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Landtag und Bundestag: Die Wahl in MV im Minutenprotokoll

Das Wichtigste im Überblick

Die Wahl zum Bundestag und zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern ist vorbei. Laut ersten Prognosen liegt die SPD in MV klar vorne, die Spitzenkandidatin und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wurde demnach mit rund 37 Prozent der Stimmen klar in ihrem Amt bestätigt.

Im Bund könnte die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Olaf Scholz die CDU-Regierung ablösen. Beide Partein waren laut Hochrechnungen zuletzt nah beieinander.

Unsere Reporter sind den ganzen Tag in Mecklenburg. Vorpommern und der Uckermark unterwegs. Was bisher geschah, lesen Sie in diesem Ticker.

+++Hier beginnt der Ticker+++

Der SPD-Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 16 (Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II), Erik von Malottki, wünscht sich nach dem Wahlsieg der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl in MV eine Regierungsbildung mit der Linkspartei. Eine Fortsetzung der großen Koalition mit den Christdemokraten lehnt er ab. Für die SPD sei das Wahlergebnis ein Auftrag zur Regierungsbildung und für die CDU, in die Opposition zu gehen, sagte der Greifswalder SPD-Politiker am Rande der Wahlfeier der Sozialdemokraten in Neubrandenburg. Er gratulierte Ministerpräsidentin und SPD-Landeschefin Manuela Schwesig zu dem "großartigen Wahlsieg".

Der Vorsitzend des Neubrandenburger SPD-Ortsvereins, Christoph Biallas, sprach von einem hervorragenden Ergebnis der SPD MV. Dieses sei ein Verdienst der Genossinnen und Genossen, die einen starken Wahlkampf gemacht hätten. Zu Jahresbeginn hätten die Prognosen für die Sozialdemokraten noch ganz anders ausgesehen. Erik von Malottki fügte mit Blick auf seinen CDU-Mitbewerber Philipp Amthor hinzu, man habe mit dem Wahlkampf ein "Zeichen gegen Korruption" setzen wollen. "Das haben wir geschafft."

Gute Stimmung in Waren bei der SPD auf der Freilichtbühne. Die ersten beiden Wahllokale sind ausgezählt und gehen an Nadine Julitz.

Für die SPD in Mecklenburg-Vorpommern deutet sich auch bei der Bundestagswahl ein Erdrutsch-Sieg an. Nach aktuellem Zwischenergebnis führen die SPD-Direktkandidaten inzwischen in fünf von sechs Wahlkreisen. Nur im Wahlkreis 16 (Südvorpommern und Neubrandenburg) führt derzeit noch Enrico Komning (AfD) vor Erik von Malottki (SPD), sein Vorsprung schmilzt allerdings zusehends, je mehr Wahllokale ausgezählt sind. 2017 waren alle sechs Wahlkreise an die CDU gegangen. Inzwischen sind überall auch deutlich mehr als die Hälfte der Wahlbezirke ausgezählt. Trotzdem könnten die Briefwahl-Stimmen, die traditionell als letzte ins Ergebnis eingehen, am Ende die Werte noch einmal deutlich verändern. Insofern ist das aktuelle Ergebnis noch mit Vorsicht zu genießen.

Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern einer ersten Hochrechnung zufolge klar gewonnen. Die Sozialdemokraten erzielten mit ihrer Spitzenkandidatin Manuela Schwesig dem ZDF zufolge einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zur vorherigen Landtagswahl 2016. Der bisherige Koalitionspartner CDU steht dagegen vor einem historisch schlechten Ergebnis, die AfD wird zweitstärkste Kraft. Mehr dazu in diesem Artikel.

Um Punkt 19.12 Uhr hatten alle Urnenwahllokale aus den Kommunen des Amtsbereiches Jarmen Tutow ihre Schnellmeldungen für den Bundestag abgesetzt, nur die beiden Briefwahl-Auszählungen lagen da noch im Endspurt. Als schnellste schafften Daberkow, Alt Tellin und Plötz den "Zieleinlauf", wobei die auch das kleinste Potential an Wahlberechtigten aufweisen. Erstere meldeten bereits um 18.33 Uhr ihr Bundestagsergebnis an Gemeindewahlleiter Thomas Lüthke im Jarmener Rathaus, 18.58 Uhr folgten die Zahlen für den Landtag. Klar scheint schon jetzt, dass die AfD in einigen Orten zwischen mittlerem Peene- und Tollensetal massiv über dem prognostizierten Bundes- und Landesdurchschnitt liegt. 

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat in der ARD betont, dass sie nach dem klaren Sieg bei der Landtagswahl in Schwerin bleiben und nicht nach Berlin wechseln werde. Auf die Frage, ob sie nach so einem guten Ergebnis die vollen fünf Jahre im Land bleiben werde, sagte sie: „Ja, ich habe mich zur Wahl als Ministerpräsidentin gestellt, und freue mich über dieses starke Bürgervotum und mein Ziel ist, eine stabile Regierung zu bilden und weiter als Ministerpräsidentin dieses Land zu führen.“ Die SPD-Politikerin betonte, sie sei gerne Ministerpräsidentin des „schönsten Bundeslandes“.

Für die Union in Mecklenburg-Vorpommern gab es bei der Wahl eine harte Niederlage. Nun stellt sich die Frage, wie es in der CDU weitergeht – und mit wem. Hier eine erste Analyse.

Für Manuela Schwesig ist der 26. September ein sehr emotionaler Tag. Mit ihrer SPD siegt die amtierende Ministerpräsidentin mit einem sehr deutlichen Ergebnis (37 Prozent der Stimmen laut Prognosen). „Es ist ein wunderbarer Abend für MV. Wir sind stärkste Kraft geworden und haben unser Wahlziel erreicht”, sagte sie am Abend. Hier eine erste Analyse.

Datenpanne von der Landeswahlleitung: Als dort vor wenigen Minuten die ersten Ergebnisse für die Landtagswahl angezeigt wurden, hieß es unter anderem FDP-Mann René Domke habe mit überwältigender Mehrheit ein Direktmandat in Wismar errungen – und es seien alle Wahlbezirke ausgezählt. Allerdings zeigte sich auch: Die Daten stammten vom 16.9., also von lange vor der Wahl. Es handelte sich also vermutlich um Reste eines Funktionstests. Die Panne wurde inzwischen beseitigt.

Abwarten heißt es bei Dagmar Kaselitz in Penzlin. Die Prognose lässt Hoffnungen wachsen, den Wahlkreis von der CDU abzulösen. Gewinner bei der Landtagswahl 2017 war Ex-Innenminister Lorenz Caffier.

Nikolaus Kramer, AfD-Spitzenkandidat, hat sich nach den ersten Prognosen zufrieden mit dem prognostizierten Ergebnis gezeigt. „Dennoch haben wir unser Ziel erreicht, das Ziel, stärkste Oppositionskraft zu bleiben”, sagte er nach ersten Prognosen in Schwerin. Mehr dazu hier.

Manuela Schwesig hält ihre Familie normalerweise weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Zur Wahlparty in Schwerin erschien sie aber in Begleitung von Ehemann Stefan sowie mit ihrem Sohn Julian und Tochter Julia. (Foto: Jens Büttner)

Die erste Hochrechnung für die Bundestagswahl von 18.44 Uhr kommt auf folgende Ergebnisse:

CDU/CSU: 24,2 Prozent
SPD: 25,8 Prozent
AfD: 10,1 Prozent
FDP: 11,8 Prozent
Linke: 5,0 Prozent
Grüne: 14,7 Prozent
Andere: 8,4 Prozent

Mehr zu den Zahlen hier.

Bettina Martin (SPD) und ihr Team verbringen den Wahlabend in Rothenklempenow. Martin kandidiert um das Direktmandat für den Wahlkreis 36, zu dem die Städte Pasewalk und Strasburg sowie die Ämter Löcknitz-Penkun und Uecker-Randow-Tal gehören. Ihre Wahlunterlagen reichte sie bereits per Briefwahl ein.

Es treten außerdem zur Landtagswahl im Wahlkreis 36 an: Beate Schlupp (CDU), Nico Jahnke (AfD), Torsten Kind (Freier Horizont), Klaus Mohrholz-Wensauer (Die Linke), Jacqueline Voigt (Bündnis 90/ Die Grünen) und Jürgen Matthias Posovszky (FDP).

Johannes Arlt und sein SPD-Wahlkampfteam brachen nach Veröffentlichung der ersten Prognosen trotz guter Aussichten für die Sozialdemokraten auf der Wahlparty in einem Neustrelitzer Cafe noch nicht in lautem Jubel aus. "Wir Mecklenburger sind zurückhaltend", sagte Arlt gut gelaunt. Für einen Einzug von Arlt in den Bundestag über die Landesliste reiche das Ergebnis wohl auch noch nicht. Gespannt warten er und seine Mitstreiter deshalb auf die Ergebnisse aus dem Wahlkreis 17, für den Arlt als Direktkandidat antritt. "Dafür haben wir alle hier gearbeitet."

Stand jetzt gibt es von der Landeswahlleiterin Mecklenburg-Vorpommern noch keine Teilergebnisse aus einzelnen Wahlbezirken. Zuerst wird die Bundestagswahl ausgezählt, danach die Landtagswahl. Die Ergebnisse in Echtzeit werden hier veröffentlicht:

Ergebnisse für die Bundestagswahl
Ergebnisse für die Landtagswahl

Achtung! Da es sich um Teilergebnisse aus einzelnen Wahllokalen handelt, können diese gerade in den ersten Stunden stark vom Endergebnis abweichen.

Die Wahl auf den Dörfern hat den Wahlleitungen in diesem Jahr besonders Bammel bereitet. Wegen den hohen Briefwahlprognosen wurde befürchtet, dass in einigen Dörfern gar nicht mehr genug Menschen ins Wahllokal strömen. Im Umland von Neubrandenburg sind die Wahlleitungen erleichtert: Überall gab es genug Wähler. 50 müssen es nach Bundeswahlordnung mindestens sein. Sind es weniger, muss die verschlossene Urne ins nächstgelegene Wahllokal gebracht und dort ausgezählt werden. Mehr dazu hier.

Die Grünen können sich laut erster Prognosen begründete Hoffnungen auf den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag machen. „Der Landtagseinzug war unser wichtigstes Ziel”, sagte der Landesvorsitzende Ole Krüger am Sonntagabend in Schwerin. „So wie's aussieht, haben wir das erreicht – und das freut ungemein.” Lesen Sie hier dazu mehr.

Mit Musik wird manches besser erträglich: Bei der Wahlparty der Linken im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg spielt der DJ nach der Präsentation der für die Partei eher bedrückenden Ergebnisse – Prognosen sehen sie bei 5,0 Prozent – das Lied "Halt die Fresse ich will saufen..." (Benjamin Lassiwe)

Überall im Nordosten beginnt nun die Auszählung der Stimmen. So sieht es im Wahllokal am Papenberg in Waren aus. (Foto: Ingmar Nehls)

Keine echte Elefantenrunde beim NDR: Die einzelnen Parteien werden im Wahlstudio des NDR Mecklenburg-Vorpommern in Zweier- oder Dreier-Gruppen befragt – wegen der Corona-Abstandsregeln gehe es dieses Mal nicht anders, erklärte Moderator Tilo Tautz dem TV-Publikum.

Die Auszählung in den Wahllokalen der Haff-Region, wie hier im Ueckermünder Rathaus, hat begonnen. Die spannende Frage des Abends: Wer macht das Rennen bei der Landtagswahl um das Direktmandat im Wahlkreis 35? Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Patrick Dahlemann (SPD) und Nikolaus Kramer (AfD) erwartet.

Die CDU um Spitzenkandidat Michael Sack konnte ihrem eigenen Anspruch, Schwesig an der Macht abzulösen, nicht gerecht werden. Die Christdemokraten sind mit 14 Prozent der Stimmen nur die drittstärkste Kraft.

Die AfD verlor im Vergleich zur Landtagswahl 2016 einige Stimmen, ist aber den Hochrechnungen zufolge mit 18,5 Prozent weiterhin die zweitstärkste Kraft im Schweriner Landtag.

Manuela Schwesigs SPD hat laut ersten Prognosen die Landtagswahl 2021 klar gewonnen. Die SPD liegt mit 39 Prozent der Stimmen klar auf dem ersten Platz. Hier dazu mehr.

Die ersten Prognosen für die Bundestagswahl 2021 liegen vor. Demnach sind SPD und CDU gleichauf. Mehr dazu hier.

Laut des "Tagesspiegel" lässt Berlins Landeswahlleiter länger als bis 18 Uhr wählen. Grund seien lange Schlangen und fehlende Wahlzettel in einigen Wahllokalen. Wer sich nach 18 Uhr in die Schlange stellt, dürfe aber nicht mehr wählen, zitiert das Blatt einen Sprecher der Landeswahlleitung.

Wo kommen kurz nach Wahlschluss die schnellen Prognosen her? Eine, die Befragungen macht, ist Ingeborg Behnke, die beim Wahllokal am Warener Jugendzentrum Joo! Für Infratest Bimap im Einsatz ist. Für Ingeborg Behnke, die aus dem Spreewald kommt, ist es in diesem Jahr bereits die zweite Wahl. Auch in Sachsen-Anhalt war sie im Einsatz. Die Warener seien sehr freundlich, auch wenn nicht alle mitmachen wollen, die von ihr angesprochen werden. Ingeborg Behnke sitzt gleich am Ausgang des Wahllokals im Stimmbezirk 9. Dort werden heute 767 Wähler erwartet. Bis 16.33 Uhr kamen 490.

Auch die Enkeltochter von Ingeborg Behnke sammelt Daten im Wahllokal in Klink. (Foto: Ingmar Nehls)

In Pasewalk zeichnet sich bei der Bundes- und Landtagswahl eine gute Wahlbeteiligung ab. Bis 14 Uhr hatten nach Angaben von Gemeindewahlleiter Paul Heruth knapp 54 Prozent der 8352 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Auch hier ist der Anteil der Briefwähler mit fast 50 Prozent zu diesem Zeitpunkt hoch. Gegen 16 Uhr hatte die Wahlbeteiligung nach inoffiziellen Angaben bei etwa 60 Prozent gelegen. In Pasewalk wird am Sonntag auch ein neuer Bürgermeister gewählt. Es treten Amtsinhaberin Sandra Nachtweih (CDU) und der parteilose Danny Rodewald zur Wahl an.

Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge Wahl-Zwischenstände (Exit Polls) auf Twitter veröffentlicht und mit diesen Zahlen zur kurzfristigen Wahl der Freien Wähler aufgerufen. Dies ist eine Ordnungswidrigkeit, ihm droht eine Geldstrafe. Mehr dazu hier.

Lange Schlange vor dem Wahllokal auf dem Neubrandenburger Lindenberg am Nachmittag. Die Wähler müssen aktuell etwa 15 bis 20 Minuten Wartezeit einplanen, um ihre Stimmen abgeben zu können. (Frank Wilhelm)

Wer sich die Zeit bis zu den ersten Hochrechnungen noch mit ein bisschen Wahlrecht vertreiben will: Hier erklären wir, warum nicht gesagt ist, dass der Kanzlerkandidat, dessen Partei am besten abschneidet, auch Bundeskanzler wird.

16.31 Uhr: Die Spannung vor dem Schweriner Schloss ist fast greifbar. Während Touristen und Sonntagsspaziergänger die milde Luft nutzen, an See und Schloss entlang zu schlendern, laufen in der eigens für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern aufgebaute Medienstadt in unmittelbarer Nachbarschaft die letzten Vorbereitungen. Öffentliche und private Fernseh- und Radiostationen sowie lokale und überregionale Medien bereiten sich auf einen spannenden Wahlabend vor.

Im Mittelpunkt steht die Fragen, wie hoch gewinnt die Schwesig-SPD die Wahl und wie deutlich verlieren mögliche Koalitionspartner wie die CDU und die Linke? Ebenfalls heiß diskutiert: Schaffen es die FDP und die Grünen ins Parlament – beiden Parteien steht offenbar eine Zitterpartie bevor.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat angekündigt, um kurz nach 18 Uhr ein erstes Statement vor ihrer Anhängerschaft in einer Location in Schwerin abzugeben.

(Foto: Andreas Becker)

Die Neustrelitzer SPD-Kandidaten Johannes Arlt und Andreas Butzki werden den Ergebnissen der Wahlen gemeinsam entgegenfiebern. Beide wollen an der Wahlparty der SPD in einem Neustrelitzer Café teilnehmen. Arlt tritt für den Bundestag an, Butzki für den Landtag in MV. (Foto: Tobias Lemke)

Bei der letzten Kommunalwahl durfte die 20-Jährige Johanna Duffe aus Krien schon ihr Kreuzchen machen, doch in Sachen Bundes- und Landtagswahl war dieser Wahlsonntag ihr erstes Mal. Bis auf die letzte Minute war die junge Frau, die in wenigen Tagen ein Studium an der Uni in Greifswald aufnimmt, ein wenig aufgeregt und zudem noch unentschlossen welcher Partei und welchem Kandidaten sie ihre Stimme nun geben sollte.

Dabei hatte sie sich im Vorfeld doch gut informiert, im Internet recherchiert und mit ihren Eltern intensiv über die unterschiedlichen Parteien und deren Themen diskutiert. Grundsätzlich hält sie sich auch für einigermaßen politisch interessiert. So hat sie sich in der Vergangenheit für die Fridays for Future-Initiative engagiert und im Anklamer Demokratiebahnhof mitgearbeitet. In ihrem Freundeskreis ist sie eine von vielen Erstwählerinnen. Soweit sie weiß, wollten alle ihre Freunde und Freundinnen auch von ihrem Recht zu wählen Gebrauch machen.

Zwei Parteien waren bei Johanna selbst schlussendlich in die engere Auswahl gekommen. Welche am Ende ihre Stimmen bekommen hat, wollte sie ganz ihrem Bauchgefühl überlassen und spontan erst in der Wahlkabine entscheiden. Ihr ging es dabei weniger um einzelne Personen, sondern um grundsätzliche Programmpunkte der politischen Gruppierungen. Auch wenn es nur um ihre eigene, eine „kleine“ Stimme geht, wollte sie schon gerne die für sie richtige Entscheidung treffen: „Schließlich betrifft es ja meine Zukunft und die meiner Kinder. Da will man mit seiner Abstimmung ja auch etwas bewirken.“ (Foto: Mareike Klinkenberg)

16:27 Uhr: Zahlreiche Menschen stehen in einer langen Schlange vor den Wahllokalen im Tiergarten Gymnasium in der Altonaer Straße in Berlin. In der Hauptstadt wird neben der Bundestagswahl auch über das Abgeordnetenhaus abgestimmt. Außerdem wählen die Menschen in der Hauptstadt zwölf neue Bezirksparlamente. Darüber hinaus können sie bei einem Volksentscheid darüber abstimmen, ob große Wohnungskonzerne mit mehr als 3.000 Wohnungen enteignet werden sollen. (Foto: Monika Skolimowska)

Für ihn ist es das erste Mal. Leon Wolff aus Torgelow ist 19 und darf seine Wahl für den Landtag in Mecklenburg-Vorpommern und den Bundestag treffen. Seiner Meinung nach ist es nicht gerechtfertigt, 16- und 17-Jährige von dieser Wahl auszuschließen. Leon befürwortet das Herabsetzen des Wahlalters auf 16 Jahre. Junge Leute stimmen hier nicht leichtfertig ab, auch er habe sich vorher gut über die Kandidaten und Parteien informiert und zum Schluss auch den Wahl-o-mat befragt. Was für den Torgelower aber gar nicht geht: Gar nicht wählen.

Bereits um kurz vor zehn reicht die Schlange vor dem Wahlbüro in der Demminer Wobau beinahe bis auf Rathaus-Höhe. Wofür in den Wahlbüros heute gestimmt wird, betrifft die Stadtverteter im Rathaus allerdings nur indirekt.

Für den Demminer Wolfram Besch, der noch vor Mittag seine Kreuzchen setzt, ist es trotzdem selbstverständlich, zur Wahl zu gehen. "Nur wenn man wählen geht, kann sich etwas ändern", sagt er mit einem zuversichtlichen Lächeln. Das gilt wohl auch dem Strauß Sonnenblumen aus seinem eigenen Garten, den Besch zusätzlich zur Wahlbenachrichtigung und Ausweis bei sich trägt. Die Blumen schenkt er den Wahlhelfern, so wie bei jedem Urnengang. Bei der Entscheidung war dem Naturliebhaber unter anderem das Thema Umweltschutz wichtig.

Die Coronaregeln haben dagegen die 19-jährige Jessica Winter ein paar Meter weiter vorne in der Schlange beschäftigt. "Steuersenkungen und, dass die Kinder im Vordergrund stehen, waren auch wichtige Punkte für mich", erklärt sie außerdem. Die Entscheidung sei ihr anfangs schwer gefallen. "Es gab sehr viele Versprechungen", findet die junge Wählerin. Ob sie alle umgesetzt werden, bezweifelt sie.

ie Landtagsabgeordnete Nadine Julitz (SPD) hat um kurz nach 15 Uhr in Waren ihre Stimmen abgegeben. Vor dem Wahllokal im Stimmbezirk 8, das sich dieses Mal nicht in der Arche Grundschule sondern in der Caféteria des Richard-Wossidlo-Gymnasiums befindet, hat sie den genossen Norbert Möller mit seiner Frau geroffen. Dass die Familien Julitz und Möller gemeinsam wählen gehen, ist ein Ritual, das zumindest Norbert Möller bei der Bürgermeisterwahl im vergangenen September Glück gebracht hat. Die Aufregung sei größer als bei der Wahl 2016, gibt Nadine Julitz zu. Während die Kandidatin nun  noch ein paar Stunden zittern muss, dreht Möller eine Laufrunde am Tiefwarensee. Am nächsten Wochenende will warens Bürgermeister nämlich zum 27. mal beim Rennsteiglauf mitmachen. Seine Frau Petra ist heute als Wahlhelferin im Einsatz. Möller und Julitz sehen sich heute Abend wieder auf der Warener Freilichtbühne, wo die SPD-Kandidatin mit Freunden, Unterstützern, Familie und Genossen auf die Ergebnisse wartet. Nach einer wohl kurzen Nacht geht es dann am Montag nach Güstrow zur Landesvorstandssitzung. Am Dienstag ist Nadine Julitz dann ganz sicher im Schweriner Schloss, denn dort findet die Fraktionssitzung mit allen neuen und alten Mitgliedern statt. 1111 Wähler werden heute im Wahllokal des Stimmbezirks 8 erwartet. 499 hatten Briefwahlunterlagen angefordert. Bis 14 Uhr hatten bereits 471 Warener ihre Stimme abgegeben, wie Wahllokal-Leiterin Katrin Pilz, informierte

Wo geht man wählen, wenn das Wahllokal zerstört wurde? die Menschen in  den Flutgebieten in Westdeutschland müssen deshalb in Zelten wählen gehen. Mehr dazu hier: Zelte als Wahllokale – So läuft die Wahl im Flutgebiet ab

 Es gibt erste Zahlen zur Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern: Laut einer Mitteilung der Landeswahlleiterin Gudrun Beneicke haben bis 14 Uhr 32,5 Prozent der rund 1,32 Millionen Wahlberechtigten in Mecklenburg-Vorpommern in den Wahllokalen ihre Stimme abgegeben. Ihren Angaben zufolge betrug die Beteiligung bei der Bundestagswahl 2017 bis 14 Uhr 37,3 Prozent, bei der Landtagswahl 2016 waren es 32,8 Prozent. Die endgültige Wahlbeteiligung betrug bei diesen Wahlen 70,9 Prozent bzw. 61,9 Prozent. Detaillierte Zahlen gibt es hier.

Und noch mehr Zwischenstände zur aktuellen Wahlbeteiligung gibt es aus Jarmen. Dort bahnt sich ein Briefwahl-Rekord an. Lesen sie hier den ganzen Artikel: Neue Briefwahl-Rekorde in Jarmen und Loitz

Im Amt "Am Stettiner Haff" mit Sitz in Eggesin ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu vorangegangenen Wahlen ebenfalls vergleichsweise hoch. Bei mehr als 8800 Wahlberechtigten haben nach Angaben der Wahlleiterin Cornelia Preußer 3355 Menschen in den Wahllokalen gewählt. "Zudem wurden 1853 Briefwahlunterlagen beantragt", sagte Cornelia Preußer. Sollten alle Briefwahlunterlagen auch abgegeben worden sein, würde die Wahlbeteiligung schon mit dem Stand vom Nachmittag bei über 58 Prozent liegen.

 Trotz des schönen Spätsommerwetters gehen viele Bürger an die Urnen in der Region Neubrandenburg. Welche Kandidaten sich durchsetzen, ist offen. Bei der Bundes- und Landtagswahl am Sonntag zeichnet sich in und um Neubrandenburg eine recht rege Beteiligung ab. In der Vier-Tore-Stadt hatten bist 14 Uhr mit knapp 15 650 Wählerinnen und Wählern 30,3 Prozent der Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen, wie Stadtsprecherin Anett Seidel dem Nordkurier sagte. Briefwahlunterlagen angefordert hatten in der Vier-Tore-Stadt 14 500 Bürger. "Es ist eine sehr hohe Wahlbeteiligung", sagte die Rathaussprecherin.

Weitere Informationen und wie die Zahlen im Neubrandenburger Umland aussehen, lesen Sie hier: Hohe Wahlbeteiligung zeichnet sich ab in Neubrandenburg

Ein Foto von Armin Laschet bei der Stimmabgabe sorgt für Diskussionen. Seine beiden Kreuze sind zu erkennen. Ist seine Stimme nun ungültig? Alle Infos dazu hier: Laschet-Stimme ungültig? Wahlschein-Foto sorgt für Diskussionen

 Bereits fünf Minuten vor der Öffnung des Wahllokals hatten sich laut Wahlvorsteher Karsten Stahl in Löcknitz schon die ersten Wählerinnen und Wähler vor dem Bürgerhaus eingefunden. "Wir sind bislang sehr gut besucht", so Stahl weiter. Bis halb 11 seien bereits 95 Wählerinnen und Wähler vor Ort gewesen und hätten ihre Stimme abgegeben, sagt er.

Auch einige Kilometer weiter in Zerrenthin waren manche Anwohner schon früh auf den Beinen, um zu wählen. "Eine Minute vor 8 waren bei uns die ersten da", so der stellvertretende Wahlleiter Ronny Brandt. Gegen 11 Uhr waren in Zerrenthin bereits 81 Personen wählen. Insgesamt wählen dort 376 Anwohnerinnen und Anwohner, wovon 76 bereits die Briefwahl genutzt haben.

Laut Ronny Brandt beteiligen sich acht Wahlhelfer in Zerrenthin. "Wir haben vier Helfer vormittags und vier nachmittags eingeteilt", erklärt der stellvertretende Wahlleiter.

In Neustrelitz hat die Gemeindewahlleitung bis 14 Uhr die Stimmabgabe von 53,6 Prozent der Wahlberechtigten gezählt. In der Zahl enthalten ist bereits ein Anteil von mehr als 33 Prozent Briefwählern. So viele Neustrelitzer hatten ihre Wahlunterlagen im Vorfeld abgeholt. In der Regel kehren jedoch nicht alle Stimmzettel zurück, sodass die Briefwählerquote am Ende des Tages wohl noch etwas zusammenschmelzen wird. Am Ende könnte die Gesamtwahlbeteiligung etwa auf dem Niveau der vergangenen Bundestagswahl liegen. 2017 lag diese in Neustrelitz bei etwas mehr als 63 Prozent.

Im Vergleich zu  vorherigen Wahlen zeichnet sich in der Haff-Region eine hohe Wahlbeteiligung ab. "Der Eindruck vor Ort ist, dass es bisher ein hohes Aufkommen an Urnenwählern gab", teilte der Wahlleiter der Stadt Ueckermünde, Sven Behnke, mit. Beim Zwischenstand zur Wahlbeteiligung um 14 Uhr hatten knapp über 50 Prozent der Wahlberechtigten, einschließlich der beantragten Briefwahlunterlagen, ihre Stimmen abgegeben. "Das ist ein guter Wert", sagte Sven Behnke. Insgesamt sind im Seebad Ueckermünde mehr als 7500 Menschen wahlberechtigt.

Mehr als 11 300 Menschen dürfen im Amtsbereich Torgelow-Ferdinandshof wählen. "Es gab bisher 3608 Wähler und 2776 beantragte Briefwahlunterlagen", informierte Wahlleiter Michael Radsziwill am Sonntagnachmittag um kurz nach 14 Uhr. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von mehr als 56 Prozent. "Das ist ein guter Wert", sagte Radsziwill. Wie hoch die endgültige Wahlbeteiligung in der Haff-Region sein wird, entscheidet sich im Laufe des Abends.

: Bei der Bundes- und Landtagswahl zeichnen sich im Neubrandenburger Umland Unterschiede bei der Wahlbeteiligung ab. Im kompletten Amtsbereich Stargarder Land waren bis 14 Uhr knapp 37 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen gegangen, wie Wahlleiter Christian Walter dem Nordkurier mitteilte. Im Amt Neverein waren es nach Auskunft von Wahlleiter Nils Alexander sogar 41,5 Prozent Im Amt Friedland lag die Wahlbeteiligung bis zu diesem Zeitpunkt bei 28,7 der Wahlberechtigten. Darin enthalten seien aber noch nicht die Briefwähler, sagte die Friedländer Wahlleiterin Rita Maske.

Die ersten Wahlleitungen in der Mecklenburgischen Schweiz berichten von einer relativ hohen Wahlbeteiligung. Bis 14 Uhr wurden im Amt Malchin 3329 Wähler gezählt. Das sind etwa 33 Prozent aller Wahlberechtigten. Hinzu kommen dann noch einmal etwa 25 Prozent von Wählern, die ihre Stimme per Briefwahl abgegeben haben. Im Amt Stavenhagen haben bis 14 Uhr einschließlich der Briefwahl etwa 5000 der ungefähr 9000 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, heißt es aus der Wahlleitung. Mit für eine hohe Beteiligung sorge das schöne Sonntagswetter.

In der Mecklenburgischen Schweiz richten sich mehrere Wahllokale darauf ein, dass die Stimmen heute abend in einem Nachbarort ausgezählt werden müssen. Dies ist immer dann der Fall, wenn weniger als 50 Wähler in einem Wahllokal ihre Stimme abgeben. Damit das Wahlgeheimnis trotzdem gewahrt bleibt, müssen die Stimmen dann in einem anderen Wahllokal ausgezählt werden. Das könnte im Amt Stavenhagen für Bredenfelde und Grammentin zutreffen. Die Wahlurne würde von hier nach Kittendorf bzw. nach Stavenhagen gebracht.

Die CDU verzichtet in diesem Jahr auf ihre traditionelle Wahlparty im Stadthafen von Neukalen. Hier hatten die Christdemokraten in den vergangenen Jahren stets mit dem Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg ihre Wahlerfolge gefeiert. Rehberg tritt diesmal nicht wieder an. Der bisherige Mitausrichter der Hafenparty, der Neukalener Landtagsabgeordnete Marc Reinhardt, kündigte an, "aufgrund der gegebenen Umstände" den Wahlabend mit Unterstützern und Freunden zu Hause verbringen zu wollen.

Im Wahllokal in der Feuerwehr können Teterower heute gleich zweimal ihre Stimme abgeben. Offiziell an der Wahlurne und dann noch einmal im Freien. Direkt an der Eingangstür hat Frank Strecker seinen Wahlstand aufgebaut. Becker ist Mitarbeiter des Meinungsforschungsinstitutes „infratest dimap“. Das Institut zeichnet verantwortlich für die ersten Hochrechnungen, die bereits kurz nach 18 Uhr über die TV-Bildschirme flimmern. Sieben Mal zählt Strecker im Laufe des Tages seine kleine Wahlurne aus, um das Abstimmungsverhalten zu ermitteln. Die Zwischenergebnisse meldet er direkt an sein Institut. Die Stimmabgabe bei ihm ist freiwillig. Bisher hätten davon aber viele Teterower Gebrauch gemacht und ihn in seiner Arbeit unterstützt. Einen zweiten Stand hat „infratest dimap“ übrigens vor dem Wahllokal am Teterower Kulturhaus.

Der Spitzenkandidat der CDU in Mecklenburg-Vorpommern für die Bundestagswahl hat gewählt. Philipp Amthor gab seine Stimmen im Ueckermünder Rathaus ab. Amthor steht in MV auf Listenplatz 1 der CDU für die Bundestagswahl. „Ich bin optimistisch, dass wir besser abschneiden als in den Umfragen“, sagte Amthor nach dem Urnengang. Ob der 28-Jährige sein Direktmandat  im Wahlkreis 16 verteidigen wird, ist offen. Es wird ein packender Dreikampf zwischen Amthor, Enrico Komning (AfD) und Erik von Malottki (SPD) erwartet. „Die AfD ist der Hauptkonkurrent“, sagte Amthor, der sich nach dem Mittagessen mit der Familie anschließend auf den Weg nach Schwerin machen wird. Dort findet die große Wahlparty der CDU statt. Ob die Christdemokraten etwas zu feiern haben werden, wird sich mit den ersten Hochrechnungen ab 18 Uhr zeigen. Mehr zum Wahlkreis gibt es hier: Amthor, Komning, von Malottki – enges Rennen im Wahlkreis 16.

 In Feldberg wurden in der Nacht zum Sonntag Wahlplakate beschädigt. Außerdem wurde die Außenwand der Gemeindeverwaltung mit Kennzeichen verfassungsfeindlicher Symbole beschmiert. Hier geht es zur ganzen Nachricht: Schmierereien an Wahllokal und Wahlplakaten in Feldberg

Welches Outfit sollte man nur anziehen auf dem Weg zur Wahlurne? Unser Autor hat sich (nicht ganz ernst gemeinte) Gedanken dazu gemacht. Garderobe vs. Wahlgeheimnis
Wie wäre es damit?

 Mit der gesamten Familie kam Patrick Dahlemann am frühen Morgen zur Stimmabgabe ins Torgelower Wahllokal Nr. 4. Der SPD-Landtagsabgeordnete will in seinem Wahlkreis ein Direktmandat erringen. Auf das Wahlergebnis sei er sehr gespannt, sagte Dahlemann. "In der Region gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AFD, das spüre ich." Es komme hier tatsächlich auf jede Stimme an. "Ich will meinen Wahlkreis nicht an Rechtspopulisten verlieren." Dahlemann erwartet einen sehr spannenden Wahlabend. Am 16.30 Uhr wird er im Bürgerbüro sein, um sich bei allen Wahlhelfern zu bedanken. "Ich habe ein großartiges Team, ohne die vielen Ehrenamtlichen hätte ich meinen Wahlkampf gar nicht leisten können." Den Wahltag aber wird er mit Familie und Freunden verbringen.  Erst gibt es Frühstück bei Bäcker Reichau, anschließend Bewegung an der frischen Luft. "Ein bisschen wandern oder spazieren, das brauche ich heute, ich muss mich ein bisschen ablenken."

 

Wählen gehen in Zeiten von Corona? In den Wahllokalen gelten strenge Hygienevorschriften. Wegen des Corona-Virus wurden die Wahlkabinen nach jeder Stimmabgabe desinfiziert. Bürger wurde gefragt, ob sie ihren eigenen Stift dabei haben, um die Kreuze zu setzen. Wer keinen hatte, dem wurde einer ausgehändigt, der anschließend ebenfalls desinfiziert wurde. Mehr Infos erfahrt ihr hier: Strenge Hygieneregeln in Neubrandenburger Wahllokalen

Auch in Berlin wird heute gewählt. Wer dort die besten Chancen auf das Amt des regierenden Bürgermeisters hat, verraten wir euch hier: Die Favoriten auf das Amt des Regierenden Bürgermeisters in Berlin

  Die Wahllokale sind geöffnet. Um 8 Uhr öffnete sich die Türen zu den 38 Wahllokalen alleine in Neubrandenburg. Mit mehr als 30 Wahllokalen wartet das Umland auf. Fortan können bis 18 Uhr ein neuer Landtag und ein neuer Bundestag und ein neuer Landtag gewählt werden. Wahlberechtigte sollten ihre Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis dabei nicht vergessen. 

Alleine in Neubrandenburg kümmern sich den gesamten Sonntag mehr als 500 Wahlhelfer drum, dass die Doppelwahl ordnungsgemäß über die Bühne geht.

: Zur Erinnerung: Bei der Bundestagswahl 2017 holte die CDU in MV mit 33,1 Prozent noch auf die meisten Stimmen. Außerdem holten sie alle sechs Direktmandate. Auf den weiteren Plätzen folgten die AfD mit 18,6 Prozent, die Linke mit 17,8 Prozent und die SPD mit 15,1 Prozent. Die FDP lag mit 6,2 Prozent vor den Grünen, die 4,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnten. Die Wahlbeteiligung lag im Nordosten bei 70,9 Prozent und damit unter dem Bundesdurchschnitt. Wir zeigen euch, in welchen Wahlkreisen es besonders eng wird. Amthor, Komning, von Malottki – enges Rennen im Wahlkreis 16.

 Heute wird nicht nur ein neuer Bundestag gewählt, sondern auch Mecklenburg-Vorpommerns Landtag stellt sich zur Wahl. Bleibt Manuela Schwesig weiterhin Landesoberhaupt, oder schafft Michael Sack doch noch die aufholjagd? Wer für welche Partei als Spitzenkandidat antritt, haben wir für euch in diesem Artikel zusammengefasst: Alle Spitzenkandidaten in MV im Überblick.

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