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Kommentar - Zeit, Danke zu sagen!

Bams

Für mich persönlich war diese Woche eine gute Woche. Mein Schwiegervater (84) wurde ­gegen Corona geimpft.

Natürlich weiß ich, dass dagegen ­immer noch viel zu viele Menschen auch aus den Risikogruppen auf den schützenden Piks warten müssen. So wie meine Mutter (81). Sie lebt in ­Niedersachsen und kann sich erst am 28. Januar überhaupt um einen Termin bemühen.

Das ist spät, viel zu spät. Und liegt vor allem daran, dass Politiker zu zögerlich, zu knauserig und zu ­wenig Impfstoff vorbestellt haben.

Da spüren viele Wut und Ärger. Aber jetzt, ziemlich genau ein Jahr nach dem Auftauchen des Virus in Deutschland, ist es auch an der Zeit, Danke zu sagen.

Danke an die Forscher, die es in ­Rekordzeit geschafft haben, einen Impfstoff zu entwickeln, der uns ­hoffentlich in ein paar Monaten wieder ein normales Leben ermöglicht.

Danke an die Ärzte, die am Rande der Belastungsgrenze um jeden e­inzelnen Patienten kämpfen.

Danke an die Pfleger in Heimen und Kliniken, die unter hohem persönlichen Ansteckungsrisiko die Kranken und Alten betreuen.

Kommentar: Zeit, Danke zu sagen!
Foto: BILD

Danke an die vielen, vielen Frei­willigen, die helfen, dass wir im Kampf gegen Covid-19 nicht hoffnungslos ins Hintertreffen geraten.

Und auch danke an die übergroße Mehrheit der Deutschen, die die ­drastischen Maßnahmen solidarisch ertragen und so helfen, die Pandemie im Zaum zu halten.

Gerade jetzt, da diese Mehrheit ­bröckelt, die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement laut Umfragen schrumpft, die Pandemiemüdigkeit wächst, kommt es genau drauf an.

Aber es lohnt sich: Die Infektionszahlen sinken endlich wieder.

Die aktuelle Berichterstattung zu dem Thema finden Sie hier.

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