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Kommt die Rastanlage Isartal überhaupt?

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Gibt es nun auf absehbare Zeit eine Rastanlage Isartal oder nicht?
Gibt es nun auf absehbare Zeit eine Rastanlage Isartal oder nicht? © Symbolbild: Boris Roessler/dpa

Auch nach einem weiteren Jahr der Stille gibt es nicht viel Neues von der geplanten Autobahn-Rastanlage Isartal auf Langenpreisinger Flur. Ein interessantes Detail dann aber doch.

Langenpreising – Josef Seebacher, Pressesprecher der Autobahn GmbH Südbayern, mutiert derzeit vom Pressesprecher zum Presseschweiger, und das nicht einmal freiwillig: „Es gibt keinen neuen Stand“, muss er auf Nachfrage mitteilen. Das waren seine Worte vor einem Jahr, das waren sie dieser Tage wieder: In Sachen Autobahntank- und Rastanlage Isartal auf Langenpreisinger Flur passiert also seit über einem absolut nichts, zumindest nichts, was einen neuen Sachstand herbeiführt.

Man arbeite noch an den Stellungnahmen, ließ sich Seebacher wenigstens entlocken, und er versprach auch, dass die GmbH von sich aus tätig werde, sollte sich ein neuer Sachstand ergeben.

Das kann dauern. Seebacher machte nämlich wie vor einem Jahr schon deutlich, dass die frühere Autobahndirektion Südbayern intensiv mit sich selbst beschäftigt sei, weil sie die Strukturen eines Privatunternehmens bekomme. „Die ganze Umstellung der Abrechnung, das frisst ungemein Ressourcen“, so der Sprecher, der dann aber doch eine interessante, wenn auch vorsichtig formulierte Anmerkung machte: Das Vorhaben hat nach seinen Worten möglicherweise auch nicht mehr die allerhöchste Priorität. Es bleibe aber beim Ausbauplan des Bundes.

Die Tank- und Rastanlage Isartal geistert seit mittlerweile genau zwölf Jahren durch den Langenpreisinger Gemeinderat. Es war der 15. Dezember 2009, als der damalige Bürgermeister Peter Deimel das Vorhaben unter „Verschiedenes“ dem Gremium vorstellte und damals noch unter dem Aspekt der Arbeitsplätze positiv kommentierte. Als Muster wurde damals Vaterstetten genannt. klk

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