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Malysz-Streit: Skisprung-Idole sorgen für Probleme mit Gewichtsregeln

Es ist kein Geheimnis: Dein Gewicht hat einen grundlegenden Einfluss auf deine Skisprungleistung. Der polnische Verband sorgt derzeit mit der Bekanntgabe des BMI für viel Aufregung. Ab sofort werden nur noch Springer mit einem BMI von 21 oder darunter gefördert.

Diese Ankündigung sorgt für viel Aufregung und bewegt die Szene. Der polnische Verband wird die finanzielle Unterstützung der Skispringer künftig an das Gewicht binden. Daher ist die Unterstützung nur verfügbar, wenn Ihr Body-Mass-Index (BMI) weniger als 21 beträgt.

Während sich viele in der Wintersportwelt am Kopf kratzen, versucht die Skisprunglegende Adam Malysz, jetzt Präsident des polnischen Verbands, den Wechsel zu rechtfertigen. . „Wir haben strenge Regeln für die Nationalmannschaft eingeführt, weil es ein brutaler Sport ist. Das Gewicht spielt eine große Rolle und es ist nichts erlaubt. Mit einem BMI von 24 oder 25 hat man in diesem Bereich keine Chance“, sagt er sagte "Sportowe Fabrik" in Polen. Die ehemalige Gewinnerin der Vierschanzentournee will die Regelung auch bei der Damenmannschaft einführen.

„Das ist ein Rückschlag.“

Unmittelbar nach der Ankündigung gab es eine erste Reaktion. „Natürlich ist das Gewicht wichtig, aber es ist nicht alles. Viele potenzielle Springtalente werden auf diese Weise ausgeschlossen“, befürchtet die Schwedin Astrid Norstedt. Die norwegische Spitzenspringerin Maren Lumby verwendet einen extremeren Begriff. "Ich denke, es ist verheerend für die Springerinnen. Von jungen Frauen wird erwartet, dass sie abnehmen, um in die Nationalmannschaft zu kommen. Vielmehr müssen wir sie ins Team holen und ihnen helfen. Es ist ein Schritt. Ich denke, wir gehen zurück." , sagte sie der Zeitung "Verdens Gang".

Letzten Winter machte Lumby Schlagzeilen, als er beschloss, die Saison und die Olympischen Spiele wegen Gewichtsproblemen abzubrechen. Sie ging das Problem aktiv an. Sie war einfach nicht bereit, alles zu opfern, um in Peking ganz oben mitzuspielen.“ Auch die Entscheidung des polnischen Vorstandes um Ex-Rivalin Marisch hat sich Schmidt kritisch geäußert. (Frauen-)Skispringen", sagte die Weltmeisterin und Olympiasiegerin gegenüber RTL. Ich denke, es lohnt sich."

Der BMI berücksichtige die körperliche Vielfalt der Menschen überhaupt nicht, sagte Schmidt. "Leistung sollte im Vordergrund stehen und gefördert werden, jeder hat ein Recht auf körperliche Vielfalt und sollte nicht in das BMI-Schema gezwungen werden. Polen ist mit der Leistung der Skispringerinnen nicht zufrieden und wir stehen unter Druck und werden versuchen, solche Maßnahmen zu verbessern Leistung. Aber das reicht nicht. Es gibt andere Maßnahmen.

So wirbt DSV für sich selbst. Ich betone das Diese lässt sich direkt aus den Ergebnissen von Wettkämpfen und Weltranglisten ableiten. Domänenspezifische Anforderungen und wie man sie erreicht. Es hat viele Parameter, die ein großes Bild ergeben“, sagt Eder. Ein BMI unter 18,5 ist schlecht für die Gesundheit Seit der Saison 2004/2005 gilt beim Weltskisprungverband FSI: Je höher der BMI, desto länger kann man Skifahren. Damit sollte ursprünglich Untergewicht „bestraft“ werden. Doch inzwischen haben sich die Materialien so weit entwickelt, dass viele die Vorteile kürzerer Ski sehen und neue BMI-Regeln befürworten. Auch Federation-Chef Marish weiß um diesen Vorteil