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Mordprozess in NRW: Vor den Augen der Kinder: Mutter stirbt nach 13 Messerstichen

Düsseldorf -

Sechs Kinder verloren ihre Mutter. Schuld daran trägt Haias F. (35/ alle Namen geändert). Er tötete seine Frau Ashtar F., weil sie ihn verlassen wollte. Der sechsjährige Sohn musste das alles mit an sehen – die 14-Jährige Tochter versuchte, die Mutter zu schützen. Vergeblich. Ihre Mutter verblutete in der Wohnung.

Im Prozess am Donnerstag (17. Juni) weinte Haias F. dicke Tränen vor Selbstmitleid.

Schon zwei Monate vor der schrecklichen Bluttat verkündete Ashtar F. ihrem Mann, dass sie ihn verlassen werde. „Suche dir eine andere Frau“ habe sie ihm geraten.

Am 17. Dezember letzten Jahres war tagsüber noch das Jugendamt zu Besuch. Man wusste, dass es Spannungen in der Familie gibt. Gegen 20 Uhr verließ die Mitarbeiterin das Haus.

Ashtar F. wollte Nägel mit Köpfen machen und verlangte, dass ihr Mann die Wohnung verlässt. Doch der versprach, ruhig zu bleiben und die Nacht im Wohnzimmer auf dem Sofa zu schlafen. Ashtar selbst übernachtete im Schlafzimmer. Sie nahm ihren sechsjährigen Sohn zu sich und verschloss die Tür.

Ehemann sticht 13-mal auf seine Frau ein

Um Mitternacht wurde sie wach und ging ins Badezimmer. Darauf hatte ihr Mann nur gewartet. Er nahm ein Küchenmesser und folgte ihr zurück zum Schlafzimmer. Dabei verhinderte er, dass sie die Türe wieder schließen konnte.

13 Mal stach er mit dem Messer zu. In die Arme, Oberschenkel, den Oberkörper. Seine Tochter, die sich wegen der Streitigkeiten der Eltern selbst in ihrem Zimmer eingeschlossen hatte, wollte ihrer Mutter helfen und warf sich auf den wütenden Vater.

Tochter sah ihre Mutter sterben

Doch der schubste das Mädchen einfach weg. Das Kind lief in den Hausflur und schrie um Hilfe.
Nachbarin Rita M. (23/ Name geändert) kam als erste zum Tatort.

Sie hatte die Schreierei bis in ihre Wohnung gehört und lief mit ihrer Schwester herunter. „Die Frau lag im Schlafzimmer auf dem Boden. In ihrer Brust steckte noch das Messer. Sie hatte Schnappatmung. Ich versuchte, mit ihr zu reden, damit sie nicht bewusstlos wird.“

Ihre Schwester kümmerte sich um den kleinen Jungen, der völlig apathisch und geschockt im Schlafzimmer stand. Dann kamen die Polizei und die Rettungskräfte. Die sechsfache Mutter konnte nicht mehr gerettet werden.

Angeklagter lässt Anwalt für sich sprechen

Vor Gericht ließ Haias F. durch seinen Anwalt erklären: „Ich bereue sehr, dass ich meine Frau getötet habe. Ich habe die Kontrolle verloren.“

Für den Mordprozess sind insgesamt sechs Verhandlungstage angesetzt.

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