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Germany

Nach plötzlichem Karriere-Ende 2017: Was macht Ex-FC-Profi Artjoms Rudnevs heute?

Köln -

Es war einer der kuriosesten Abgänge der FC-Geschichte: Im September 2017 beendete Stürmer Artjoms Rudnevs (damals 29, Vertrag bis 2019) plötzlich seine Karriere und verschwand komplett von der Bildfläche.

Kölns damaliger Sportchef Jörg Schmadtke (55) erklärte lediglich: „Artjoms ist auf uns zugekommen und hat nachdrücklich darum gebeten, seinen Vertrag aufzulösen, weil er persönliche Probleme hat, die seine Aufmerksamkeit benötigen.“ Rudnevs verließ die Stadt 14 Tage später, zog wieder in seine lettische Heimat  – und schweigt bis heute.

Artjoms Rudnevs will mit Fußball nichts mehr zu tun haben

Ein polnischer Journalist hat sich nun auf die Suche nach dem Ex-Angreifer gemacht, der 2012 von Lech Posen nach Deutschland gewechselt war.

Das Ergebnis: Rudnevs will mit Fußball nichts mehr zu tun haben, hat selbst zu engen Freunden aus der Branche keinen Kontakt mehr. Er behaupte, Geschäfte in Deutschland und Russland zu machen. Der inzwischen 31-Jährige lebt in Daugavpils, seiner Geburtsstadt im Südosten Lettlands. Dort soll er auch studieren.

Artjoms Rudnevs mit privaten Problemen

Bereits vor Rudnevs’ überraschendem FC-Aus waren immer wieder private Probleme bekannt geworden. Seine Frau Santa, mit der er drei gemeinsame Kinder hat, soll seit einer Fehlgeburt psychische Probleme haben. 2015 – während Rudnevs’ Zeit beim HSV – hatte sie ihm nach einem Streit fast die Zunge abgebissen. Sie habe „aufgehört, rational zu denken und wurde hysterisch“, hatte er damals erklärt.

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Nur 22 Spiele für den 1. FC Köln

In den Monaten vor seinem Karriereende hatte Rudnevs (22 Spiele, vier Tore für den FC) zudem gesundheitliche Probleme. Der Ex-Nationalspieler hatte sich einer Operation an den Stirn- und Nebenhöhlen unterziehen müssen.

Frühere FC-Kollegen beschreiben Rudnevs als netten Typen, der abseits des Platzes aber keine große Bindung zu seinen Mitspielern hatte. Nach Trainingsende verließ er stets als einer der ersten die Kabine, um schnell wieder bei seiner Familie zu sein. (mze)

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