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Mit diesem Trick schneidest du deinen Kürbis ganz einfach klein

Die leuchtend orangen, gelben oder grünen Gemüseköpfe sind der Inbegriff von Halloween. Kürbisse eignen sich aber nicht nur als Herbst- und Grusel-Deko perfekt, sondern schmecken auch richtig gut! Die zahlreichen Sorten sind vielseitig einsetzbar: als Gemüsebeilage, Auflauf, Suppe, Smoothie oder als süßer Kuchen.

Wer allerdings ein deliziöses Kürbis-Gericht zaubern möchte, muss das Gemüse auch in die richtigen Portionsgrößen schneiden. Wer schon einmal einen Kürbis geschnitten hat, weiß: Das ist so eine Sache. Die harte Schale stellt für fast jedes Messer ein Problem dar. Kürbisse zerhacken ist richtig anstrengend!

Kürbis: So geht das Schneiden viel einfacher

Kürbis: Stücke auf einem Backblech

Quelle: Unsplash.com/Aneta Pawlik

Aber du kannst aufatmen: Es gibt nämlich einen simplen Trick, mit dem du das Gemüse künftig ohne große Anstrengung zerlegen kannst. Dein Helfer dabei: der Backofen. Ja, du hast richtig gelesen. Den ganzen Kürbis je nach Größe für circa 30 bis 45 Minuten bei 150 Grad Unter- und Oberhitze in die Röhre schieben. Danach lässt du ihn etwas abkühlen - et voilà: Der Kürbis lässt sich viel einfacher schneiden.

Durch die Wärme des Ofens ist der Kürbis zwar noch lange nicht durchgegart, aber immerhin so weich, dass ein ganz normales Küchenmesser mit ihm fertig wird. Funktioniert garantiert! Wie gewohnt kannst du den Kürbis zuerst halbieren und mit einem Löffel das Kerngehäuse aushöhlen.

Kürbis: Das ist das beste Suppen-Rezept

Kürbis: Auch eine leckere Suppe lässt sich damit servieren.

Quelle: Unsplash.com/Cala

Wenn du nicht weißt, was du aus dem Kürbis machen sollst, haben wir hier für dich ein einfaches Suppen-Rezept, das niemals schiefgeht – und sogar vegan ist. Dazu brauchst du für etwa vier Portionen:

Zunächst wendest du unseren Kürbis-Trick an und schneidest ihn danach in etwa zwei Zentimeter große Würfel. Auch die Kartoffeln werden gewürfelt. Die Möhren werden geschält und in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben geschnitten. Knoblauch und Zwiebel werden fein gewürfelt, der Ingwer gerieben, die Orange ausgepresst.

Kürbis: klein schneiden auf einem Brett geht mit diesem Trick leichter

Quelle: Unsplash.com/Nick Collins

In einem großen Topf werden bei mittlerer Hitze in Oliven-Öl zunächst die Zwiebeln angeschwitzt, anschließend der Knoblauch kurz dazugegeben. Danach Ingwer, Möhren, Kartoffeln sowie zum Schluss den Kürbis unterrühren und kurz anbraten. Das Ganze wird mit dem Orangensaft abgelöscht und mit der Brühe aufgegossen. Bei mittlerer Hitze mit Deckel etwa 25 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis alles ganz weich ist.

Anschließend die Suppe mit einem Mixstab fein pürieren und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Wer es exotisch mag, kann auch Kokosmilch dazu geben, dann verringert sich der Anteil der Gemüsebrühe dementsprechend.

Kürbis: So lange geht die Saison

Kürbis: verschiedene Sorten

Quelle: Unsplash.com/Annie Spratt

Übrigens: Die Kürbis-Saison beginnt im August und hat im Oktober ihren Höhepunkt. Schluss mit der Kürbis-Zeit ist in der Regel Mitte November. Zu den beliebtesten Sorten an Speisekürbis zählt in Deutschland der Hokkaido, den man übrigens ohne Probleme auch mit Schale verspeisen kann. Seine Erntezeit startet etwa Anfang September genauso wie beim Muskatkürbis. Mitte September folgt der Butternuss-Kürbis.

Bei richtiger Lagerung – kühl und dunkel – ist ein Kürbis lange haltbar. Wenn du den Kürbis angeschnitten hast, lässt er sich unverarbeitet im Kühlschrank circa zwei bis drei Tage noch frisch halten. Na, dann: Ran an das Gemüse!

Wer nicht genug vom Kürbis bekommen kann – hier erfährst du noch mehr Wissenswertes rund um das Gemüse:

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