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Ihre letzten Worte schmerzen: Deutscher Youtube-Star (†29) stirbt nach Corona-Infektion

Hamburg -

Sie wurde mit gerade einmal 29 Jahren viel zu früh aus dem Leben gerissen: Brittanya Karma, eine deutsch-vietnamesische Rapperin und Influencerin aus Hamburg, ist an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Das teilte ihr Bruder auf Instagram mit.

Mitte November machte Brittanya Karma ihre Erkrankung in den sozialen Medien öffentlich. Einer ihrer letzten Posts zeigt sie mit einer Beatmungsmaske in einem Krankenhaus. „Ich hoffe, euer 2020 ist besser als meins“, schrieb sie zu dem Post. „Ich konnte fünf Tage weder essen noch schlafen, aber ich trank 3 Liter am Tag. Ich habe so viele Schmerzen.“

Ihr Appell: „Corona sollte ernster genommen werden. Bitte kümmert euch gut um euch.“

Ihr letzter Post am 20. November zeigt sie sichtlich erschöpft in einem Intensivbett, sie trägt noch immer eine Beatmungsmaske. „Ich kämpfe noch immer, jeden Tag“, schreibt sie. Sie schien noch Hoffnung zu haben, das Virus zu bekämpfen. Doch es sollen ihre letzten Worte sein. Nicht einmal zwei Wochen später ist die Influencerin, die mit richtigem Namen Nguyen Tran Phuong Linh hieß, tot.

Bruder von Brittanya Karma: „Ich finde keine Worte“

„Ich finde keine Worte. Das Leben ist unfair“, schreibt ihr Bruder Thai Lam zu einem gemeinsamen Foto mit seiner Schwester. „Mit dir aufzuwachsen, hat so viel Spaß gemacht. Du hast mir so viel im Leben beigebracht. Das Leben ist kostbar. Wir sehen uns eines Tages wieder.“

Brittanya hatte über 230.000 Follower auf Instagram, auf YouTube folgten über 245.000 Menschen. Sie selbst bezeichnete sich als Comedian. Sie produzierte vornehmlich Beauty-Videos, sprach aber auch zu ernsteren Themen wie Body Shaming. Auch Musikvideos veröffentlichte sie. Auch in Vietnam war sie nach ihrer Teilnahme an der Kuppelshow „Der Bachelor“ bekannt.

Junge Erwachsene sollten Corona nicht unterschätzen

Dass junge Erwachsene wie Brittanya Karma Corona nicht unterschätzen sollten, zeigt auch eine Studie aus den USA, die das Ärzteblatt zitiert.

Die meisten jüngeren Erwachsenen steckten zwar eine Infektion mit SARS-CoV-2 gut weg. Meist bleibt es bei einer Erkältung, wenn die Infektion überhaupt bemerkt wird. Es gebe eben aber auch Fälle, in denen junge Menschen schwer erkranken und im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Ein Ärzteteam aus Boston hat die Daten von 3.222 Erwachsenen im Alter von 18 bis 34 Jahren ausgewertet, die wegen COVID-19 stationär behandelt wurden: Jeder fünfte musste auf die Intensivstation verlegt werden, jeder zehnte benötigte eine mechanische Beatmung. Insgesamt 88 Patienten (2,7 Prozent) starben trotz ihres jungen Alters an Covid-19. Auffällig: Rund ein Drittel der jungen Patienten war adipös. (mg)

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