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Markige Worte: So trotzt Trainer Thioune der ersten Kritik in seiner HSV-Zeit

Fünf Punkte Vorsprung auf Platz zwei hatte der HSV nach fünf Spieltagen. Es folgten zwei Remis und zuletzt gegen Bochum (1:3) die erste Niederlage. Das Punkte-Polster ist verspielt. Sollte heute Paderborn in Karlsruhe gewinnen, würden die Hamburger erstmals seit über einem Monat zumindest für eine Nacht Platz eins in der Tabelle verlieren. Am Sonntag hat es der HSV dann in Heidenheim selbst in der Hand, den Trend wieder in die richtige Richtung zu lenken. 

„Die letzten drei Spiele sind im Ergebnis nicht gut gewesen und es gab dabei auch Momente, die nicht gut waren“, meint Trainer Daniel Thioune, der einerseits gerne betont, dass die Tabelle für ihn eigentlich nur am 34. Spieltag („Da wird abgerechnet.“) wichtig ist, auf der anderen Seite hat er aber auch die jüngste Kritik an den Auftritten seiner Mannschaft registriert. 

HSV-Trainer Thioune hat kein Problem mit Kritik

Wie geht Thioune mit der Kritik um? Er hat kein Problem damit. Auch wenn er weiter vor allem auf das Gesamtbild achten will, haben auch ihm die letzten Ergebnisse nicht gefallen. Die nun zumindest langsam aufkommende Kritik will er nutzen, um wieder komplett zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Seine Ansage: „Wenn die Kritik lauter ist, liegt das auch daran, dass die Menschen eine Erwartungshaltung haben. Diese Erwartungshaltung ist unser Antrieb. Wir wollen es besser machen. Niemand ist zufrieden, nach so einem Spiel wie gegen Bochum. Es liegt jetzt an uns, dass wir noch fleißiger und noch gieriger sind. Der Wind bläst gerade ein bisschen stärker. Aber ich habe ein breites Kreuz und ich stelle mich ganz gerne in den Wind.“

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Thioune kämpft gegen den Sturm. Das beste Mittel, um wieder für etwas mehr Ruhe zu sorgen, wäre ohne Zweifel ein Sieg am Sonntag in Heidenheim. Und genau so sieht letztlich auch sein Plan aus. Der Trainer: „Wir schauen nach vorne. Heidenheim wird uns sehr viel Respekt abnötigen, aber wir haben keine Angst vor ihnen. Es wird 90 Minuten sehr intensiv sein. Sie haben eine Mannschaft, die athletisch sehr aktiv ist. Wir wissen aber auch um unsere Stärken und wollen dort bestehen.“

Simon Terodde

Simon Terodde bei der ersten HSV-Niederlage gegen Bochum

Geht der Plan auf und der HSV kann nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg am Sonntag mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern, wird das Team Thioune auch nach neun Liga-Spielen auf Platz eins stehen. Geht es schief, können  an diesem Spieltag theoretisch neben Paderborn auch Greuther Fürth und Bochum in der Tabelle vorbeiziehen. 

Personelle Konsequenzen beim HSV sind möglich

Ob die Bochum-Pleite personelle Konsequenzen haben wird, ließ Thioune noch offen, deutete dies aber an. „Wenn man mit dem Spiel gegen Bochum nicht zufrieden ist, bedarf es auch Veränderungen. Die Frage ist, wie die Mannschaft darauf reagiert? Der Kampf um die Plätze ist eröffnet.“ Das gilt für die Besetzung auf dem Platz und beim Blick auf die Tabelle.

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