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Kita-Neubau in Murnau: Kommt ein Wettbewerb?

Es ist eines der größeren Projekte in Murnau. Der Neubau einer Kita am Längenfeldweg wird mehrere Millionen Euro kosten. Der Bauausschuss debattierte jetzt darüber, ob man einen Planungswettbewerb starten sollte. Nicht alle sind dafür.

Murnau – Das Thema hat die Murnauer Ortspolitik in der Vergangenheit immer wieder beschäftigt: der Mangel an Betreuungsplätzen für Mädchen und Buben. Heuer Ende Mai zeichnete sich zum Beispiel für das kommende Kindergartenjahr ein besonders eklatanter Engpass ab: Es fehlten damals 25 Plätze. Auch mit dem Thema Neubau der Kindertagesstätte St. Nikolaus ist der Marktgemeinderat schon länger befasst. Das Projekt ist mit rund sieben Millionen Euro veranschlagt. Träger der Kita und Grundeigentümer ist die Katholische Kirchenstiftung St. Nikolaus.

Gebäude hat Schwachstellen

Gut 30 Jahre ist der Bau am Längenfeldweg mittlerweile alt – und hat „Schwachpunkte“, wie es Kirchenpfleger Franz Neuner ausdrückt, die Sanitäranlagen etwa. „Aber man will ins Gebäude nichts mehr reinstecken.“ Bei den Neubauplänen würde das keinen Sinn machen.

Bedarfsplan liegt noch nicht vor

Mit dem Projekt hat sich jetzt der Bauausschuss befasst. Zur Debatte stand, ob die Gemeinde einen Planungswettbewerb startet. Das hatten Geber von Fördergeldern empfohlen. Veronika Jones (Bündnis 90/Die Grünen), Referentin für Kinderbetreuung, fand einen solchen Wettbewerb „wichtig“. Sie regte jedoch an, damit noch zu warten, bis die Bedarfsplanung in Sachen Kinderbetreuungsplätze vorliegt. Nach Aussage von Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP/Bürgerforum) wird das allerdings noch etwas dauern. Ein halbes Jahr, schätzt er.

Kritische Stimmen zu Wettbewerb

Nicht alle Räte sind von einem Planungswettbewerb überzeugt. Nach Ansicht von Wolfgang Köglmayr (Mehr Bewegen) sollte man überlegen, „in den sauren Apfel zu beißen, ohne Subventionen zu bauen“ und sich selbst einen Architekten zu suchen. Bauten, die in Murnau nach einem Wettbewerb errichtet wurden, überzeugen ihn nicht. So geht es auch CSU-Fraktionssprecher Rudolf Utzschneider. Die bisherigen Ergebnisse „sind eins greisliger als das andere“, wobei er die Realschule nannte. Doch die Geschmäcker sind verschieden. „Ich finde die Realschule sehr schön“, betonte Jones.

Vorvertrag als Einstieg

Derzeit wird ein städtebaulicher Vorvertrag ausgearbeitet. Dieser stellt laut Verwaltung den „Einstieg in das Projekt“ dar. Der Neubau soll ein Kinderhaus werden, also die Nutzungen Krippe, Kindertagesstätte und Hort unter einem Dach vereinen.

Neuner: Sache „muss Hand und Fuß haben“

Das Vorhaben zieht sich. „Wir wären auch froh, wenn der Kindergarten schon stehen würde“, sagt Kirchenpfleger Neuner. „Aber das muss Hand und Fuß haben.“ Der Neubau soll ja 30 bis 40 Jahre halten. Was Neuner aber betont: „Es muss etwas passieren.“ Einen Beschluss fasste der Ausschuss nicht.

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