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Machtkampf beim DFB: Blockaden und Indiskretionen

An der Spitze des DFB: Präsident Fritz Keller Bild: dpa

Präsident Fritz Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius stehen im Zentrum eines Machtkampfs beim Deutschen Fußball-Bund. Wie soll eine Zusammenarbeit noch funktionieren?

Freitag, 15:56 Uhr. Symbolisch steigt Rauch auf beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise. Wie er entsteht, wenn Wasser auf Flammen trifft. Die Pressemitteilung der DFB-Direktion Kommunikation erweckt den Eindruck eines gelöschten Brandes in der Kommandozentrale. „DFB-Präsidium gibt klares Signal zur konstruktiven Zusammenarbeit im Sinne des Fußballs.“ Das Runde soll im Mittelpunkt stehen. Aber die als Titel gewählte Nachricht kommt über den Appell an die Besinnung auf das schöne Spiel nicht hinaus. Wer den Text darunter liest, die Erklärungen von Präsident und Generalsekretär, kann zwischen den Zeilen die Verflüchtigung des Wasserdampfes erkennen und darunter ein lodernd Feuer.

Nach all den bekanntgewordenen Skandalen der vergangenen Jahre, nach der Erkenntnis, dass die Steuerfahnder inzwischen kein Navi mehr brauchen, wenn es mal wieder zum DFB geht, verstärkt sich ein existenzgefährdender Eindruck: Inmitten der auch den Fußball beutelnden Pandemie, während der quälenden Spielkrise der Nationalmannschaft und der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung übt sich der DFB eifrig in der Kunst der Selbstverbrennung. Überall wird gezündelt. Das größte Feuer ist hausgemacht. Wer löscht es?

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