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Ivanka Trump: Wie Vater Donald ihre E-Mail-Affäre kleinredet

Ivanka Trump ist ähnlich wie Hillary Clinton in eine E-Mail-Affäre verstrickt. Vater Donald setzte auf gezielte Ablenkung.

John Bolton packt in seinem Enthüllungsbuch über Donald Trump aus. Der setzt in Krisenzeiten auf Ablenkungsmanöver. So auch in der E-Mail-Affäre seiner Tochter Ivanka Trump. 

Washington – „Lock her up“ war einer der markantesten Rufe des US-Wahlkampf 2016. Wann immer die Sprache auf die damalige E-Mail-Affäre von Hillary Clinton kam, hatte Donald Trump vehement gefordert, seine demokratische Gegnerin im Präsidentschaftswahlkampf doch endlich ins Gefängnis zu stecken. Das ging schließlich so weit, dass seine Fans auf seinen Wahlkampfveranstaltungen bei der bloßen Erwähnung des Wortes „E-Mail“ in die „Sperrt sie ein“-Gesänge einstimmten.

Das FBI warf Clinton zwar einen „extrem sorglosen“ Umgang mit ihren E-Mails vor, sah aber keinen Grund, ein Verfahren einzuleiten. Trotzdem bezichtigte Trump seine Kontrahentin immer wieder des Betrugs und bezeichnete sie als korrupt und verschlagen („Crooked Hillary“).

Ivanka Trump in pikante E-Mail-Affäre verwickelt

Deshalb ist es umso pikanter, dass auch Trumps Tochter Ivanka Trump in eine E-Mail-Affäre verwickelt ist. Schon bevor sie offiziell als Beraterin des Präsidenten zum Mitarbeiterstab des Weißen Hauses gehörte, hat sie über ein persönliches E-Mail-Konto entsprechende Regierungsgeschäfte getätigt, unter anderem mit der Bildungsministerin Betsy de Vos. 

In einem anderen Fall bezeichnete sie eine Regierungsmitarbeiterin als ihre persönliche Stabschefin. Walter Shaub, der frühere Leiter des US-amerikanischen Amtes für Regierungsethik, sprach auf Twitter von einer völlig verrückten Chose.

E-Mail-Affäre von Ivanka Trump: John Bolton plaudert aus dem Nähkästchen

Ivanka Trumps E-Mail-Affäre ist schon seit längerem bekannt. Doch im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfs 2020 bekommt die Situation eine besonders brisante Note, zumal jetzt auch noch John Bolton aus dem Nähkästchen plaudert. 

Wie Donald Trumps früherer Sicherheitsberater in seinem demnächst erscheinenden Enthüllungsbuch berichtet, wandte Trump im Jahr 2018, als Ivankas E-Mail-Affäre hochzukochen drohte, Trump eine altbewährte Verteidigungsstrategie an: das Ablenkungsmanöver. Dies geht aus bereits veröffentlichten Kapiteln des Bolton-Buches hervor

Donald Trump lenkt gezielt von Ivanka Trumps E-Mail-Affäre ab

Nach Boltons Angaben soll Trump nämlich den Mord an dem saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi zum Anlass genommen haben, die Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema zu lenken. Trump verteidigte damals vehement den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, obwohl der Geheimdienst CIA davon ausging, dass bin Salman von der Ermordung des saudi-kritischen Journalisten gewusst haben muss.

Laut Bolton hat Donald Trump das völlig bewusst getan: „Das soll von Ivanka ablenken. Wenn ich die Erklärung persönlich vortrage, wird das die Ivanka-Sache regeln.“

Von Christian Stör

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