenommen.

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Die Experten vermuten, dass der Alligator seine schweren Verletzungen bei einem Kampf mit einem anderen Tier oder aber durch eine Bootsschraube erlitten hat. In den kommenden Tagen soll sichergestellt werden, dass das Tier weiter unter stressfreien Bedingungen fressen kann.

Für die Mahlzeiten servierten die Pfleger dem Alligator bisher hauptsächlich kleingeschnittene Futterstücke, die sie ihm in den Rachen steckten – zerkleinern kann er seine Nahrung selbst nicht mehr. Eine Sprecherin des Parks sagte, vermutlich habe das Tier sich in der freien Wildbahn auf diese Weise von Schnecken, Nacktschnecken und Fröschen ernährt.

Park-Chef Mark McHugh verkündete am Mittwoch aber auch das erste Erfolgserlebnis: Mit Hilfe seiner Zunge habe der Alligator zwei ganze Mäuse ohne Unterstützung durch die Pfleger verschlungen.

Lustiger Spitzname für den armen Alligator

Wenige Tage nach der Aufnahme des Tieres gab das „Gatorland“-Team dem neuen Bewohner einen lustigen Spitznamen: In Anlehnung an den Country-Hit „Jolene“ von Dolly Parton (1973) tauften sie das Tier auf den Namen „Jawlene“ (nach dem englischen Wort Jaw für Kiefer).

Der Reptilienpark „ Gatorland“ beherbergt Tausende von Alligatoren und Krokodilen. Er wurde 1949 eröffnet und ist eine beliebte Touristenattraktion in Zentralflorida.