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Kölner Benefizveranstaltung: Galopprennen für Kinderschutzbund endgültig abgesagt

Schon 16 Mal hat der Kölner-Renn-Verein einen Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln ausgerichtet. Dieses Jahr fällt er aus. Das erklärten Vertreter des Renn-Vereins und Kinderschutzbund am Freitag an der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch.

Der Renntag sollte ursprünglich am 3. Mai stattfinden. Die Veranstalter hatten ihn immer wieder verschoben, in der Hoffnung ihn dieses Jahr noch ausrichten zu können. Doch unter den aktuellen Zuschauergrenzen mit höchstens 999 Besucher hatte eine Austragung keinen Sinn. Üblicherweise kommen bis zu 20 000 Gäste.

Aktionen wie Kinderschminken sind coronabedingt nicht möglich

„Wir bedauern sehr, dass der Renntag mit seinem ausgesprochen familiären und kommunikativen Flair nicht stattfinden kann“, sagt Lars Hüttler, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Köln. Es gehe nicht nur darum Spenden zu sammeln, sondern auch Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenzubringen. Aktuell sei das nicht möglich.

Jochen Muth, Sprecher des Kinderschutzbundes Köln, erklärt: „Wir haben normalerweise auch ein großes Rahmenprogramm, aber wie soll Kinderschminken unter Coronaregeln funktionieren?“
Spenden bleiben aus.

Versicherer DEVK überreicht Scheck

Das Benefizrennen bringt normalerweise knapp 50 000 Euro an Spenden ein, der Großteil durch Sponsoren. Das Geld fehlt jetzt. Hüttler erklärte, der Benefizerlös sollte „die Finanzierung unserer präventiven Angebote in den Stadtteilen sichern“. Diese Lücke versucht der Kinderschutzbund mit den Sponsoren des Renntags zu schließen.

Den Anfang macht der Versicherer DEVK. Am Freitag überreichte die Unternehmenssprecherin Maschamay Poßekel einen Scheck über 10 000 Euro an Lars Hüttler. „Leider hatten wir dieses Jahr keine Gelegenheit, uns an einer Veranstaltung zu beteiligen, um Spenden für den Kinderschutzbund zu sammeln. Mit dem Scheck über 10 000 Euro leisten wir einen Beitrag dazu, dauerhaft die Arbeit vom Kinderschutzbund Köln zu sichern“, so Poßekel.

"Die Kölner haben wirklich versucht zu helfen"

Mit den Spenden anderer Sponsoren hoffen die Veranstalter, die entfallenen Spenden ausgleichen zu können. Der Eigenfinanzierungsanteil des Kinderschutzbunds Köln beträgt etwa 800 000 Euro. Davon fehlen dieses Jahr zwischen fünf und zehn Prozent, so Hüttler. Es wären wohl noch mehr, wenn nicht viele Kölner zu Beginn der Krise ganz bewusst an den Kinderschutzbund gespendet hätten. „Die Kölner haben wirklich versucht zu helfen“, so Hüttler.

Nächstes Jahr soll der Benefizrenntag auf jeden Fall wieder stattfinden. „Wir sind für 2021 positiv gestimmt und freuen uns darauf einen Renntag mit Familien und aus Köln und der Umgebung erleben zu können“, sagt Philipp Hein, der Geschäftsführer des Kölner Renn-Vereins. Am 9. Mai 2021 soll es wieder einen Benefizrenntag geben.

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