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Kölner Verkehrswende: Vorerst keine Radfahrer im Rheinufertunnel

Köln -

Das Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt hat die Stadtverwaltung in der Ratssitzung am Donnerstag aufgefordert, vor der anstehenden Sanierung der Rheinuferpromenade zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke „akzeptable Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer“ zu schaffen. Die bisher angedachte Umleitung des Radverkehrs über den „engen, kopfsteingepflasterten Buttermarkt“ werde allen Betroffenen nicht gerecht, hieß es.

Das Verkehrsdezernat muss sich nun also um eine andere Lösung für eine Umleitung während der Bauarbeiten bemühen. Kein Gehör fand der Vorschlag der Bezirksvertretung Innenstadt, den Radverkehr durch eine der beiden Röhren des Rheinufertunnels zu führen und diese gleichzeitig für den Autoverkehr zu sperren, der in beiden Richtungen durch die zweite Röhre hätte fahren sollen.

Die Stadt lehnte das Ansinnen der Bezirksvertreter ab, weil die Genehmigung des Rheinufertunnels den planmäßigen Ein-Richtungsverkehr in den Tunnelröhren vorsehe – auch das Gesamtsicherheitskonzept für den Tunnel sei unter dieser Annahme erstellt worden. „Mit einer geänderten Nutzung ginge eine signifikante Reduzierung der Verkehrssicherheit einher, die zu einem Verlust des Bestandsschutzes führen würde“, teilte die Stadt auf Anfrage mit.

In Zukunft sollen Radfahrende allerdings dennoch den Rheinufertunnel benutzen dürfen. Die Stadt plant daher eine Generalsanierung des Bauwerks. „Danach kann der Radverkehr grundsätzlich durch den Tunnel geführt werden – so ist es auch im Radverkehrskonzept Innenstadt beschlossen“, teilte die Stadt mit. Die genaue Führung müsse in weiteren, großräumigen Verkehrsuntersuchen analysiert werden.

Unabhängig von der bevorstehenden Promenadensanierung lassen die Stadtentwässerungsbetriebe derzeit die Trinkwasserleitungen für die Schiffsanleger überarbeiten. Die Baustelle blockiert Radfahrende und Fußgänger gleichermaßen, da ihnen lediglich ein schmaler Korridor zur Verfügung steht. Nach Angaben der Stadt hat sich die Baufirma unerlaubt ausgebreitet. „Es wurde umgehend ein Rückbau gefordert, bis ein genehmigungsfähiger Plan vorgelegt wird“, teilte die Stadt mit.

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