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Knallharte Ansage beim 2. Termin: Älteste Kölnerin (105) wird im Impfzentrum deutlich

Köln -

Beim Start des Kölner Impfzentrums im Februar stand sie ganz vorne in der Reihe: Jetzt hat Elisabeth Steubesand (105) die zweite Impfung hinter sich! Aber: Bei ihrem Impf-Termin am Montag (1. März) holte sich die älteste Kölnerin nicht nur ihre Spritze ab, sondern wählte auch deutliche Worte in Richtung einer ganz bestimmten Gruppe.

Älteste Kölnerin: „Impftermin-Absage ist sehr undankbar”

Für Menschen, die ihre Termine im Impfzentrum absagen, weil ihnen beispielsweise der Impfstoff von AstraZeneca nicht passt, hat die 105-Jährige überhaupt kein Verständnis. „Dieses Verhalten ist sehr undankbar“, sagte sie der Bild. „Das Impfen ist doch so wichtig für die Allgemeinheit. Ich hoffe, dass jetzt viele Menschen so schnell wie möglich ihre Impfungen bekommen können.“

Der Impfstoff von AstraZeneca war in Verruf geraten, weil seine Wirkung gegenüber der der anderen Wirkstoffe angeblich schwächer sein soll. Diese Meldungen sind mittlerweile von Experten widerlegt, die Skepsis jedoch ist geblieben.

Nach Impfung in Köln: Elisabeth Steubesand wieder voller Tatendrang

Steubesand selbst hat den Impfstoff der Firma Biontech erhalten und gut vertragen. „Mir geht es wirklich prima“, sagt sie. Am Dienstagmorgen (2. März) sei sie zwar etwas wackelig auf den Beinen gewesen. Aber nach einem Frühstück mit Käsebrot und Kaffee sei sie schnell wieder „ganz die Alte“ gewesen.

Elisabeth Steubesand mit Dr. Jürgen Zastrow.

Elisabeth Steubesand, hier bei ihrer ersten Impfung am 8. Februar mit Dr. Jürgen Zastrow, wählte am Montag (1. März) deutliche Worte.

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Am meisten freut sich die Seniorin nun nach eigener Aussage auf Tochter Gisela (76), mit der Treffen in letzter Zeit wegen Corona sehr rar waren. Auch Aufenthalte am Decksteiner Weiher stehen weit oben auf der Prioritätenliste.

Elisabeth Steubesand in Köln aufgrund ihres Alters bekannt

Steubesand ist aufgrund ihres Alters in Köln längst keine Unbekannte mehr. Im Januar 2021 feierte sie ihren 105. Geburtstag, diesmal aufgrund der Pandemie ohne Treffen mit Henriette Reker. Die OB hatte statt des obligatorischen Besuchs diesmal Blumen geschickt.

Im Jahr 1916 kam Steubesand in Brühl zur Welt, seit 1955 wohnt sie in Köln. Zwei Enkel und eine Ur-Enkelin hat sie. Für Köln ist die 105-Jährige eine echte Zeitzeugin.

Bewegung als Erfolgsrezept: Elisabeth Steubesand ist die älteste Kölnerin

1936 erlebte sie den Trauerzug der Beerdigung von Willi Ostermann, 1967 die letzte Reise von Konrad Adenauer. 1944 brachte sie Tochter Gisela im Schutzkeller eines Krankenhauses in Bonn zur Welt, während die Bomben fielen. Seit den 1960ern war sie mit ihrem Ehemann im Karneval aktiv.

Seit 1990, als ihr Mann starb, ging sie fast täglich zu Fuß zu seinem Grab auf dem Melatenfriedhof. Die ständige Bewegung soll eines ihrer „Erfolgsgeheimnisse” sein, das für die gute Fitness auch im hohen Alter sorgt. Die Corona-Impfung soll nun dafür sorgen, dass es der ältesten Kölnerin auch weiterhin gut geht. (tw)

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