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Muslime dürfen „Millionen Franzosen töten“ - Malaysias Ex-Regierungschef hetzt weiter

Muslime dürfen „Millionen Franzosen töten“ Malaysias Ex-Regierungschef hetzt weiter

Der ehemalige malaysische Ministerpräsident Mahathir Mohamad im März 2019
Der ehemalige malaysische Ministerpräsident Mahathir Mohamad im März 2019Foto: MOHD RASFAN / AFP

Entsetzliche Hass-Äußerung des ehemaligen malaysischen Ministerpräsidenten zur Islam-Satire des französischen Magazins Charlie Hebdo.

Am Donnerstagabend erklärte Mahathir Mohamad (95) parallel bei Facebook und Twitter: „Im Laufe der Geschichte haben die Franzosen Millionen von Menschen getötet. Viele davon waren Muslime.“ Und weiter: „Muslime haben das Recht, wütend zu sein und Millionen Franzosen für die Massaker der Vergangenheit zu töten.“

Binnen Minuten löschten Facebook und Twitter die Nachricht, die viele als Aufruf zu Gewalt und Terror gegen französische Bürger und französische Interessen weltweit sehen.

Zudem beleidigte Mohamad Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als „nicht zivilisiert“ und „sehr primitiv“ und gab dem von einem Islamisten bei Paris ermordeten Lehrer Samuel Paty eine Mitschuld an seinem gewaltsamen Tod. Er sei ein „beleidigender Schullehrer“ gewesen, so Mohamad in einem Tweet.

Am Freitag beschwerte sich Mohamad über die Löschung und warf Facebook und Twitter sarkastisch vor, ihre Aufgabe „als Garant der Meinungsfreiheit“ nicht wahrgenommen zu haben.

Als Ausrede merkte er an, er habe direkt nach seinem Skandal-Satz geschrieben, dass die Muslime „zum größten Teil“ das „Auge-um Auge-Gesetz nicht angewendet“ hätten und gerade die französischen Muslime das „auch nicht sollten“.

Doch quasi ultimativ schob er als Warnung nach, der französische Staat solle „seinen Einwohnern beibringen, die Gefühle von anderen zu respektieren“. Nur so könne man den Konflikt entschärfen.

Mohamad war zwischen Mai 2018 und Februar 2020 Ministerpräsident von Malaysia. Am 24. Februar diesen Jahres trat er zurück und seine Partei kündigte das Regierungsbündnis in Kuala Lumpur.

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