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Mann fast ertrunken: Falschparker blockieren schon wieder Rettungswege in Hamburg

Hamburg -

Die Rekordhitze trieb die Hamburger an diesem Wochenende zu Tausenden an den Elbstrand und an die Badeseen. Weil viele mit dem Auto anreisten, kam es zu erheblichen Problemen. Ganze Straßenzüge und auch die Rettungswege wurden zugeparkt. Die Feuerwehr hatte große Mühe, die Einsatzorte zu erreichen. Am Sonntag erhöhte sich nochmal die Zahl der Sonnenanbeter. Die Polizei musste schließlich ganze Straßen sperren.

Schon am Sonnabend waren Strände an der Elbe und Liegewiesen an Badeseen total überfüllt. Sorglose Autofahrer stellten ihre Wagen kreuz und quer in den umliegenden Straßen ab. Sogar Rettungswege wurden zugeparkt. Die Polizei musste anrücken und für Ordnung sorgen. Zahlreiche Autos wurden abgezettelt, einige abgeschleppt.

Ansturm auf Elbe und Badeseen: 100 Parkverstöße am Strandweg

Am Sonntag setzten die Sonnenhungrigen dann noch einen drauf. Der Ansturm war so groß, dass am Strandweg eine Kontrollstelle eingerichtet werden musste, um für die Zufahrt nichtberechtigte Autofahrer abzuleiten. Über 300 Autofahrer wurden abgewiesen und rund 100 Parkverstöße geahndet.

Schlimmer war es an den vielen Seen im Osten Hamburgs. Hier war die Rücksichtslosigkeit der Autofahrer so groß, dass Busse des HVV nicht mehr durchkamen. Dicht an dicht standen die geparkten Autos an den Straßenrändern. Neuankömmlinge blockierten den fließenden Verkehr auf der Suche nach einem freien Parkplatz.

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Die Polizei musste die Notbremse ziehen. Die Beamten sperrten Teile des Overwerder Hauptdeich und des Allermöher Deich. Eine Rundfunkdurchsage wurde veranlasst. Zudem stapften Polizisten bei brütender Hitze durch die dicht gedrängten Reihen auf den Liegewiesen. Die Beamten sprachen die Sonnenanbeter an und wiesen auf die Gefahren hin. Hier und da mussten sie auch wegen des Abstandsgebots einschreiten.

Die Polizei appelliert an alle Autofahrer, sorgsam und nur dort, wo es erlaubt ist, zu parken. Mit dem rücksichtslosen und behindernden Parken gefährde man Menschenleben, weil auch Rettungsfahrzeugen dadurch die Anfahrt zu Notfällen mehr als erschwert wird.

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