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Lazio patzt, Juventus marschiert: Juve-Idol Buffon ist jetzt noch unsterblicher

Juventus Turin strebt der neunten italienischen Meisterschaft in Serie unaufhaltsam entgegen. Doch der nächste Schritt zum Titel verblasste völlig, denn ein Klubidol stellte einen unglaublichen Rekord auf. Und arbeitet munter daran, ihn noch weiter auszubauen.

Juventus Turin ist in der italienischen Serie A weiter klar auf Titelkurs. Die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo gewann das Derby della Mole gegen den FC Turin am Samstag mit 4:1 (2:1). Seit dem Wiederbeginn der italienischen Fußball-Meisterschaft nach der Corona-Pause hat der Rekordmeister damit alle vier Partien in der Liga klar für sich entschieden. Damit baute Juve seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf den Zweiten Lazio Rom auf sieben Zähler aus. Lazio unterlag am Abend AC Mailand zu Hause 0:3 (0:2).

Stürmer Paulo Dybala (3. Minute), Juan Cuadrado (29.), Ronaldo (61.) und Koffi Djidji (87.) per Eigentor trafen für den Tabellenführer, bei dem Nationalspieler Sami Khedira verletzt nicht im Kader stand. Für Ronaldo war es das 25. Tor im 26. Ligaspiel und nach Angaben des Datendienstleisters Opta das erste direkte Freistoßtor seit seinem Wechsel von Real Madrid nach Turin im Sommer 2018. Der italienische Nationalspieler Andrea Belotti verkürzte zwischenzeitlich per Handelfmeter für den Tabellen-15. Turin (45.+6).

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Am Samstag wusste jeder auf dem Feld, worum es im Derby geht.

(Foto: imago images/LaPresse)

Historisch machte das Spiel ein ganz Großer des Weltfußballs: Juves Torwart-Legende Gianluigi Buffon stellte in der Partie mit dem 648. Liga-Einsatz einen Rekord auf. Der 42-Jährige löste den früheren AC-Mailand-Profi Paolo Maldini ab, der 2009 die bisherige Bestmarke aufgestellt hatte. Insgesamt war es Buffons 915. Profispiel. Der ehemalige italienische Nationalkeeper kam 2001 zu Juve, nachdem er seine Karriere in Parma begonnen hatte. Im Sommer 2018 wechselte Buffon zu Paris Saint-Germain, kehrte aber nach einem Jahr in Frankreich wieder nach Italien zurück. Erst am Montag hatte Juve die Verlängerung des Vertrags bis zum 30. Juni 2021 bekanntgegeben. Buffon spielte 176 Mal für die italienische Nationalmannschaft und wurde 2006 Weltmeister.

Für Milan erzielten der ehemalige Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu (23. Minute), Schwedens Altstar Zlatan Ibrahimovic (34./Handelfmeter) und der Ex-Frankfurter Ante Rebic (59.) die Tore zum Sieg in Rom.

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