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Mega-Comeback des Franzosen möglich: Ribery überlegt Wechsel in die Bundesliga

Florenz -

Jetzt ist es wieder hektisch auf dem Transfermarkt. Vom 2. Januar bis zum 1. Februar 2021 öffnet das Winter-Transferfenster. In dieser Zeit machen sich viele Vereine und Spieler Gedanken über Veränderungen.

Und lesen Sie hier, welche die teuersten Fußball-Transfers aller Zeiten sind!

Kehrt Franck Ribery in die Bundesliga zurück?

Das Kapitel AC Florenz scheint sowohl für Franck Ribery als auch den AC Florenz im Sommer zu enden. Wie die Gazzetta dello Sport am Donnerstag berichtet, wollen beide Seiten den auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Plan der Italiener sei, den Franzosen durch den Russen Alexander Kokorin von Spartak Moskau zu ersetzen. Ribery war 2019 zum AC gewechselt.

In der laufenden Saison läuft es für den Offensivspieler nicht nach Wunsch. Er wurde immer wieder von Verletzungen ausgebremst, in dieser Saison ist er noch ohne Tor.

Trotzdem will der 37-Jährige die Karriere noch nicht beenden, Ribery kann sich sogar eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. „Ich weiß nicht, wie lange ich noch spiele. Mal sehen, was mein Körper sagt. Ich will nichts ausschließen“, sagt der Franzose zuletzt über seine Zukunft.

Eins steht für den feinen Techniker dabei fest: „Wenn ich weitermache, dann muss meine Familie wieder bei mir, in meiner Nähe sein. Schaun mer mal.“ Ehefrau Wahiba wohnt mit den Kindern immer noch in München.

Bahnt sich da ein Mega-Comeback an? Wohl eher nicht. Ein Wechsel zurück zum FC Bayern, dürfte derzeit für den Rekordmeister als auch für den Wirbelwind, der zwölf Jahre für den FCB spielte, keine Option zu sein.

Im Moment gilt seine „ganze Kraft aber noch der AC Florenz“, wie er beteuert. Was danach kommt, dürfte spannend werden.

FC Schalke 04: Ahmed Kutucu wechselt zu Heracles Almelo

Nach den Wieder-Verpflichtungen von Sead Kolasinac (27) und Knappen-Legende Klaas-Jan Huntelaar (37) verdünnt der krisengeschüttelte FC Schalke 04 mit Blick auf den Abstiegskampf und die wirtschaftliche Situation des Vereins seinen Kader.

Dem Transfer von Rabbi Matondo (20, Stoke City) folgte am Donnerstag (21. Januar) die Nachricht, dass auch Eigengewächs Ahmed Kutucu (20) den Verein verlassen werde. Abnehmer für den Stürmer ist einem Sky-Bericht zufolge der niederländische Erstligist Heracles Almelo.

Ralf Fährmann, Ozan Kabak, Bastian Oczipka, Benito Raman und Ahmed Kutucu feiern den Sieg des FC Schalke über TSG Hoffenheim.

Eigengewächs Ahmed Kutucu (r.), hier mit Ralf Fährmann, Ozan Kabak, Bastian Oczipka und Benito Raman beim Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim im Januar 2021, wird den FC Schalke per Leihe bis zum Sommer verlassen.

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Maik Hölter/TEAM2sportphoto

Der türkische Nationalspieler, der beim Bundesligisten zuletzt nur zu Kurzeinsätzen gekommen war, soll allerdings lediglich bis zum Saisonende ausgeliehen werden.

Kutucu ist seit neun Jahren Schalker, absolvierte für die Profis bislang 52 Pflichtspiele (sechs Tore, vier Assists).

1. FSV Mainz 05 verleiht Jean-Philippe Mateta an Crystal Palace

Stürmer Jean-Philippe Mateta (23) verlässt Mainz 05 in Richtung Premier League. Der Bundesliga-Klub gab am Donnerstag (21. Januar) bekannt, dass der Franzose zunächst bis Sommer 2022 an Crystal Palace ausgeliehen wird, die Engländer besitzen anschließend eine Kaufoption.

Der Bundesligist wird in der Offensive durch den Transfer deutlich geschwächt: Mit sieben Treffern war Mateta in der laufenden Saison der mit Abstand torgefährlichste Spieler der stark abstiegsgefährdeten Mainzer.

Über die Modalitäten des Transfers wurde Stillschweigen vereinbart. Crystal Palace soll Berichten zufolge allerdings eine Leihgebühr von mehr als drei Millionen Euro bezahlen, zudem würden bei einer anschließenden festen Verpflichtung zwischen 14 und 17 Millionen Euro fällig. Mateta war 2018 zu den Mainzern gewechselt und erzielte seitdem in 71 Pflichtspielen 27 Treffer.

„Es ist schon länger Jean-Philippes Traum, in der Premier League zu spielen. Das Angebot von Crystal Palace ermöglicht es ihm, diesen Traum zu erfüllen. Wir haben uns, unter Abwägung aller Aspekte, gemeinsam für diesen Schritt entschieden und wünschen ihm für seine Zeit in England alles Gute“, sagte der Mainzer Sportdirektor Martin Schmidt (53).

FC Bayern München: Cornetin Tolisso soll gehen

Für 40 Millionen wurde Corentin Tolisso im Jahr 2017 von den Bayern verpflichtet. Eine hohe Summe für den Franzosen, der im defensiven Mittelfeld für Struktur sorgen sollte. In seiner ersten Saison kam Tolisso wettbewerbsübergreifend auf ordentliche 40 Partien, in denen ihm zehn Treffer und sieben Assists gelangen.

Nach dem Triumph bei der WM 2018 mit Les Blues traute man dem Strategen eine weitere Leistungsexplosion zu. Doch seitdem stagniert die Leistung des Technikers. Zumal ein Kreuzbandriss Tolisso weit zurückwarf. Seitdem hat der 26-Jährige immer wieder mit größeren und kleineren Verletzungen zu kämpfen.

So wartet man auf den Durchbruch beim Rekordmeister noch immer. Deshalb planen die Bosse, Tolisso ins Schaufenster zu stellen. Denn David Alaba, Javi Martinez und Jerome Boateng werden den FCB wahrscheinlich ohne Ablöse im Sommer verlassen.

Für Tolisso will man zumindest noch Geld einnehmen. Für rund 30 Millionen Euro wäre der Franzose wohl zu bekommen. Denn aufgrund der Corona-Pandemie sind auch die Münchner zum Sparen gezwungen.

Zuletzt hatte sich Manchester United im Winter 2019 bei den Bayern im Bezug auf Tolisso gemeldet. Damals lehnte der Bundesliga-Spitzenreiter noch ab. Diesmal wären die Münchner wohl bereits, Gespräche zu führen.

Zwei deutsche Trainer beim FC Chelsea im Gespräch

Der FC Chelsea findet mit seinem deutschen Trio nicht aus der Krise heraus. Bei Leicester City verloren die Londoner mit den Nationalspielern Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Timo Werner 0:2 (0:2).  

Teammanager Frank Lampard kritisierte seine Spieler: „Ich denke, der Gegner hat engagierter gespielt, ist mehr gelaufen, hat seine Qualitäten gezeigt. Leicester hat ausgesehen wie ein Team in Form, wir dagegen wie eine Mannschaft außer Form.“

Frank Lampard steht beim FC Chelsea in der Kritik. Für den Trainer soll bereits ein Nachfolger gesucht werden.

Frank Lampard steht beim FC Chelsea in der Kritik. Für den Trainer soll bereits ein Nachfolger gesucht werden.

Mit 29 Punkten aus 19 Spielen hinken die Blues, die nur zwei Siege aus den letzten acht Spielen in der Premier League holten, ihren eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Dementsprechend häufen sich die Gerüchte, um eine Trainerentlassung. Bei den Blues soll ein deutsches Duo als Nachfolger ganz oben auf der Liste stehen. Thomas Tuchel, der nach seinem Rauswurf bei Paris St. Germain ohne Job dasteht, wäre sofort verfügbar.

Als zweiter Kandidat wird Julian Nagelsmann gehandelt. Der Coach steht bei RB Leipzig noch bis 2023 unter Vertrag, ein Wechsel dürfte somit schwierig sein. Zudem fiel der Name Massimiliano Allegri rund um die Stamford Bridge.

Mario Mandzukic unterschreibt beim AC Mailand

Der AC Mailand hat den früheren Bundesliga-Stürmer Mario Mandzukic (34) verpflichtet. Der Kroate unterschrieb beim aktuellen Spitzenreiter der italienischen Serie A einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Der Vertrag kann allerdings noch verlängert werden.

Mario Mandzukic, Mario Götze und Toni Kroos bejubeln Götzes Tor im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Kaiserslautern.

Mario Mandzukic (l.), hier mit Mario Götze (m.) und Toni Kroos (r.) beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen Kaiserslautern im Jahr 2014, spielte zwischen 2010 und 2014 beim VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München in der Bundesliga.

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Der Stürmer-Routinier kennt die italienische Serie A aus fünf Spielzeitens, die er beim Rekordmeister Juventus Turin um dessen Superstar Cristiano Ronaldo (35) absolviert hat. Zuletzt stand der frühere Stürmer des FC Bayern München seit Januar 2020 bei al-Duhail SC in Katar unter Vertrag. 

Für die Mailänder bildet Mandzukic mit Zlatan Ibrahimovic (39) eine echte Oldie-Offensive im Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Stadtrivalen Inter um die Tabellenspitze.

Nach dem 18. Spieltag konnten die „Rossoneri“ ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Punkte ausbauen. Dahinter lauert Inter, die zuletzt gegen „Juve“ mit 2:0 gewinnen konnten. Zuletzt hatte Milan den Titel in Italien in der Saison 2010/11 gewonnen.

Abschied vom FC Bayern: Vater von David Alaba dementiert Wechsel zu Real Madrid

Über Monate zog sich die teils unschöne Wechsel-Odyssee von Bayerns Abwehrstar David Alaba (28), nun ist der Mega-Transfer anscheinend durch. Wie die spanische Zeitung „Marca” berichtete wechselt der Österreichische Sportler des Jahres zu Toni Kroos (31) und Real Madrid.

In Alaba, der seit 2008 bei Bayern München gespielt hatte, wechselt eines der erfolgreichsten bayerischen Eigengewächse: Der Defensivspezialist hatte beim Rekordmeister beide Triple-Siege der jüngeren Vergangenheit (2013, 2020) miterlebt. 

Mit Real Madrid wartet nun der Wunsch-Klub des Österreichers, der den Medizin-Check bereits bestanden haben soll. Der Coach der Königlichen, Legende Zinedine Zidane (48) hatte das Interesse von Seiten des spanischen Rekordmeisters bestätigt und damit den Top-Transfer in die Wege geleitet.

Bei Real soll Alaba 10 Millionen Euro Jahresgehalt verdienen, der FC Bayern bekommt dem Bericht zufolge keine Ablöse von den Madrilenen. So berichteten die Spanier ausführlich.

Am Dienstag dementierte Alabas Vater George bei Sport 1 jedoch den Coup. „Es ist noch keine Entscheidung gefallen und David hat bei Real auch noch nicht unterschrieben. Neben Real gibt es weitere Vereine, die an ihm interessiert sind. Für ihn zählt weiterhin, dass er sich voll auf die Bayern und auf seine Leistungen konzentrieren will", so Alaba, der zusammen mit Pini Zahavi seinen Sohn berät.

Real-Trainer Zinedine Zidane lehnte es am Dienstag ab, den Bericht zu kommentieren. „Alaba? Er ist nicht mein Spieler. Ich verstehe die Frage, aber als Trainer interessiert mich nur das morgige Spiel. Ich werde nicht auf diese Dinge eingehen. Was uns interessiert, ist das morgige Spiel“, antwortete er auf die Frage eines Journalisten von „Marca“.

David Beckham holt Neville als Trainer

David Beckham (45) und sein neu gegründeter Verein Inter Miami locken immer mehr Fußball-Größen in die amerikanische Liga MLS. Nun gab das Team bekannt, dass der englische Ex-Nationalspieler Phil Neville (43) neuer Trainer des Beckham-Klubs wird. 

FC Chelsea heiß auf Erling Haaland, BVB will nächstes Top-Talent

Helle Aufregung hinter den Kulissen des BVB. Nachdem bereits Manchester City Interesse an Erling Haaland (20) bekundet hatte (Pep Guardiola darf demnächst offenbar 225 Millionen Euro ausgeben), gibt nun der nächste Premier-League-Klub Gas und will den Überflieger aus Norwegen verpflichten. Der FC Chelsea ist ernsthaft an Haaland interessiert.

Der Vertrag des Norwegers beim BVB läuft zwar noch bis 2024, und eine Ausstiegsklausel gilt dem Vernehmen nach erst ab 2022. Chelsea soll aber laut „The Athletic“ bereit sein, deutlich mehr als die angeblich festgeschriebenen 75 Millionen Euro für den Angreifer zu bezahlen. Der eigene Transferrekord (rund 100 Millionen Euro für den Ex-Leverkusener Kai Havertz) könnte bald übertrumpft werden.

Erling Haaland (BVB) ist heiß begehrt: Auch der FC Chelsea will den Stürmer verpflichten.

Erling Haaland am 9. Januar 2021 beim Spiel von Borussia Dortmund bei RB Leipzig.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) geht dennoch nicht von einem vorzeitigen Wechsel Haalands aus. „Erling und auch sein Berater Mino Raiola wissen, was sie an uns haben“, sagte Watzke Anfang Januar dem „Kicker“ und empfahl seinem Star, sich die Zeit zu geben, „in Dortmund zu einem absoluten Weltklassespieler zu reifen“.

Doch Watzke und der BVB wappnen sich auch für einen Abgang Haalands. Das nächste Mega-Talent ist an der Angel. Wie „De Telegraaf“ berichtet, soll das niederländische Talent Julian Rijkhoff von Ajax Amsterdam nach seinem 16. Geburtstag am 25. Januar einen Dreijahresvertrag beim BVB unterschreiben. Rijkhoff spielt seit dieser Saison für die U17 von Ajax und hat neun Tore in vier Einsätzen erzielt.

AC Mailand holt Ex-Bayern-Star Mario Mandzukic

Der ehemalige Münchner und Wolfsburger Bundesliga-Stürmer Mario Mandzukic (34) wechselt aller Voraussicht nach zum italienischen Fußball-Renommierklub AC Mailand.

Der Kroate war am späten Sonntagabend mit einem Privatjet in Mailand eingetroffen und unterzog sich am Montag den Medizinchecks bei den Lombarden. Das berichtete die „Gazzetta dello Sport“.

Der vereinslose Routinier, der sein letztes Spiel am 7. März 2020 bestritt und zuletzt in Katar beim Klub Al-Duhail unter Vertrag stand, soll in Mailand einen Kontrakt von sechs Monaten mit einer möglichen Option auf eine Verlängerung unterzeichnen, die an die Einsätze des Angreifers und die Qualifikation des Klubs für die Champions League verknüpft ist.

Mandzukic hat Katar im vergangenen Juli verlassen und seitdem stets allein trainiert. Er soll nun an der Seite des schwedischen Altstars Zlatan Ibrahimovic (39) spielen. Zusammen sollen die beiden Offensivspieler Milan helfen, den Meistertitel in der Serie A zu erobern.

Wechsel fix: Özil zu Fenerbahce Istanbul

Der frühere Fußball-Nationalspieler Mesut Özil (32) bricht seine Zelte beim FC Arsenal ab und wechselt in die Türkei zu Fenerbahce Istanbul. Das bestätigte der 32 Jahre alte Weltmeister von 2014, der bei den Gunners auf das Abstellgleis geraten war, am Sonntag im türkischen Fernsehen. Außerdem twitterte Özil zwei Herzen in den Klubfarben Gelb und Blau.

Für wie lange sich Özil an den 19-maligen türkischen Meister bindet, ist noch nicht bekannt. Türkischen Medienberichten zufolge liegt Özils Jahresgehalt bei fünf Millionen Euro.
Spielmacher Özil war 2013 für 47 Millionen Euro von Real Madrid zu Arsenal gewechselt. Dort hatte er trotz eines Vertrages bis Saisonende keine Perspektive mehr. Sein letztes Spiel für die Londoner absolvierte der Mittelfeldspieler Anfang März noch vor der Corona-Unterbrechung.
Teammanager Mikel Arteta hatte den ehemaligen Schalker und Bremer aus den Aufgeboten sowohl für die Europa League als auch die Premier League gestrichen. Özil war mit einem Wochengehalt von 350.000 Pfund (rund 390.000 Euro) der Spitzenverdiener der Gunners, auch deshalb sollte er gehen.

Pep Guaridola hat Stürmer-Trio im Visier

In seinen knapp fünf Jahren bei Manchester City konnte sich Pep Guardiola (49) seinen Traum noch nicht verwirklichen. Der Spanier will mit Manchester City unbedingt die Champions League gewinnen.

Pep Guardiola darf im Sommer für 225 Millionen Euro einkaufen gehen, um den Kader von Manchester City zu verstärken.

Pep Guardiola darf im Sommer für 225 Millionen Euro einkaufen gehen, um den Kader von Manchester City zu verstärken.

Um das gesteckte Ziel endlich zu erreichen, werden die Citizens noch einmal die Kasse plündern. Guardiola darf nach Meldungen der englischen Zeitungen „Daily Mail“ und „The Telegraph“ für die irre Summe von 225 Millionen Euro einkaufen gehen. Dabei pumpte Scheich Mansour zuletzt schon 170 Millionen Euro in den Klub.

Auf Peps Wunschliste stehen besonders Stürmer. Gleich ein Trio ist auf der Prioritätenliste ganz oben. Romelu Lukaku (28/Inter Mailand), Erling Haaland (20/Borussia Dortmund) und Darwin Nunez (21) von Benfica Lissabon.

Frisches Blut in der Offensive ist nötig, da der häufig verletzte Sergio Agüero (32, bester City-Stürmer aller Zeiten mit 256 Treffern) Machester im Sommer ablösefrei verlassen kann

Für Lukaku wäre es übrigens eine Rückkehr nach Manchester. Von 2017 bis 2019 stürmte der Belgier für den Erzrivalen United. Derzeit stürmt der bullige Angreifer für Inter Mailand und erzielte bereits 17 Tore in 22 Spielen.

Nunez von Benfica Lissabon steht schon länger in den Notizbüchern der Scouts. Der Angreifer aus Uruguay ist aktuell Partner des Ex-Freiburgers Luca Waldschmidt (24)  bei den Portugiesen.

Ein weiterer Hochkaräter wäre Erling Haaland. Der Dortmunder knipst regelmäßig, wäre aber sicherlich die teuerste Investition. Der Norweger hat beim BVB zwar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro.

Die soll aber im Sommer noch nicht greifen, so dass Manchester sicherlich mehr als 100 Millionen Euro für das Megatalent hinblättern müsste. Ein weiteres Problem für Pep: Haaland gilt eher als Sympathisant von City-Rivale United.

Fenerbahce: Mesut Özil nach Arsenal-Abschied per Jet nach Istanbul

Seit Tagen spielt der Mesut Özil (32) mehr oder weniger offensiv mit einem Wechsel vom FC Arsenal zu Fenerbahce – am Samstag setzte er zwei Herzchen in Vereinsfarben und eine Sanduhr über einen Tweet, in dem der Klub ein bekanntes Lied über Liebe und Sehnsucht zitiert hatte. Allein der Vollzug fehlt – doch anscheinend rückt er näher. 

Mesut Özil umarmt Trainer Mikel Arteta vom FC Arsenal bei einem Spiel der Premier League gegen Manchester United.

Mesut Özil (l.), bei einem Spiel im Januar 2020, darf nach langem Disput mit dem FC Arsenal und dessen Trainer Mikel Arteta (r.) endlich den Verein wechseln.

Die britische Tageszeitung „The Sun” berichtete am Sonntag, Özil sei zum Arsenal-Trainingsgelände gekommen, um sich von der Mannschaft zu verabschieden, in der er seit einem Jahr keine Rolle mehr spielt. Die Verhandlungen über ausstehende Gehaltszahlungen in Höhe von umgerechnet rund acht Millionen Euro seien beendet: Özil verzichte auf einen Teil, um sofort wechseln zu können.

Bei Fenerbahce, für Özil „das Real Madrid“ der Türkei, würde dann wohl völlige Euphorie ausbrechen. Allein der Sanduhr-Tweet des Deutschen hatte nach 20 Stunden fast 600.000 Likes und wurde 160.000-mal weiterverbreitet. Vereinschef Ali Koc (53) hat angeblich bereits einen Privatjet entsandt, um Özil abzuholen.

FC Schalke 04: Geht Kapitän Omar Mascarell zum FC Valencia?

Verliert der FC Schalke 04 jetzt ganz schnell seinen Kapitän?

Nach dem ersten Sieg (4:0 gegen Hoffenheim) nach zuvor 30 sieglosen Ligaspielen in Folge ist die Stimmung beim FC Schalke 04 wieder gut. Nicht mitspielen konnte Kapitän Omar Mascarell (27), der verletzt passen musste.

Und jetzt gab es Gerüchte um den Käpt'n. Medienberichten zufolge ist der FC Valencia heiß auf den Mittelfeldspieler. Die „Fledermäuse“ sollen zwischen sieben und zehn Millionen Euro bieten. Geld, dass die Schalker dringend gebrauchen könnten.

Mascarell wurde nun von der spanischen Zeitung Marca folgendermaßen zitiert: „Aktuell bin ich zu 100 Prozent auf die kommenden Monate hier konzentriert, um aus dieser Lage herauszukommen. Wenn wir das geschafft haben, können wir uns im Sommer hinsetzen und über alles weitere sprechen. Mein Plan ist es, hierzubleiben und Schalke aus dem Tabellenkeller zu holen. Das ist meine Verantwortung, nicht zuletzt als Kapitän. Ich bin keiner, der das Schiff verlässt, wenn es nicht läuft. Ich will hier weiter kämpfen“, sagte Mascarell.

2018 kam er von Eintracht Frankfurt zu den Königsblauen, sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2022.

FC Bayern: Kommt Omar Richards aus Englands zweiter Liga?

David Alaba (28) wird den FC Bayern nach Ablauf mit allergrößter Wahrscheinlichkeit verlassen. Der Österreicher spielt sowohl in der Innenverteidigung und als Linksverteidiger. Shootingstar Alphonso Davies (20) ist ab Sommer also der Einzige für hinten links.

An der Säbener Straße ist man allerdings schon auf der Suche nach einem Backup für den jungen Kanadier. Laut dem „Guardian“ ist der Rekordmeister sogar schon fündig geworden – und zwar in der zweiten englischen Liga.

Genauer gesagt beim derzeitigen Fünftplatzierten der Championship FC Reading. Dort spielt Omar Richards, der Davies in der kommenden Spielzeit Konkurrenz machen soll. Der 22-Jährige könnte ab der kommenden Saison das Bayern-Trikot tragen. Da Richards‘ Vertrag am 30. Juni ausläuft, wäre der Engländer ablösefrei. Laut Bericht muss er nur noch den Vorvertrag unterschreiben und der Deal ist unter Dach und Fach.

RB Leipzig: Kommt Mohamed Simakan als Ersatz für Dayot Upamecano?

Sollte Abwehrchef Dayot Upamecano (22) im Sommer den Verein verlassen, hat RB Leipzig einen Nachfolger bereits ins Auge gefasst. Demnach ist der Champions-League-Achtelfinalist am 20 Jahre alten Mohamed Simakan interessiert. 

Die Leipziger würden den Franzosen mit guineischen Wurzeln seit Monaten beobachten.

„Ein interessanter Spieler – wie allerdings ein paar andere Verteidiger auch“, wollte RB-Sportdirektor Markus Krösche sich nicht endgültig zur Personalie äußern. Interesse an dem Abwehrspieler vom RC Straßburg soll vor allem aber auch der AC Mailand aus der italienischen Serie A haben.

Upamecano wird immer wieder mit Spitzenklubs aus Europa in Verbindung gebracht, darunter auch mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Bestätigungen dafür gibt es allerdings nicht. Der Vertrag des 22 Jahre alten Franzosen, der im Januar 2017 von Red Bull Salzburg nach Leipzig gewechselt war, gilt noch bis Ende Juni 2023.

Kehrt Julian Draxler zurück zu Schalke 04?

Es wäre die Sensation der aktuellen Transferperiode. Nach Medienberichten aus Frankreich soll der FC Schalke eine Rückkehr von Julian Draxler (27) in den Pott anstreben. Der Nationalspieler ist bei Paris St. Germain nur Bankdrücker. Sein Vertrag beim französischn meister läuft im Sommer aus.

Das Problem: Die klammen Schalker müssten das Gehalt des Mittelfeldspielers, der einen Martwert von 20 Millionen Euro besitzt, stemmen. Und Draxler verdient in der Stadt der Liebe stolze sieben Millionen Euro.

Möglicherweilse würde Draxler aber auch große Abstriche machen. Denn für ihn geht es noch um das Ticket für die Europameisterschaft. Ohne regelmäßige Spielpraxis im Verein könnte der Techniker noch aus dem deutschen EM-Kader fliegen.

Ajax Amsterdam verpflichtet Sebastien Haller für 22,5 Millionen Euro

Der französische Stürmer Sébastien Haller (26) wird für eine Rekord-Ablösesumme von 22,5 Millionen Euro zu Ajax Amsterdam wechseln.

Sebastien Haller (l.) von West Ham United wird zum teuersten Spieler der Niederlande.

Sebastien Haller (l.) wechselt zu Ajax Amsterdam, das Foto zeigt ihn ihm Trikot von West Ham United gegen Evertons Mason Holgate am 1. Januar 2021.

Haller kommt vom englischen Klub West Ham United und ist der bisher teuerste Spieler im niederländischen Profifußball, wie Ajax am Freitag mitteilte. Der 26 Jahre alte Haller, der auch bei Eintracht Frankfurt gespielt hatte, unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2025 beim Rekordmeister der Niederlande.

Haller hatte bei West Ham United noch einen Vertrag bis 2024. Ajax-Coach Erik ten Hag holte den Stürmer, der auch Nationalspieler der Elfenbeinküste ist, nach Amsterdam. Haller hatte bereits unter ten Hag beim FC Utrecht gespielt.
Ajax braucht im Sturm schnell Verstärkung. David Neres, Lassina Traoré, Klaas-Jan Huntelaar und Brian Brobbey sind verletzt. Am Sonntag steht bereits das Spitzenspiel gegen PSV Eindhoven auf dem Programm. Unklar ist, ob Haller dann bereits auflaufen kann. Ajax führt die Tabelle mit einem Punkt vor PSV Eindhoven an.

FC Liverpool: Jürgen Klopp will Kylian Mbappé verpflichten

Bahnt sich da ein Megawechsel im Sommer an? Laut der spanischen Zeitung „Sport“ baggert der englische Meister FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp (53) an PSG-Star Kylian Mbappé (22), der laut transfermarkt.de mit 180 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler der Welt ist.

Jürgen Klopp im Interview nach dem Spiel Newcastle gegen Liverpool.

Jürgen Klopp, hier im Dezember 2020, will Kylian Mbappé von Paris St. Germain zum FC Liverpool zu holen.

Dabei soll es bereits Gespräche zwischen Paris und den Reds über einen möglichen Deal gegeben haben. Klopp soll „davon träumen“, Mbappé zu verpflichten, um damit den Sturm um die Superstars Mohamed Salah (28), Roberto Firmino (29) und Sadio Mané (28) weiter aufzurüsten.

Das Interesse an dem französischen Nationalstürmer ist berechtigt, da Salah Liverpool angeblich verlassen wolle und eine neue Herausforderung suche. Der Ägypter soll bei Real Madrid auf der Wunschliste stehen.

Klopp sieht dagegen seine Transferpläne für die Winterperiode von der Pandemie durchkreuzt. Unter normalen Umständen würde er jetzt wohl auf dem Wechselmarkt nach einem Abwehrspieler fahnden, sagte der Liverpooler Teammanager, der in der Defensive zahlreiche Ausfälle beklagt: „Aber das ist nicht die beste Zeit für den ganzen Planeten. Warum sollte das für einen Fußballklub anders sein?“

Er könne zwar „nicht definitiv ausschließen, dass wir jemanden holen“, ergänzte Klopp: „Aber es ist einfach nicht wahrscheinlich, weil die Situation in der Welt ist, wie sie ist - schwierig für alle Menschen und Fußballklubs. Manche Klubs haben keine finanziellen Probleme, aber dieser Klub und seine Besitzer sind sehr verantwortungsbewusst.“

Manchester City mischt sich in Transfer-Poker ein

Eigentlich war der Deal schon in trockenen Tüchern. Offensivmann Rabbi Matondo (20) sollte von Schalke zu Stoke City wechseln. Die Königsblauen wollen Matondo unbedingt von der Gehaltsliste streichen und daher bis zum Saisonende auf die Insel verleihen.

Informationen der „Bild“ haben sich Schalke und Stoke auf eine Leihe mit Kaufoption geeinigt. So könnte Stoke City den Spieler für rund sechs Millionen Euro verpflichten. Doch hier kommt nun Manchester City ins Spiel. Der Klub von Trainer Pep Guardiola (49) mischt sich in den Transfer ein.  

Rabbi Matondo, Ralf Fährmann und Omar Mascarell von Schalke 04

Schalkes Rabbi Matondo (Mitte) soll von der Gehaltsliste gestrichen werden und zu Stoke City ausgeliehen werden. Das Bild stammt aus dem Spiel gegen den SC Freiburg im Dezember.

Weil Rabbi Matondo im Winter 2019 von City nach Gelsenkirchen wechselte, hält City ein sogenanntes Matching Right – ein Erstverhandlungsrecht – an dem Flügelspieler. So muss Schalkes Sportboss Jochen Schneider (50) die Citizens über jedes eingegangene Angebot informieren und dann Zeit geben, um selbst ein Angebot abzugeben.

Zwar mischt sich City in den Transfer ein, dennoch sollte dem nichts mehr im Wege stehen. Denn sollte Matondo in den kommenden Monaten stark aufspielen, dann könnte Manchester das Angebot von Stoke einfach überbieten und den Spieler dann teurer weiterverkaufen oder selbst halten.

Werkself hat Dänen-Juwel Kamaldeen Sulemana im Auge

Bayer Leverkusen braucht Verstärkungen für den Tanz auf den drei Hochzeiten Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League. Mit Karim Bellarabi (30, Handbruch) und Mitchell Weiser (26, Muskelverletzung) fallen zwei weitere Akteure aus. Daher sucht die Werkself einen Spieler für die Offensive und für die rechte Abwehrseite.

Ein Name, der laut Bild in den Fokus geraten ist: Kamaldeen Sulemana (18) vom dänischen FC Nordsjaelland. Der ghanaische Nationalspieler ist ein pfeilschneller Linksaußen und erzielte bisher in zwölf Spielen schon vier Tore. Sein Vertrag läuft jedoch noch bis Ende 2024. Bayer müsste schon einiges auf den Tisch legen, um das Talent (Marktwert 3 Millionen Euro) vorzeitig an den Rhein zu lotsen.

Kevin De Bruyne lehnt Angebot von Manchester City ab

Im Jahr 2015 wechselte Kevin De Bruyne (29) für 75 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Manchester City. Der Belgier reifte zu einem der großen Stars in der Premier League und ist aus der Stammelf von Pep Guardiola nicht wegzudenken. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2023, trotzdem wollen die Engländer frühzeitig verlängern.

Klar, dass der Offensivspieler für seine Leistung auch fürstlich bezahlt werden möchte. Jedoch soll De Bruyne ein erstes Angebot zur vorzeitigen Vertragsverlängerung der Citizens ausgeschlagen haben.

Aktuell bekommt der Mittelfeldspieler knapp 313.000 Euro pro Woche. Laut „Sun“ liegt das neue Angebot für den Premier-League-Spieler des Jahres 2019/20 bei 360.000 Euro pro Woche, macht ein Jahresgehalt von stolzen18,7 Millionen Euro.

Mit dem Gehalt würde der Wirbelwind auf Rang vier in der Premier League hinter Mesut Özil und Pierre-Emerick Aubameyang von Arsenal London und Schlussmann David De Gea von Manchester United (alle jeweils 20,3 Millionen Euro) liegen.

Manchesters Trainer Pep Guardiola, hier nach dem Sieg beim FC Chelsea, möchte den Vertrag mit Kevin De Bruyne gerneverlängern.

Manchesters Trainer Pep Guardiola möchte den Vertrag mit Kevin De Bruyne gerneverlängern.

De Bruyne ist aktuell mit acht Assists in 14 Spielen der beste Vorlagengeber seines Teams. Sein Marktwert liegt bei 120 Millionen Euro.

Trainer Guardiola äußerste sich nun zu den Gerüchten: „Ich mache mir keine Sorgen um eine gemeinsame Zukunft Citys mit de Bruyne. Ich bin ziemlich sicher, dass er bleibt." Die Fronten zwischen beiden Parteien scheinen also nicht verhärtet zu sein, sondern es wird nur fleißig um die Kohle gepokert.

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