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Klimaneutral nach Madrid: Greta kriegt Angebot für Weiterreise mit Esel

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Esel auf der spanischen Insel Fuerteventura: ein klimafreundliches Fortbewegungsmittel.

(Foto: imago/photo2000)

Ein Esel als Fortbewegungsmittel hat in der Weihnachtszeit erhöhte Strahlkraft. Ein religiöser Verein würde Greta ein solches biblisches Lastentier ausleihen. Damit könnte die Aktivistin CO2-neutral von Lissabon zur Klimakonferenz nach Madrid reisen. Doch vielleicht zählt diesmal auch die Schnelligkeit.

Ein religiöser Nachbarschaftsverein aus der spanischen Gemeinde Talavera de la Reina nahe Toledo hat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg einen Esel zur Weiterreise von Lissabon nach Madrid angeboten. "Wir sind uns der Wichtigkeit bewusst, die Welt für die Situation der Umwelt zu sensibilisieren und schließen uns Thunbergs Kampf an", hieß es auf der Facebookseite des Vereins "Asociación Fray Hernando de Talavera". "Unsere Vorfahren haben dieses Fortbewegungsmittel benutzt und es war das umweltfreundlichste überhaupt." Daneben war ein Foto eines örtlich aufgezogenen Esels gepostet.

Die 16-jährige Thunberg war am Dienstag nach dreiwöchiger Segelreise über den Atlantik in Portugal eingetroffen. Sie will in den nächsten Tagen von dort per Zug nach Madrid weiterreisen, um an der zweiwöchigen Weltklimakonferenz teilzunehmen. Die junge Aktivistin vermeidet Flugzeuge, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Ihre Antwort auf das Mobilitäts-Angebot steht bislang noch aus.

Allerdings wird Greta spätestens am Freitag in Madrid erwartet. Am Abend soll nämlich der große Klimamarsch durch die spanische Hauptstadt stattfinden. Die Organisatoren rechnen mit mehreren Hunderttausend Teilnehmern. Neben Greta werde auch der spanische Schauspieler Javier Bardem ("Eat Pray Love") mitmarschieren, berichteten die Veranstalter. Mit der Aktion sollen vor allem die Teilnehmer des zweiwöchigen UN-Klimagipfels zu ehrgeizigeren Zielen bei der Eindämmung der Erderwärmung aufgerufen werden.

Zu dem Marsch, der um 18.00 Uhr in der Nähe des Madrider Hauptbahnhofs Atocha startet und dann am weltberühmten Prado-Museum vorbei durch das Zentrum zieht, haben "Fridays for Future" und andere Klimaschutzorganisationen aufgerufen. Er steht unter dem Motto: "Die Welt ist in puncto Klimanotstand aufgewacht".

Quelle: n-tv.de, mau/dpa

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