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Milliarden einsammeln: EU will Startups das Publizieren erleichtern

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Besonders kleine und mittelständische Unternehmen können von einer Börsennotierung profitieren.

(Foto: picture alliance / dpa)

Europa sowie der globale Wettbewerb um Talente in der Technologiebranche sind bedroht und ist spät dran. Unternehmen ziehen es auch oft vor, sich in den Vereinigten Staaten und China niederzulassen. Um der Konkurrenz entgegenzuwirken, will die EU-Kommission die Regeln des Börsengangs lockern.

In Europa gibt es weit weniger Deep-Tech-Unternehmen, die ein breites Spektrum an Technologien wie Robotik, 3D-Drucker und virtuelle Realität einsetzen, als in den Vereinigten Staaten und China. Die EU-Kommission führte dies auf die „fragmentierte Risikoscheu“ des europäischen Wagniskapitalmarktes zurück. Bei der Kreditvergabe an Start-ups spielen traditionelle Bankprodukte wie Kredite eine größere Rolle als alternative Kreditoptionen mit Eigenkapital.

Um dem Wettbewerb entgegenzuwirken, will die Europäische Union Start-ups mehr Zugang zu den Kapitalmärkten verschaffen und zieht insgesamt 45 Milliarden Euro an Deep-Tech-Finanzierung an. Das EU-Notierungsrecht soll „Gründern ermöglichen, nach einem Börsengang die Kontrolle über das Unternehmen zu behalten und mehr Kapital aufzunehmen, während sie die Vorteile eines Börsengangs genießen“, heißt es in einem Entwurf einer neuen Strategie für digitale Innovation. Finanzportal "Bloomberg".

Laut Noel, einer Wirtschaftskanzlei, umfassen die Vorteile der Notierung an der Börse, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, eine geringere Abhängigkeit von Bankkrediten, eine stärkere Streuung der Anleger sowie zusätzliches Eigen- und Fremdkapital Enthält einfachen Zugriff auf. , Und größere öffentliche Profile und höhere Profile. Daher ist der Zugang zu kapitalmarktbasierten Mitteln besonders wichtig, um den Aufstieg zu unterstützen und zur Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft nach der Corona-Krise beizutragen. Viele Unternehmen haben derzeit jedoch keinen Zugang zu den Kapitalmärkten, was ihre Auswahl an alternativen Finanzierungsmöglichkeiten einschränkt. Das macht sie gerade in Krisenzeiten abhängig von traditionellen Finanzierungsquellen.

"Europa muss institutionelle Investoren anziehen, um in tiefgreifende technologische Innovationen zu investieren", stimmt Mary Gabriel von der Europäischen Forschungs- und Innovationskommission zu. Eines der Hauptziele ist die Erhöhung des Anteils des europäischen Kapitals, das in innovative und neu gegründete Unternehmen investiert wird. Die EU will, dass mehr Unternehmen ihren Hauptsitz nach Europa verlagern.

Da immer mehr Forscher und Gelehrte in die Vereinigten Staaten abwandern, verliert die EU ihren "globalen Wettbewerb um Talente". Daher will die Kommission auch wichtige Talentinitiativen starten. Das selbsternannte Ziel ist es, eine Million Menschen zu finden, die im Bereich der Spitzentechnologie arbeiten. Das Projekt wird mit 20 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt gefördert. Wir planen auch, Gespräche mit Drittstaaten aufzunehmen, um die Ausstellung von Startup-Visa zu erleichtern.