logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo
star Bookmark: Tag Tag Tag Tag Tag
Germany

Mütterkaffee in Engelskirchen: Jede Menge Lacher für die Spielerinnen

Mütterkaffee in Engelskirchen: Jede Menge Lacher für die Spielerinnen

Engelskirchen -

Die Turnhalle in Engelskirchen bebt am Montagnachmittag bei der Premiere des traditionellen Mütterkaffees der Katholischen Frauengemeinschaft. Über 400 jecke Frauen sind gekommen, um gemeinsam zu schunkeln, zu singen und dem Bühnenprogramm zu lauschen, das die Theatergruppe bestehend aus 22 Spielerinnen im Alter von 23 bis 84 Jahren vorbereitet hat.

Kürzer als im Vorjahr – oder nicht?

„Im letzten Jahr war euch das Programm zu lang, deswegen machen wir es dieses mal kurz“, kündigen Kristina Baldus und Daniela Borschbach von der Theatergruppe an und die Spielerinnen strömen auf die Bühne. Nach gut 20 Minuten: Ausmarsch, Sitzung vorbei. Allerdings nur vorübergehend, denn schon bald wird richtig losgelegt – gleich zu Anfang mit ernsten Themen. „Das Sterben ist nicht schlimm, aber man ist so kaputt danach“, meint Gisela Bergfelder in ihrer Büttenrede und sorgt für zahlreiche Lacher. Seit 51 Jahren steht sie beim Mütterkaffee auf der Bühne und ist mit 84 Jahren die Älteste in der Theatergruppe. „Die jungen Leute machen die Tänze und die Alten den Mist“, scherzt sie. Gemeinsam mit Anni Mester und Maria Heß sitzt sie auf der „frommen jottseibank“ und es wird übereinander hergezogen. „Wenn man alt ist, ist man entweder Kuh oder Ziege und die Kuh geht jetzt heim“, sagt Gisela.

Viel Stimmung auf und vor der Bühne: Elisabeth Oberbüscher (o.l.) und Helga Regel (o.r.) parodierten den Klassiker „Ein Herz und eine Seele“, Applaus gab es auch vom Bühnenbild-Team (u.).

Viel Stimmung auf und vor der Bühne: Elisabeth Oberbüscher (o.l.) und Helga Regel (o.r.) parodierten den Klassiker „Ein Herz und eine Seele“, Applaus gab es auch vom Bühnenbild-Team (u.).

Bis zu achtmal ziehen sich die Spielerinnen um . Viele der Kostüme sind selbst genäht. Ebenfalls ein Hingucker: Das aufwendige Bühnenbild, das von Martina Büscher, Dagmar Baldus und Gabi Zautke gestaltet wurde, die als Baum verkleidet im Publikum sitzen und mit leuchtenden Baumkronen auf dem Kopf sofort ins Auge fallen. Bei der Parodie des Klassikers „Ein Herz und eine Seele“ mit Ekel Alfred hält es auch sie nicht mehr auf ihren Stühlen. Außerdem im Programm: Tanzeinlagen zu Abba-Songs und eine Reise nach „Bella Italia“.

Tanz mit vier Generationen

Geprobt wurde seit Sommer. Die großen Sketche schreibt seit vielen Jahren Heidi Klug, die Tanzchoreographien kommen von Elke Sassenhausen. „Das ist schon lustig mit vier Generationen einen Tanz einzustudieren.“ „Wir Älteren können uns die Schritte nicht so gut merken“, sagt Anni Mester. Für Julia Botta ist das kein Problem. Mit 23 Jahren ist sie die Jüngste in der Theatergruppe. Über ihre ihre Mutter kam sie vor zwei Jahren zum Mütterkaffee. „Wenn man einmal dabei ist, kommt man nicht mehr davon los“, sagt sie.

Für Lacher sorgten auch Mechthild und Jüppi. Gemeinsam mit dem heiseren Prinz Vicky I. und Prinzessin Katharina wurde es beim Yoga sportlich auf der Bühne. Beim anschließenden Tanz zum Titel „Time of my Life“ aus dem Film „Dirty Dancing“ blieben auch die letzten Augen nicht mehr trocken vor Lachen.

Themes
ICO