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Kleinbecker Park in Horstmar: Rodung für neue Wohngebäude hat begonnen

Wie angekündigt haben am Freitagmorgen (21.2.) die Rodungs-Arbeiten im Kleinbecker Park an der Preußenstraße begonnen. Die Arbeiter hatten Mittwoch mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen und unter anderem das Gelände eingezäunt.

Jetzt also fallen die ersten Bäume. Die Firma Harpen, der das Gelände gehört, plant, dort rund 60 Prozent der Bäume abzuholzen. Zur Preußenstraße hin sollen einige erhalten bleiben.

Als die Pläne bekannt wurden, hatte es vor allem in Horstmar Proteste gegeben. Das Bündnis „Rettet den Kleinbecke Park“ gründete sich und sammelte über 3000 Unterschriften gegen die Abholzung.

Politische Diskussion um die Rodung

Daraufhin entspann sich eine politische Diskussion um die Zukunft des Geländes, es gab Gutachten zur Qualität des Baumbestands und darüber, ob die Stadt die Abholzung rechtlich überhaupt verhindern könnte.

Am Ende war klar: Wollte sie das verhindern, müsste sie der Firma Harpen das Gelände abkaufen.

Das wiederum war vielen Akteuren zu teuer, auch die Verwaltung empfahl das nicht. Am Ende gab es, vor dem Hintergrund der angespannten Situation am Wohnungsmarkt, eine Mehrheit für die Harpen-Pläne und damit für die Abholzung vieler Bäume dort.