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Marvels "Loki" bei Disney+: Der "Gott des Schabernacks" ist zurück

Gut, innovativ, "Loki". Skurriles Ambiente, bizarre, faszinierende Musik, eine tolle Story und ein Protagonist, der überzeugt. Wer schon immer wissen wollte, wie man ein Franchise gut weiterentwickelt: Marvels "Loki" bietet die Antwort.

Wer dachte, den Marvel-Verantwortlichen bei Disney würde nach dem Erfolg von "Avengers: Endgame" und dem ultimativen Kampf gegen Thanos die Luft ausgehen, lag falsch.

Konnte man "WandaVision", die erste Marvel-Serie, die bei Disney+ veröffentlicht wurde, noch als Glücksgriff abtun, zeigt der neueste Streich des US-Streaming-Dienstes, dass die Geschichten des Marvel-Film-Universums noch lange nicht zu Ende erzählt sind.

Mit "Loki" steht nun die dritte Marvel-Serie des Netflix- und Amazon-Prime-Konkurrenten in den Startlöchern. Was das Team rund um Kevin Feige, dem Produktions-Mastermind hinter den Marvel-Filmen, hier abliefert, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Innovation.

Wo andere Entwickler von TV- und Kino-Unterhaltungsformaten permanent dieselben Pfade beschreiten, zeigt "Loki", wie man es richtig macht. Schon in der ersten Episode wird alles auf den Kopf gestellt, was man als Fan des Marvel-Film-Universums für unumstößliche Fakten gehalten hat.

Der Soundtrack zum Weltuntergang

Zusammen mit "Loki" (erneut diabolisch-amüsant vom Briten Tom Hiddleston verkörpert) lernt der Zuschauer, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten: Götter sind plötzlich keine Götter mehr, Schurken können auch Helden sein und die Infinity-Steine sind nicht mehr zwingend die mächtigste Kraft im Marvel-Universum.

"Oscars & Himbeeren"

Immer freitags präsentiert Ronny Rüsch "Oscars & Himbeeren", den ntv-Podcast rund ums Streamen. Diese Woche dabei außer der ausführlichen Kritik zu "Loki": die historische Dramaserie "Domina", das Science-Fiction-Spektakel "Valerian" des französischen Regisseurs Luc Besson und warum der neue Film von Angelina Jolie eine absolute Gurke ist.

"Oscars & Himbeeren" - Informativ. Unterhaltsam. Kompakt. In der ntv-App, bei Audio Now, Spotify und Apple Podcasts.

Obwohl die Handlung in "Loki" herrlich unverbraucht daherkommt und allein deshalb Grund zum Einschalten gibt, ist sie nicht das einzige Glanzstück, was diese Serie hervorhebt. Auch akustisch hat der neueste Marvel-Ableger Einiges zu bieten. An dieser Stelle darf die fantastische Arbeit der Komponistin Natalie Holt nicht unerwähnt bleiben. Der musikalische Background, mit dem die Britin die Reise von "Loki" vorantreibt, spiegelt in bizarr-anmutigen Klängen die innere Zerrissenheit des Asgardianers wider. Steht der "Gott des Schabernacks" für morbide Scherze und verspielte Weltuntergangsszenarien, bietet Natalie Holts Musik den perfekten Soundtrack dazu.

"Loki" ist die Antwort

In puncto Optik liefert "Loki" mehr als nur eine gelungene Hommage an längst vergessene Serien wie "The Time Tunnel", wobei der Look der 1960er-Jahre der Show fast schon eine skurrile Art an Schönheit verleiht, wie sie heute nur selten zu sehen ist. Jeder Stuhl, jeder Tisch, die Gänge und Gebäude: Alles wirkt, wie aus der Zeit gefallen. Eine Szenerie, die lange im Gedächtnis bleibt.

Wer schon immer wissen wollte, wie man ein erfolgreiches Franchise niveauvoll weiterentwickelt, ohne dabei in die gängigen Klischees der endlosen Wiederholungen zu verfallen - Marvels "Loki" bietet die Antwort.

Neben der ausführlichen Kritik zu "Loki" besprechen Ronny Rüsch und Axel Max in der neuen Podcast-Folge von "Oscars & Himbeeren" auch die historische Dramaserie "Domina", das Science-Fiction-Spektakel "Valerian" des französischen Regisseurs Luc Besson und warum der neue Film von Angelina Jolie eine absolute Gurke ist.

"Oscars & Himbeeren" - der ntv-Podcast - wo sich jeden Freitag alles rund um Streaming-Dienste wie Netflix, TVNOW, Amazon Prime & Co. Dreht.

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